Moto2-Qualifying, Spielberg: Salac holte Startplatz 1, Senna Agius flog ab
Als Vorprogramm zum MotoGP-Sprint sahen die Fans in Spielberg ein Krimi-Q2 der Moto2. Während sich Filip Salac auf Pole feiern ließ, kam in der Intact-Box die kaputte Kalex von Senna Agius zurück.
Typisch Berge: Nach einem feuchten Morgen, der auch das zweite Training der Moto2-Klasse beeinflusst hatte – überhaupt gingen nur 13 Piloten auf den Kurs –, zeigte sich der Red Bull Ring zur Mittagszeit in bester Verfassung. Mit 19 Grad war es dennoch alles andere als hitzig, als es um die besten Startplätze der Moto2 ging.
Im Zeittraining hatten sich die großen Namen des Jahres direkt qualifiziert. Mit Ausnahme von Collin Veijer, der sich im FP1 das Schlüsselbein gebrochen hatte, waren die Top 10 der Moto2-Tabelle direkt eingezogen. Dazu stießen die vier Schnellsten der Q1-Session: Deniz Öncü (Marc VDS), Zonta van den Goorbergh (RW), Luca Lunetta (SpeedRS) und Barry Baltus (Fantic).
Druck verspürte Izan Guevara. Der Pramac-Pilot, der fast fünfzig Punkte Rückstand auf WM-Leader Manuel Gonzalez (Intact GP) hat, muss nachlegen, wenn er Gonzalez noch einfangen will. Auf dem 4348 Meter langen Red Bull Ring war es zunächst Filip Salac, der den Ton angab. Der Tscheche, der schon schnellster im Zeittraining war, kam sofort auf 1:32,5 min.
Katastrophal los ging es für Intact-Youngster Senna Agius. In seiner zweiten fliegenden Runde stürzte der Aussie in der ersten Schikane. Da sich die Kalex mit der Nummer 81 im Kies mehrfach überschlug, war die Session vorbei.
An der Spitze hatte derweil Ivan Ortola nachgelegt. Der MSi war 0,163 Sekunden schneller als Salac, dann schob sich Guevara noch vor Filip Salac. Manuel Gonzalez wurde nach der ersten Serie von Attacken auf die Pole-Position mit einer halben Sekunde im Plus auf Platz 10 gelistet. Senna Agius, der immerhin eine gezeitete Runde zustande gebracht hatte, tauchte dahinter an Position 11 auf.
In den letzten vier Minuten schob sich das Feld zusammen, etliche Piloten glänzten mit Sektorbestzeiten. Den ersten großen Schritt schaffte Gonzalez; die Nummer 18 verkürzte erst auf Rang 5 und war nach 1:32,501 min Zweiter – vor Escrig, Ortola und dem auf Platz 5 zurückgefallenen Izan Guevara. Auch die Aspar-Piloten David Alonso und Dani Holgado attackierten – blieben aber auf den Rängen 6 und 10. Start: Jose-Antonio Rueda. Der Rookie holte sich als Neunter einen Platz in Reihe.
Ganz vorne feierte American Racing. Salacs' 1:32,381 min reichte für die Pole auf dem Red Bull Ring und bedeutete zugleich Rundenrekord. Gonzalez gewann das Match gegen Guevara. Der Intact-Pilot fährt beim Österreich-GP von P2 los – Guevara von 5. Senna Agius wurde als Zuschauer auf Platz 15 zurückgereicht.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






