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Für die italienischen Superbike-Piloten ist Cremona das zweite Heimrennen in diesem Jahr. Wenn es für Yamaha so gut laufen würde wie in Misano, wäre Andrea Locatelli wohl bereits zufrieden.
Mit sieben Fahrern ist Italien die stärkste Nation im Feld der Superbike-WM 2026. Anders, als man es erwarten würde, sitzen die meisten von ihnen aber nicht auf einer Ducati, sondern auf einer Yamaha: Aushängeschild Andrea Locatelli fährt für das Werksteam Pata Maxus, Supersport-Weltmeister Stefano Manzi für Giansanti Racing und Rookie Mattia Rato für das Kundenteam Motoxracing.
Die Hoffnungen von Yamaha ruhen auf den Schultern von Locatelli, der schon beim ersten Heimspiel in Misano mit den Plätzen 7, 8 und 7 solide Ergebnisse ablieferte – von Podestplätzen wagt man im Yamaha-Lager kaum mehr zu träumen.
Die Wiederholung der Ergebnisse vom Vorjahr (Platz 18, 7 und 8) wäre für den 29-Jährigen bereits ein Erfolg, denn bisher schnitt man 2026 auf jeder Rennstrecke schlechter ab. An der Vorfreude auf sein Heimrennen ändert das nichts: Locatelli ist nur in etwa 100 km Entfernung in der Provinz Bergamo aufgewachsen.
«Ich freue mich riesig darauf, dort zu sein: Cremona ist eine schöne Strecke, und es werden viele italienische Fans kommen, um mich und Yamaha anzufeuern», sagte der Italiener. «Wir müssen also positiv bleiben und ab Freitag alles geben. Die Saison neigt sich dem Ende zu, aber ich bin mir sicher, dass wir gute Ergebnisse erzielen können, wenn wir weiter hart arbeiten. Lasst uns nach vorn schauen!»
Yamaha nahm Anfang September am zweitägigen Cremona-Test teil, bei dem Tag 1 jedoch für Michelin reserviert war und nur der überwiegend verregnete zweite Tag für die Vorbereitung auf das Rennwochenende genutzt werden konnte – es soll jedoch spätsommerlich warm werden.
«Beim Test hatten wir unter beiden Bedingungen ein gutes Gefühl», winkt Loka ab. «Wir konnten einige Runden auf trockener Strecke fahren – leider nicht den ganzen Tag – und auch ein paar Durchgänge auf nasser Strecke, und in beiden Fällen war das Gefühl wirklich positiv. Wir haben gute Arbeit geleistet, auch wenn uns ein wenig Zeit auf dem Motorrad gefehlt hat, um Selbstvertrauen aufzubauen und einen Schritt nach vorn zu machen.»
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