Ausverkauftes Sammlerstück: Aprilia X 250th nach zwei Wochen vergriffen
Extreme Technik, kleine Auflage, spektakuläre Preise: Aprilias Racing-Abteilung zeigt einmal im Jahr, wie sie sich Motorräder für MotoGP-Fans vorstellt. Die neueste Auflage ist abermals ausverkauft.
Ende März zeigte Aprilia im Rahmen des MotoGP-Events in den USA am Circuit of the Americas erstmals die «X 250th». Sie wurde zum Anlass des 250. Geburtstags der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gestaltet und richtet sich vor allem an motorsportbegeisterte US-Kunden. 25 der insgesamt 30 Exemplare des neuesten Modells der Aprilia Submarke «X», zuständig für Exklusivauflagen mit Rennsportbezug, gehen nach Nordamerika.
Nur 14 Tage nach der Premiere waren alle 30 Einheiten vergriffen, wie der Hersteller jetzt bekannt gab. Bereits bei ihrer Vorgängerin, der RSV4 X-GP, aufgelegt zum 10. Jubiläum des MotoGP-Engagements der Italiener, fanden sich in lediglich zwei Wochen für alle Exemplare Kunden. In den Verkaufszahlen von Aprilia dürfte dies nur eine Randnotiz darstellen, die X-Modelle haben für die Marke jedoch auch Signalwirkung: Die RSV4 X-GP beispielsweise war das erste Kundenmotorrad mit Ground-Effect-Aerodynamik.
Die aktuelle Auflage «X 250th» hüllt die Superbike-Technik der RSV4 in eine Carbon-Verkleidung, bei der sich abermals die Rennabteilung mit ihrem Aerodynamik-Know-how austoben konnten. Entsprechend sei die Exklusivauflage «äußerst ausgeklügelt und von der Denkweise des MotoGP-Konzepts abgeleitet», ließ sich Aprilia-Racing-Technikdirektor Fabiano Sterlacchini bei der Präsentation zitieren.
So kommt erstmals außerhalb der Zweirad-Spitzenklasse eine ausschließlich aus Carbon gefertigte Bremsanlage zum Einsatz. Laut Hersteller soll es sich dabei um die gleiche Brembo-Anlage handeln, die auch in der Königsklasse verwendet wird und der X 250th zu einer Verzögerung verhelfen, die der von Marco Bezzecchis und Jorge Martins RS-GP gleichkommt.
Laut Massimo Rivola, CEO von Aprilia Racing, handele es sich bei Modellen der Submarke X um «Juwelen», bei denen «das Fahrerlebnis sehr nah am eines MotoGP-Motorrads» sei. Auf öffentlichen Straßen lassen sich die Aprilia-Flaggschiffe nicht bewegen, auch die X 250th ist nicht zulassungsfähig. Dennoch dürften nur die wenigsten der glücklichen Besitzer das Risiko eingehen, ein solches Motorrad bei einem Track Day neben die Strecke zu werfen.
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