Moto2-WM-Leader Manuel Gonzalez droht das gleiche Schicksal wie 2025
In den vergangenen acht Rennen sah Izan Guevara die Zielflagge siebenmal vor Manuel Gonzalez, die beiden Moto2-Titelaspiranten trennen nur noch 3,5 Punkte. Entrinnt dem Intact-Team erneut der Titel?
Manuel Gonzalez war die tragische Figur der Moto2-WM 2025: Nach seiner unverschuldeten Disqualifikation in Indonesien (falsches Elektronikmapping aufgespielt) brach der Spanier ein und wurde im WM-Endspurt von Diogo Moreira erst überrumpelt und letztlich um 30 Punkte distanziert.
Für die Memminger Mannschaft Liqui Moly Dynavolt Intact war der zweite WM-Rang zwar der größte Erfolg in der Teamgeschichte, aber es tat dennoch weh, das große Ziel verfehlt zu haben.
Gonzalez’ Vorsprung ist auf 3,5 Punkte geschrumpft
Drei Rennen vor Ende der Weltmeisterschaft 2026 liegt Gonzalez an der WM-Spitze, sein Vorsprung gegenüber Izan Guevara ist aber bis auf 3,5 Punkte geschrumpft. Nach Assen Ende Juni lag Gonzalez 57,5 Zähler vor seinem Landsmann; doch in den acht Grands Prix seither sah Guevara siebenmal vor ihm die Zielflagge. Lediglich bei seinem Sieg in Misano behielt Gonzalez die Oberhand.
Für Sepang hatte Gonzalez schlechte Karten: Nach seinem Ausrutscher am Freitag klagt der 24-Jährige über
Im Rennen hatten beide nichts im Kampf um den Sieg mitzureden, diesen eroberte
Manu Gonzalez nannte das Risiko «zu groß»
«Aus meiner Sicht war es ein Okay-Rennen, es ging nur darum, ins Ziel zu kommen und durchzuhalten», fasste Gonzalez zusammen. «Ich bin mit voller Entschlossenheit ins Rennen gegangen, habe die Fahrer vor mir gut überholt und mich beim Bremsen stark gefühlt. Der Grip-Level war niedrig, was für meinen Fahrstil nicht gut war. Also habe ich versucht, mich anzupassen und das Vorderrad etwas stärker einzusetzen, aber das war sehr riskant. Deshalb versuchte ich meine Position zu halten. Es war viel zu riskant, mehr Gas zu geben, um die Lücke zu den Fahrern vor mir zu schließen, da ich zu weit zurücklag. Also habe ich beschlossen, ruhig zu bleiben und das Rennen zu beenden. Unter diesen Umständen ist ein Platz unter den Top-5 gar nicht so schlecht.»
Laut Jürgen Lingg war nicht mehr möglich
Intact-Teamchef Jürgen Lingg analysierte: «Wir haben gewusst, dass es nicht leicht werden würde. Bei diesen hohen Temperaturen und den anspruchsvollen Streckenbedingungen ist es eine zusätzliche Herausforderung, aus der dritten Reihe starten zu müssen. Aber auch das hat Manu hervorragend gemeistert. Anfangs musste er seine Reifen etwas stärker beanspruchen, um sich nach vorne zu arbeiten, hatte die Situation aber jederzeit unter Kontrolle und passte seine Fahrweise im weiteren Rennverlauf entsprechend an. Es ist ein hochverdienter fünfter Platz, mehr war nicht möglich. Es war deutlich zu erkennen, dass
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