Aprilia in Mugello: Neuer Titelsponsor, Rekorde, Pole, Sprint- und GP-Sieg
Ausgerechnet in Mugello lief Aprilia zu MotoGP-Hochform auf. Der Mugello-GP geht als Event der Erfolge in die Geschichte des kleinsten Herstellers der Königsklasse ein. Racing-CEO Rivola war bewegt.
Zuletzt hatte Aprilia einige Dämpfer hinnehmen müssen. Das lag in erster Instanz an Fabio Di Giannantonio. Der Ducati-Pilot aus dem VR46-Rennstall hatte den letzten GP in Catalunya gewonnen und auch in Mugello den Ton angegeben. Doch schon vor dem wichtigen Qualifying fand die Einheit um Aprilia-Racing-CEO Massimo Rivola auf die Straße der Sieger zurück.
Los ging es im FP2.
Die letzte Pole-Position in der Königsklasse hatte Aprilia in Mugello im Jahr 1999 mit dem Japaner Tetsuya Harada, damals noch mit Zweitakttechnologie, herausgefahren. Rivola scherzhaft: «Ich entschuldige mich, dass es so lange gedauert hat.»
Mit dem Aprilia-Triple im Q2 war zugleich eine Serie von Rivale Ducati zu Ende gegangen. 15 Jahre in Folge stand mindestens eine Desmosedici in Reihe 1. Weiter ging es im Sprint mit einem perfekt aufgelegten Raul Fernandez – der Spanier fuhr seinen ersten Sprint-Sieg heraus. Massimo Rivola: «Der
Die Krönung dann über 23 hitzige Runden am Sonntagnachmittag. Das Aprilia-Werksteam legte sich Mugello-Experte und Ducati-Werksfahrer Bagnaia ohne Hektik zurecht – Bezzecchi und Martin waren sich der Stärke ihres Pakets bewusst – und holte einen
Nicht nur Held Bezzecchi, auch Rivola rang nach dem denkwürdigen Mugello-GP nach Worten. «Wir waren erst am Mittwoch mit unseren Piloten zu Besuch in unserem Piaggio-Werk in der Toskana und haben uns zusammen auf den GP eingestimmt – und jetzt haben wir erstmals gewonnen. Die Emotionen sind nicht zu beschreiben. Der Erfolg geht aber auch direkt an alle in Noale. Ich habe mir gewünscht, jede einzelne Person von dort hätte heute das Gleiche auf dem Podium gefühlt.»
Nicht zu vergessen: Auch kommerziell war der Italien-GP für Aprilia ein Riesenerfolg. Zum Auftakt der Mugello-Festspiele wurde Monster Energy als
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