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Obwohl Oli Bayliss beim Supersport-Meeting in Magny-Cours im Schatten von Teamkollegen Tom Booth-Amos stand, wurde der Australier von PTR Triumph gefeiert. Tatsächlich zeigte der Australier eine starke Performance.
Bei seinem Heimrennen auf Phillip Island überzeugte Oli Bayliss bei seinem Supersport-Debüt mit Triumph mit zwei siebten Plätzen, doch danach glänzte der Australier erst wieder bei Saisonmitte auf dem Balaton Circuit als Vierter im zweiten Lauf. Für die Ergebnisse von Triumph sorgt derweil Tom Booth-Amos, der als WM-Dritter einen Sieg und acht Podestplätze eingefahren hat – zuletzt stand der Engländer in Magny-Cours auf dem Podium.
Die bescheidene Ausbeute von Bayliss in Frankreich waren die Plätze 12 und 10 – von Startposition 30! "Oli hatte großes Pech, dass er in der ersten Runde der Superpole gestürzt war. Sein Motorrad war so stark beschädigt, dass es nicht mehr repariert werden konnte", erklärte PTR-Teamchef Simon Buckmaster. "Aber er fuhr ein fantastisches erstes Rennen und kämpfte sich vom letzten Startplatz auf den zwölften Platz vor. Wir haben die Zeiten während des Rennens verfolgt und er hat die neun schnellsten Runden um nur fünf Hundertstelsekunden verpasst, sodass er wieder von hinten starten muss."
Am Sonntag war Buckmaster förmlich aus dem Häuschen, als Bayliss noch zwei Positionen mehr gutmachen konnte. "Ich muss wirklich sagen, dass es eine fantastische Leistung von Oli war, sich von der letzten Startposition bis auf den zehnten Platz vorzuarbeiten", lobte der ehemalige Rennfahrer. "Ich bin mir sicher, dass die Leute erkennen werden, was für eine großartige Leistung das war, und ihm die Anerkennung zollen werden, die er für diese Leistung verdient."
Nicht nur Booth-Amos belegt Rang 3 der Fahrerwertung, sondern auch PTR in der Team- und Triumph in der Herstellerwertung. So soll es bis zum Saisonende bleiben. Gerade für die Buckmaster so wichtige Teammeisterschaft sind die Ergebnisse von Bayliss wichtig. "Beide Seiten der Box arbeiten gut zusammen und auch Tom und Oli arbeiten hervorragend zusammen", lobte der 64-Jährige. "Wir sind in einer guten Position, wir liegen bei noch drei ausstehenden Meetings auf einem soliden dritten Platz in der Meisterschaft. Wenn wir einen Rennsieg erzielen können, ist das großartig, aber wir arbeiten auf unser Ziel hin, den dritten Platz in der Weltmeisterschaft zu erreichen."
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