Di Giannantonio (VR46) über Alex Marquez: «Er hat mich voll erwischt!»
Fabio Di Giannantonio (Ducati) wurde im MotoGP-Sprint in Motegi von Alex Marquez abgeräumt. Glücklicherweise trug er keine ernsthaften Verletzungen davon. Wie er das Manöver seines Rivalen beurteilt.
Fabio Di Giannantonio war zuversichtlich für den MotoGP-Sprint in Motegi. Er fand im Zeittraining am Freitagnachmittag mit seiner Ducati ein gutes Gefühl. Dies setzte sich am Samstag fort – der Italiener beendete das Qualifying auf dem sechsten Platz.
Aus der zweiten Reihe gelang Di Giannantonio im Sprint ein guter Start und er konnte seine Position halten. Doch dann wurde sein Rennen bereits in der dritten Kurve abrupt beendet. Er und Pedro Acosta (KTM) wurden von Gresini-Pilot Alex Marquez abgeräumt. Di Giannantonio hatte danach Schmerzen, er musste sich im Medical Center an der Rennstrecke untersuchen lassen. «Ich habe auf der rechten Seite einen heftigen Schlag abbekommen – an den Rippen und an der Hüfte. Sie haben mich untersucht. Es scheint, als wäre alles in Ordnung, das ist das Wichtigste», gab der 27-Jährige im anschließenden Medientermin Entwarnung. «Im ersten Moment bin ich aber im Schotter liegen geblieben, weil mir das Atmen schwerfiel.»
Di Giannantonio schilderte dann im Detail, wie er den Crash miterlebt hatte: «Ich sah einen Fahrer, der richtig schnell auf mich zukam, also habe ich versucht, ihm ein bisschen Platz zu machen. Ich dachte, dass ich es geschafft hätte, aber dann hat er mich voll erwischt. Der Zusammenstoß kam unerwartet, aber mir geht es gut, und das ist das Wichtigste.»
Wie beurteilt «Diggia» die Situation? «Da müsst ihr Alex fragen», meinte er knapp. Unfall-Verursacher Alex Marquez entschuldigte sich danach vor den versammelten Journalisten bei Di Giannantonio und Pedro Acosta. «Leider habe ich vor der Kurve 3 einen Fehler gemacht, der leider auch das Rennen von zwei anderen Fahrern ruiniert hat. Es tut mir wirklich sehr leid», so der Spanier.
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Für Di Giannantonio war der Ausfall sehr bitter. «Wir haben viel daran gearbeitet, die Reifen nicht zu sehr zu verschleißen, und dachten, wir hätten eine Chance auf ein gutes Ergebnis. Ich hatte einen guten Start und konnte die erste Kurve sehr gut nehmen. Von da an hatte ich die Chance, ein konstantes Rennen zu fahren, das leider viel zu früh endete», so der Römer. «Aber wir geben nicht auf und werden morgen zurückschlagen! Wir haben ein gutes Potenzial und können ein gutes Rennen fahren.» Was sicher ist: Fabio Di Giannantonio wird seine Rippen auch am Sonntag noch spüren.
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