Update Jorge Martin: Weitere Brüche ausgeschlossen, Hoffnung bei Aprilia
Nach dem für Aprilia niederschmetternden Phillip-Island-Sprint, der ohne Podium dafür mit einem verletzten Nicht-mehr-Tabellenführer Jorge Martin endete, gibt es nun vorsichtig positive Nachrichten.
Aprilia-Werksfahrer Jorge Martin begeisterte nicht nur die eigene Mannschaft mit einer stürmischen Vorstellung. Beim Sprint, der auf trockenem Asphalt ausgetragen wurde, stürmte Martin als Tabellenführer aus Reihe 2 sofort an drei Kollegen vorbei und machte sich sogleich an Pole-Mann Marc Marquez.
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In dem Statement heißt es: «Jorge Martin unterzog sich nach seiner gestrigen Verletzung einer CT-Untersuchung, um seinen Gesundheitszustand zu beurteilen. Als einzige Verletzung wurde eine nicht verschobene Fraktur des distalen Radius festgestellt. Daher wird der Fahrer nicht nach Spanien zurückkehren und sich in den kommenden Tagen der erforderlichen Behandlung unterziehen.»
Die Flamme der Hoffnung, schnellstmöglich wieder in den WM-Kampf einzusteigen, ist also nicht erloschen. Sofern medizinisch vertretbar, werden Martin und Aprilia alles unternehmen, um die Nummer 89 schnellstmöglich wieder auf die Strecke zu bringen. Für den Australien-GP, dessen Rennen aufgrund der Wetterbedingungen aktuell in Gefahr sind, wurde der Spanier bereits «untauglich» erklärt, doch nach den jüngsten Nachrichten vom anderen Ende der Welt ist ein Comeback in der Woche in Malaysia nicht ausgeschlossen.
Passend dazu der Auftritt des gestürzten Werksfahrers. Martin präsentierte sich nach der ersten Untersuchung enttäuscht, nicht aber zerstört: «Ich bin hier, ich bin am Leben, mir geht es gut. Natürlich war es ein übler Crash und ich habe jetzt Schmerzen, aber es it ein kleiner Knochen und ich bin happy, dass nichts Gravierendes passiert ist», so Martin, der sogar ein Lächeln für die Kameras übrig hatte.
Tatsache ist, mit einem frischen Bruch in der Nähe der Gashand wird es in jedem Fall Beeinträchtigungen geben. Dazu kommt: Nach dem Sprint auf Phillip Island ist es eigentlich Jorge Martin, der angreifen muss. Fünf GP-Rennen und vier Sprints vor Schluss beträgt sein Rückstand auf Marc Marquez zehn Punkte. Der klare Vorteil liegt beim Weltmeister.
Aktuell schaut es dagegen nicht danach aus, als ob Marc Marquez noch in Australien weiter davonziehen kann. Regen und Nebel lassen bislang keinerlei Aktivitäten auf der Rennstrecke zu. Das MotoGP-Warm-up wurde bereits abgesagt.
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