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Magny-Cours, Superpole: Vier Kawasaki vor Triumph und Yamaha
Die Dominanz von Ducati in der Superbike-WM 2026 setzt sich nach der Sommerpause fort. Angeführt von Nicolò Bulega bestehen die Top-10 am Freitag aus insgesamt sechs V4R.
Beim Meeting der Superbike-WM 2026 in Magny-Cours fehlt Ducati-Privatier Tarran Mackenzie, der nach seinem Sturz in Donington Park vor sieben Wochen keine Startfreigabe erhielt. Ansonsten haben sich alle Stammfahrer aus der langen Sommerpause gesund zurückgemeldet.
An den Kräfteverhältnissen hat sich während der rennfreien Zeit nichts geändert. Im morgendlichen FP1 fuhr WM-Leader Nicolò Bulega in 1:35,556 min die schnellste Rundenzeit. Mit Sam Lowes (Marc VDS) und Iker Lecuona (Aruba.it) folgten zwei weitere Ducati-Piloten. Überraschend stark präsentierte sich jedoch Xavi Vierge mit der Yamaha R1 als bester Nicht-Ducati-Pilot auf Platz 4.
Zu Beginn des zweiten Trainings um 15 Uhr war es mit 32 Grad hochsommerlich heiß. Bereits auf seiner ersten fliegenden Runde flog Lecuona in der schnellen Kurve 13 von seinem Motorrad. Kurz danach stürzte Bahattin Sofuoglu (Yamaha) zwischen den Kurven 1 und 2. Der Türke wurde heftig durchgeschüttelt und konnte nur von zwei Streckenposten gestützt den Gefahrenbereich verlassen. Derweil sorgte Bulega nach zehn Minuten in 1:35,916 min für die erste ansprechende Rundenzeit.
Als Nächstes musste Andrea Locatelli sein Motorrad abstellen – die R1 des Yamaha-Werkspiloten rollte mit einem technischen Problem aus.
Nach 15 Minuten führte unverändert Bulega, dahinter seine Ducati-Markenkollegen Sam Lowes und Alberto Surra. Auf den Plätzen 4 und 5 reihten sich die Bimota-Asse Alex Lowes und Axel Bassani ein. Jake Dixon (Honda) überraschte als Achter, dahinter Miguel Oliveira (BMW) und Garrett Gerloff (Kawasaki). Die Top-10 lagen innerhalb einer Sekunde.
Bei Halbzeit der 45-minütigen Session hatten nur vier von 21 Piloten eine Verbesserung ihrer Rundenzeit am Vormittag erreicht – die hohen Asphalttemperaturen machten schnellere Zeiten schwierig. Die Piloten beschäftigten sich in dieser Phase mit der Abstimmung ihrer Motorräder für diese Bedingungen, da für die langen Rennen am Samstag und Sonntag ähnliche Temperaturen vorhergesagt sind.
15 Minuten vor dem Ende hatte auch Lecuona das Training wieder aufgenommen. Der Spanier, der Bulega in diesem Jahr die einzige Niederlage beibrachte, reihte sich mit 0,4 sec Rückstand auf seinen Teamkollegen auf Platz 3 ein. Die Top-10 bestanden mittlerweile aus acht Ducati und zwei Bimota. Auf den Positionen 11 bis 15 folgten Dixon (Honda), Oliveira (BMW), Gerloff (Kawasaki). Vierge (Yamaha) und Petrucci (BMW).
In den letzten Minuten schwangen sich einige Piloten für eine schnelle Runde auf ihre Motorräder, was die Reihenfolge kräftig durchwirbelte. Eine deutliche Verbesserung gelang Yari Montella (Ducati), der sich in 1:36,041 min auf Platz 2 einreihte. Xavi Vierge (Yamaha) stürmte als bester Nicht-Ducati-Pilot auf die sechste Position nach vorn. Dahinter glänzten Oliveira als Siebter und Gerloff als Achter.
An der Bestzeit von Bulega in beiden freien Trainings änderte sich jedoch nichts. Die schnellste Runde des Italieners vom Vormittag war nur wenig langsamer als der Rundenrekord von Toprak Razgatlioglu (BMW) aus 2025 in 1:35,500 min.
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