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Borsoi (Pramac): «Toprak viel schneller als erwartet»

Bereits an Tag 1 überflügelte Pramac-Yamaha-Fang Toprak Razgatlioglu den etablierten Jack Miller. Teammanager Gino Borsoi über seinen neuen Schützling – und das, was dem Superbike-König noch nicht gefällt.

Thomas Kuttruf

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Der Valencia-Test der MotoGP bedeutete nicht nur das Ende der Saison und den Startschuss für 2026 – für die Mannschaft von Pramac Racing war es auch der Beginn einer neuen Ära. Mit Toprak Razgatlioglu gelang Yamaha eine aufsehenerregende Verpflichtung – nun spulte der dreifache Superbike-Weltmeister seine ersten öffentlichen Runden als MotoGP-Stammfahrer ab.

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Den vielen Fragen ließ Razgatlioglu schnell Antworten folgen. Es dauerte nicht lange, da hatte sich der Rookie auf der noch unvertrauten V4-Yamaha in den Bereich von 1:31er-Rundenzeiten vorgefahren. Damit betrug der Rückstand auf die Spitze gleich zu Beginn weniger als zwei Sekunden.

Während die Elite an dem vergleichsweise kurzen Testtag – gefahren wurde nur vier Stunden – noch einige Zehntelsekunden abfeilte, fand "El Turco" noch mehr Zeit. Der Auftakt endete mit 1:30,667 min. Was Platz 18 und 1,2 sec Rückstand auf die Aprilia-Piloten bedeutete, hieß auch: An Tag 1 hatte Toprak Razgatlioglu Teamkollege Jack Miller und Markenkollege Alex Rins überspurtet.

Da der Red-Bull-Athlet selbst noch Redeverbot hat, trat nach erfolgreicher Premiere Teammanager Gino Borsoi vor die Medien. Borsoi, der 2024 mit dem Titelgewinn von Jorge Martin den größten Erfolg in der Teamgeschichte feiern konnte, zeigte sich in erster Linie erleichtert.

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"Es sind viele wichtige Dinge gemeinsam für uns und Yamaha geschehen. Vier Piloten gleichzeitig mit der neuen V4 – und dann das Debüt von Toprak bei uns – es war absolut außergewöhnlich. Das Besondere an Toprak ist: Wir sind uns sehr vertraut. Er ist so ein netter Kerl, es ist, als wäre er bereits ein alter Freund."

Borsoi lobte auch die Darbietung seines Neuzugangs auf der M1: "Er hat die Dynamik des Motorrads sehr gut und sehr präzise verstanden. An seinen Rückmeldungen merkt man, dass er das Motorrad spürt, und meiner Meinung nach war er sehr schnell – viel schneller, als ich erwartet hatte, wenn man bedenkt, wie wenig er bisher weiß."

Auch die Kernkompetenz der Startnummer 7 kam zur Sprache: "Am meisten beeindruckt hat mich sein Bremsverhalten – es ist unglaublich –, obwohl er sich im Vergleich zu Superbikes an diese Reifen und dieses Motorrad anpassen und lernen muss, weniger zu bremsen. Aber aus den Daten geht hervor, dass er dies bereits verstanden hat und beginnt es anzuwenden, um effizienter zu sein."

Gino Borsoi verriert nach dem ersten offiziellen Testtag auch, wo Razgatlioglu nach Tag 1 noch nicht zufrieden war: "Toprak war durchaus kritisch, was den Grip am Hinterrad betrifft. Was normal ist nach einem Tag – denn die Harmonie mit der Abstimmung der Elektronik ist noch nicht da. Auch das Gefühl an der Front seines Bikes war noch nicht perfekt, aber bereits sehr gut. Denn Toprak hat am ersten Tag noch zu keinem Zeitpunkt richtig angegriffen."

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Die Erleichterung des Pramac-Managers kam auch in einer Ansage zum Ausdruck: "Wir bereiten uns schon auf den ersten Stoppie-Kampf zwischen ihm und Jack vor; mit diesen beiden könnten wir in dieser Disziplin vielleicht sogar Weltmeister werden!"

Während sich das Fahrerlager in Valencia leert, bleibt die Yamaha-Struktur stehen. Am Mittwoch geht es für die vier M1-Piloten sowie die Testabteilung mit Augusto Fernandez und Andrea Dovizioso noch einen Tag weiter. Der erste Aufschlag von Toprak Razgatlioglu bei Pramac-Yamaha begann jedenfalls mit einem Erfolgserlebnis.

Ergebnisse MotoGP Valencia-Test (18. November):

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1. Raul Fernandez (E), Aprilia, 1:29,373 min

2. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,027 sec

3. Alex Marquez (E), Ducati, +0,084

4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,177

5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,208

6. Maverick Vinales (E), KTM, +0,247

7. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,268

8. Nicolo Bulega (I), Ducati, +0,288

9. Brad Binder (ZA), KTM, +0,338

10. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,358

11. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,461

12. Joan Mir (E), Honda, +0,499

13. Johann Zarco (F), Honda, +0,521

14. Luca Marini (I), Honda, +0,543

15. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,554

16. Jorge Martin (E), Aprilia, +0,621

17. Enea Bastianini (I), KTM, +0,918

18. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, +1,294

19. Alex Rins (E), Yamaha, +1,347

20. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,491

21. Diogo Moreira (BR), Honda, +1,824

22. Celestino Vietti (I), Ducati, +3,138

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