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Speedway-EM Pardubitz: Janowskis Sieg reichte nicht – Madsen ist Champion

Ein winziger Punkt entschied die Speedway-Europameisterschaft 2026 im vierten und letzten Rennen in Pardubitz zugunsten von Leon Madsen, der nach 2018 und 2022 zum dritten Mal den Titel gewann.

Im Artikel erwähnt

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Das vierte und letzte Rennen der Speedway-Europameisterschaft in Tschechien hielt, was es versprach: Die endgültige Entscheidung fiel erst im Finallauf, auch wenn sich mit Kacper Woryna und Michael Jepsen Jensen zwei Anwärter bereits nach den Vorläufen aus dem Titelrennen verabschiedet hatten. Während Leon Madsen und Maciej Janowski in ihren Vorläufen zweistellig punkteten, konnte Jepsen Jensen nach zwei Nullern zum Auftakt zwar noch acht Zähler schreiben, doch der Däne verpasste den Finaleinzug ebenso wie Woryna. Der Pole punktete zwar in jedem Heat und war nach einem Sieg im zweiten Durchgang noch im Kreis der Titelanwärter, mit ebenfalls acht Punkten war aber auch für ihn vorzeitig Schluss.

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Als Topscorer der Vorläufe zog Madsen mit zwölf Punkten direkt ins Finale ein und hatte in der Gesamtwertung bereits drei Punkte Vorsprung auf Janowski, der schon früh im Rennen seine Nervenstärke unter Beweis stellen musste. Gleich der erste Lauf musste dreimal gestartet werden, Janowski schaffte es letztlich zu gewinnen. Auch im Last-Chance-Heat, über den er sich fürs Finale qualifizieren musste, profilierte er sich: Zunächst lag der Red-Bull-Pilot auf den hinteren Plätzen, als Przemyslaw Pawlicki zu Sturz kam und sich Janowski beim Neustart eine zweite Gelegenheit bot. Diese ergriff der 35-Jährige, gewann und sicherte sich seinen Platz im Finale, das er vor Mikkel Michelsen gewann. Da jedoch Madsen im Finale den dritten Platz vor Jan Kvech hielt und einen weiteren Zähler schrieb, eroberte der Routinier zum dritten Mal die Europameisterschaft. Besonders bitter für Janowski: Für ihn hätte der EM-Titel zugleich die Rückkehr in den Grand Prix bedeutet.

Kai Huckenbeck verpasste die Top-6

Mit einem Ausfall und einem dritten Platz begann Kai Huckenbecks Renntag in Pardubitz nicht wie erhofft, doch ein Zwischenhoch mit zwei Siegen ließ noch einmal Hoffnung auf eine Platzierung unter den ersten sechs aufkommen. Da Huckenbeck in seinem letzten Heat jedoch nur einen Punkt schrieb und den Last-Chance-Heat verpasste, konnte sich der Werlter im Endklassement nicht verbessern und blieb Gesamtachter, womit er 2027 erneut in die Qualifikation muss. Den sechsten und letzten Fixplatz für die EM 2027 errang Patryk Dudek in einem sehenswerten Stechen gegen Jan Kvech.

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Ergebnisse Speedway-EM, Finale 4, Pardubitz/CZ:

1. Maciej Janowski (PL), 13 Punkte

2. Mikkel Michelsen (DK), 12

3. Leon Madsen (DK), 13

4. Jan Kvech (CZ), 9

5. Andzejs Lebedevs (LV), 10

6. Przemyslaw Pawlicki (PL), 9

7. Patryk Dudek (PL), 8

8. Michael Jepsen Jensen (DK), 8

9. Kai Huckenbeck (D), 8

10. Kacper Woryna (PL), 8

11. Mathias Pollestad (N), 6

12. Vaclav Millik (CZ), 5

13. Piotr Pawlicki (PL), 5

14. Nazar Parnitskyi (UA), 4

15. Adam Ellis (GB), 4

16. Kim Nilsson (S), 4

Last-Chance-Heat: 1. Maciej Janowski, 2. Jan Kvech, 3. Andzejs Lebedevs, 4. Przemyslaw Pawlicki (S)

Finale: 1. Maciej Janowski, 2. Mikkel Michelsen, 3. Leon Madsen, 4. Jan Kvech

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