15 Jahre nach Superbike-Triumph: Warum Carlos Checa (53) die Tränen kamen
Um das 15. jährige Jubiläum seines Superbike-WM-Titels zu feiern, fuhr Carlos Checa in Aragon eine Demo-Runde mit seiner Ducati 1098R. Später flossen beim Spanier und dem Althea-Team die Tränen.
Carlos Checa hat einen Platz in der Statistik als letzter Weltmeister mit einer V2 Ducati sicher. Das Besondere am Gewinn der Superbike-WM 2011 war, dass der Katalane für das private Ducati-Team Althea Racing fuhr. Seitdem verband den 53-Jährigen eine tiefe Freundschaft mit Teambesitzer Genesio Bevilacqua.
Mittlerweile sind 15 Jahre seit dem Gewinn vergangen, und als erster spanischer Superbike-Weltmeister ist der beliebte Checa weiterhin ein Zugpferd für Veranstaltungen der seriennahen Weltmeisterschaft. Anlässlich des Jubiläums wurde im MotorLand Aragón die Weltmeister-Ducati ausgestellt. Zudem fuhr Checa in Begleitung zahlreicher Superbike-Fans eine Demo-Runde.
Traurigerweise fehlte Bevilacqua bei diesem Ereignis – der Unternehmer verstarb am 14. Januar im Alter von nur 66 Jahren. «Aragon ist natürlich ein besonderer Ort für mich, immerhin tragen die Kurven 2 und 3 meinen Namen», sagte Checa. «Bedauerlicherweise war Genesio Anfang des Jahres verstorben und wir wollten an diesem Wochenende auch an ihn gedenken. Der Samstag war für alle sehr emotional, als das Team
Checa kennt viele der Teammitglieder persönlich. «Dieser Sieg war so wichtig für das Team, Genesio und seiner Tochter», weiß der Katalane. «Danach habe ich selbst Helm und Lederkombi angezogen und habe die Ehrenrunde gefahren. Ich erinnerte mich an unsere großartige gemeinsame Zeit. Der WM-Titel ist zwar 15 Jahre her, aber für mich war es in diesem Moment wie gestern. Es war ein sehr schöner Augenblick.»
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