Formel 1

Max Verstappen zur Strafe: «Sie killen unseren Sport»

Von - 02.09.2018 19:30

​Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen erhielt für ein Manöver gegen Valtteri Bottas eine Fünfsekundenstrafe aufgebrummt und wurde nur Fünfter. Der Niederländer ist fassungslos: «So killen sie unseren Sport.»

Max Verstappen traute seinen Ohren nicht, als ihm eröffnet wurde – er bekommt eine Strafe! Statt eines möglichen Podestplatzes in Monza musste er sich mit Platz 5 begnügen – der Niederländer fuhr zwar als Dritter über die Ziellinie, doch die Rennkommissare waren der Ansicht, dabei sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Um genau zu sein, erhielt Max eine Fünfsekundenstrafe, die auf seine Rennzeit hinzugerechnet wurde, und damit fiel der Red Bull Racing-Pilot hinter Valtteri Bottas und Sebastian Vettel zurück. Die Rennpolizei sah es als erwiesen an, dass Verstappen seinem Gegner Bottas zu wenig Raum gelassen hatte. Die Rennwagen von RBR und Mercedes gerieten aneinander, und für die Kommissare war die Schuldfrage klar.

Max Verstappen ist tief enttäuscht: «So killen sie unseren Sport», sagte er über seine Strafe am Funk, als das Team ihm sagte, er solle sich keine Sorgen machen. Später ergänzte Max: «Wir lagen auf einem Platz, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Und ich bin sehr wohl der Ansicht, dass ich Valtteri links genügend Raum gelassen habe. Dann rumpelte er mir ins Rad, und ich musste geradeaus fahren.»

«Vielleicht habe ich die Strafe auch deshalb gehalten, weil das die zweite haarige Szene zwischen uns gewesen ist. Beim ersten Versuch fuhr ich eine weite Linie, möglicherweise hat ihnen das nicht so gefallen.»

Tatsächlich gab es nach der ersten Szene eine Ermahnung von der Rennleitung, worauf Verstappen vom Red Bull Racing-Kommandostand gefunkt erhielt, auf solche Manöver zu verzichten.

Max zieht Bilanz: «Ich bedaure sehr, dass wir eine solche Strafe erhalten haben, aber wenn ich das Positive herausstreichen darf – unser Auto hat im Rennen wirklich gut funktioniert. Nach dem Quali-Ergebnis hatte ich damit gerechnet, dass wir hinter den Autos von Ferrari und Mercedes ein recht einsames Auto zeigen müssen, aber dann kam es ganz anders. Das liegt vor allem daran, dass unsere Autos mit den Reifen schonender umgehen als andere Rennwagen.»

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