Formel 1

Bernie Ecclestone: Ferrari will Max Verstappen nicht

Von - 05.09.2018 17:02

​Bernie Ecclestone hat 2017 seinen Posten als Formel-1-Serienpromoter verloren. Seine scharfe Zunge hat der Engländer aber behalten, wie er in einem Podcast von Nico Rosberg beweist.

Nico Rosberg hat angefangen, Podcasts zu produzieren, also Reportagen, die aus dem Internet heruntergeladen werden können. Sein erster Gast bei «Beyond Victory» (über den Sieg hinaus) war der langjährige Formel-1-Serienpromoter Bernie Ecclestone. Der 87jährige Brite beweist dabei, dass seine Zunge nicht an Schärfe eingebusst hat. Ecclestone hat schon immer gerne gezündelt. Oder wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff einmal treffend sagte: «Er ist der einzige Mensch, der am anderen Ende der Welt sitzen und eine Handgranate werfen kann, die dann prompt im Fahrerlager Verwirrung stiftet. Ich mag das.»

Das jüngste Ziel von Bernie Ecclestone heisst Max Verstappen. Der Niederländer debütierte im März 2015 als 17-Jähriger in der Formel 1 und hat seither dem Sport viele, endlich wieder jüngere Fans gebracht. Verstappen erzeugte auch zahlreiche Kontroversen, wegen seines Fahrstils und weil er sich den Mund nicht verbieten lässt.

Als es darum ging, den Red-Bull-Vertrag von Verstappen zu verlängern, schnupperten die anderen Rennställe natürlich hinter Max her, Mercedes soll sogar zwei Angebote unterbreitet haben, was seitens der Silbernen nie bestätigt worden ist. Der vierfache GP-Sieger hat sich bis Ende 2020 bei Red Bull Racing verpflichtet.

Für Bernie Ecclestone steht fest: «Keiner der Weltmeister in den anderen beiden Top-Teams will ihn haben. Ich glaube, seine Aufgabe, einen Platz zu bekommen, wäre sogar noch schwieriger als es für Fernando Alonso gewesen ist. Weder Ferrari noch Mercedes würden ihn mit offenen Armen willkommen heissen.»

«Der Grund ist ganz einfach: Vergessen wir mal dem Begriff „Nummer 1“, aber gehen wir davon aus, dass du der Platzhirsch im Rennstall bist, und dein Team eröffnet dir: „Im anderen Autos sitzt Verstappen.“ Das will doch keiner! Sebastian würde ihn nicht neben sich wollen und Lewis auch nicht.»

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