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EWC-Kalender 2027: Herstellerwunsch nach mehr Rennen bleibt unerfüllt
Auch wenn in der Saison noch zwei Rennen in Oschersleben ausstehen, macht sich Markus Schlosser bereits Gedanken, wie es in Zukunft weitergeht. Ein Chassis-Wechsel scheint sehr wahrscheinlich.
Markus Schlosser/Lucas Krieg (Gustoil Sidecar Racing) gehen als Vierte in die beiden abschließenden Rennen der Seitenwagen-Weltmeisterschaft. Eine Verbesserung in der Endwertung ist mit einem Rückstand von 69,5 Punkten mehr als unwahrscheinlich und auch nach hinten dürfte nichts mehr schief gehen, liegen die Fünften doch 31,5 Zähler zurück.
Trotzdem geht es für den ehrgeizigen Schweizer darum, die Saison würdig abzuschließen, deswegen wurde an seiner LCR Yamaha vor dem Sidecar Festival in Oschersleben nochmals das Setup geändert. «Wir sind ständig am Tüfteln», verweist der Weltmeister 2021 auf die Tatsache, dass er dieses Jahr mit dem Fahrverhaltenseines Gespannes nicht zufrieden ist.
Diese Probleme könnten in Zukunft allerdings der Vergangenheit angehören, denn Schlosser denkt bereits einen Schritt weiter. «Heuer werde ich noch nach Spanien gehen. Dort werde ich die Gelegenheit nutzen das R&R-Chassis, mit dem der Sohn meiner Lebensgefährtin in der International Sidecar Trophy fährt, auf Herz und Nieren zu testen.»
Der Vize-Weltmeister des Vorjahres ist vom Konzept der R&R überzeugt: «Das Projekt ist auf der Höhe der Zeit. Da werden alle Parameter elektronisch erfasst. Wenn man eine Änderung am Chassis durchführt, kann man die Werte umgehend miteinander vergleichen und seine Schlüsse ziehen. Das ist derzeit leider nicht möglich.»
«Sollten die Testfahrten nach meinen Vorstellungen verlaufen, dann werde ich nächstes Jahr sehr wahrscheinlich mit einer R&R an den Start gehen», ist Schlosser, der 2024 und 2025 neun seiner 24 WM-Laufsiege erringen konnte und dieses Jahr entgegen seinen hohen Ansprüchen noch ohne Podiumsplatzierung blieb, davon überzeugt, damit auf die Siegerstraße zurückzukehren.
Freitag, 2. Oktober
13.35 - 14.05 Uhr
Freies Training
17.05 - 17.35 Uhr
Freies Training
Samstag, 3. Oktober
10.15 - 10.45 Uhr
Zeittraining
16.15 - 16.55 Uhr
Start Sprintrennen (12 Rdn.)
Sonntag, 20. September
09.40 - 09.55 Uhr
Warm Up
14.20 - 15.20 Uhr
Start Hauptrennen (21 Rdn.)
1.
Harry Payne/Kevin Rousseau (GB/F)
ARS Yamaha
202,5
2.
Pekka Päivärinta/Adam Christie (FIN/GB)
ARS Yamaha
177
3.
Sam Christie/Tom Christie (GB)
LCR Yamaha
177
4.
Markus Schlosser /Lucas Krieg (CH/D)
LCR Yamaha
107,5
5.
Ted Peugeot/Vincent Peugeot (F)
LCR Yamaha
76
6.
Bennie Streuer/Manon Vissenberg (NL)
ARS Yamaha
72
7.
Todd Ellis/Emmanuelle Clément (GB/F)
LCR Yamaha
58
8.
Markus Venus/Thomas Hofer (D/CH)
LCR Yamaha
57,5
9.
Corey Turner/Danyon Turner (AUS)
ARS Yamaha
51,5
10.
Paul Leglise/Marjorie Cescutti (F)
LCR Yamaha
46,5
11.
Tim Reeves/Melanie Farnier (GB/F)
ARS Yamaha
37
12.
Patrick Werkstetter/Valentin Pirat
ARS Yamaha
32
13.
Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F)
ARS Yamaha
30
14.
Manuel Moreau/Alice Roba (F/B)
ARS Yamaha
30
15.
Thomas Eder/Kevin Kölsch
ARS Yamaha
29
16.
Kevin Cable/Yann Druet (GB/F)
LCR Yamaha
28
17.
Cyril Vinet/Gerald Vinet (F)
ARS Yamaha
23
18.
Wiggert Kranenburg/Loris Charteau (NL/F)
LCR Yamaha
21
19.
Lewis Blackstock/Oscar Lawrence (GB)
LCR Yamaha
16
20.
Claude Vinet/Leane Marsal (F)
LCR Yamaha
15
21.
Robert Biggs/Ferry Segers (GB/NL)
LCR Yamaha
12
22.
Raymond Leijdekkers/Océane Bataille (F)
LCR Yamaha
8,5
23.
Michael Brillault/Fabrice Deturche (F)
ARS Yamaha
6,5
24.
Pierre Leguen/Leopold Rouby (F)
LCR Yamaha
5,5
25.
Lewis Nicol/Lex Deemter (GB/NL)
LCR Yamaha
5
26.
Ulric Brillault/Cora Marsal
LCR Yamaha
2
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