Formel 1

Max Verstappen: Strafarbeit in der Formel E

Von - 12.01.2019 12:09

Max Verstappen bekam für sein unsportliches Verhalten nach dem Brasilien-GP zwei Tage Sozialarbeit im Dienste der FIA aufgebrummt. Den ersten davon absolviert er als Beobachter der Formel-E-Rennkommissare in Marrakesch.

Die Szene, die sich nach dem Brasilien-GP zwischen Max Verstappen und Esteban Ocon ereignete, wurde von den Formel-1-Fans in den Online-Foren und sozialen Medien heftig diskutiert. Wir erinnern uns: Im Rennen hatte Esteban Ocon im rosa Force India-Renner versucht, den Leader im Red Bull Racing-Auto zu überholen – und es krachte. Verstappen verlor erst den sicher geglaubten Sieg und kurz darauf die Nerven.

Denn an der Waage traf er auf den Franzosen – und schubste diesen gleich mehrmals. Das veranlasste die Rennleitung, dem hitzköpfigen Niederländer zur Strafe zwei Tage Sozialarbeit im Dienste des Automobilweltverbands FIA aufzubrummen. Der ehrgeizige 21-Jährige zeigte wenig Verständnis für die Massnahme und stellte auf Nachfrage auch klar, dass er nichts machen werde, das ihn wie einen Idioten aussehen lasse.

Nun ist klar: Einen dieser beiden Tage verbringt Verstappen als Beobachter der Rennkommissare in der rein elektrischen Formel E im Rahmen des Rennwochenendes in Marrakesch. Dies bestätigt die FIA in einer Mitteilung, in der es heisst, dass es sich um eine erzieherische und aufklärerische Massnahme handle, durch die der GP-Star seine Lehren für die Zukunft ziehen soll.

Im Netz sorgt die Strafe für viel Spott, schliesslich hinterlässt die Massnahme den Eindruck, dass ein Formel-E-Besuch eine Strafe sei – und das ist sicherlich nicht die Absicht der Entscheidungsträger im Automobilweltverband. Bei der Frage, ob dies angemessen sei, gehen die Meinungen der Fans auseinander. Noch ist auch nicht klar, wie Verstappen den zweiten Straf-Tag verbringen wird.

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Strafmassnahme: Max Verstappen schaut in Marrakesch den Rennkommissaren bei der Arbeit zu © LAT Strafmassnahme: Max Verstappen schaut in Marrakesch den Rennkommissaren bei der Arbeit zu
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