Formel 1

Ricciardo: «War gegen Vettel nicht zu aggressiv»

Von - 01.10.2017 14:40

Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo musste sich im Malaysia-GP an Valtteri Bottas vorbeikämpfen und auch gegen Sebastian Vettel verteidigen. Am Ende durfte er sich über einen Podestplatz freuen.

Den dritten Platz im Malaysia-GP verdiente sich Daniel Ricciardo mit einer starken Fahrt. Beim Start verlor der Red Bull Racing-Star, der von Position 4 losgefahren war, eine Position an Valtteri Bottas, die er zuerst zurückerobern musste. ««Beim Start habe ich mich für die Innenseite entschieden, und Valtteri hatte auf der Aussenseite den besseren Schwung, deshalb war das wohl nicht die beste Wahl von mir. Ich habe daraufhin einige Attacken gestartet, doch er hat sich gut verteidigt.»

«Letztlich schaffte ich es dann vorbei, doch Max und Lewis waren da schon weg», fügte der Australier an, und erzählte auch: «Vor dem Boxenstopp konnte ich auf den superweichen Reifen noch anständige Zeiten fahren und etwas aufholen, doch dann bogen alle vor mir an die Box ab und zogen danach wieder weg. Auf den weichen Reifen war ich etwa so stark wie auf den superweichen unterwegs.»

«Am Ende kam Seb sehr schnell ran», erklärte Ricciardo weiter. «Ich machte mich auf einige Angriffe gefasst, aber er unternahm nur eine starke Attacke. Danach konnte ich wegziehen. Danach war ich alleine unterwegs, aber es war sehr heiss und anstrengend, deshalb ist es umso schöner, dass ich es aufs Podest geschafft habe.»

Gefragt, ob er sein Verteidigungsmanöver gegen Vettel geplant habe oder der pure Instinkt dazu geführt hat, dass er sich Eingangs der ersten Kurve verteidigt habe, erklärte der aktuelle WM-Vierte: «Der Plan lautete, ihn hinter mir zu halten. Mein Renningenieur warnte mich mehrmals und ich sah den Angriff aber kommen. Deshalb schlug ich die Tür etwas nähr am Scheitelpunkt zu. Ich weiss nicht, wie das von aussen ausgesehen hat.»

«Ich weiss nicht, ob er sich darüber ärgerte, aber ich würde sagen, dass ich nicht zu aggressiv vorgegangen bin. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich viel zu spät dran war damit. Ich dachte, er würde daraufhin bis ins Ziel versuchen, an mir vorbeizukommen. Aber ich schätze, seine Reifen waren nach der Aufholjagd durch.»

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