Formel 1

Günther Steiner zur Netflix-Serie: Nichts für Tochter

Von - 14.03.2019 14:15

​Günther Steiner lacht über seinen Auftritt in der neuen Netflix-Formel-1-Doku: «Ich schätze, sie ist für meine Tochter ungeeignet.» Es gibt auch viel Lob vom Renault-Piloten Daniel Ricciardo.

Die Formel-1-Doku «Drive to Survive» von Netflix erhält viel Anerkennung der Formel-1-Fans: Das wahre Grand-Prix-Leben wird gezeigt, die ganze Leidenschaft der Formel 1 kommt in voller Stärke rüber, das schliesst alle Höhen und Tiefen mit ein. Der geheime Star der ersten Folge ist für viele GP-Freunde, ein wenig unerwartet vielleicht, Haas-Teamchef Günther Steiner – denn der 53jährige Südtiroler hält sich mit Kraftausdrücken nicht zurück, am Kommandostand, im Funk, am Telefon mit Teambesitzer Gene Haas. Steiner schmunzelt dazu im Fahrerlager des Albert Park Circuit von Melbourne: «Ich schätze, die Serie ist für meine Tochter ungeeignet. Aber wieso sollte ich mich verstellen? Die Serie soll doch die Formel 1 so wahrheitsgetreu wie möglich zeigen, und Emotionen sind ein ganz elementarer Bestandteil des Grand-Prix-Sports.»

«Ich finde, die Netflix-Leute geben sehr gut wieder, wie die Formel 1 tickt. Es soll ja eine Dokumentation sein, keine Fiktion. Das ist verstanden und entsprechend umgesetzt worden. Mir gefällt das Ergebnis.»

Renault-Star Daniel Ricciardo hat die Netflix-Leute zu sich nach Perth eingeladen und auch in sein zweites Zuhause nach Monaco. «Wenn du eine Film-Mannschaft in deinen eigenen vier Wänden begrüsst, dann willst du dich wohlfühlen. Die Netflix-Leute waren immer respektvoll. Ich finde das Ergebnis sehr gelungen, und ich hoffe, viele Menschen sehen sich das nicht auf dem Smartphone an, sondern auf einem richtigen Schirm.»

«Es ist ein wenig seltsam, sich selber im Film zu sehen. Ich finde, ich klinge ganz anders als ich mich selber wahrnehme. Dieses Projekt ist cool für die ganze Formel 1. Wenn beispielweise in einer amerikanischen Kleinstadt jemand die Serie guckt und dadurch unseren Sport besser versteht, dann haben wir alle etwas davon. Klar können wir über den Titel diskutieren, “Drive to Survive”, ein wenig übertrieben, dieser Überlebens-Aspekt, ein wenig intensiv, nicht wahr? Aber letztlich ist es ja Fernsehen, da darf es durchaus ein wenig dramatisch klingen.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Günther Steiner mit Romain Grosjean und Kevin Magnussen © LAT Günther Steiner mit Romain Grosjean und Kevin Magnussen Die Netflix-Serie und Haas © Netflix Die Netflix-Serie und Haas

siehe auch

Formel 1

Barcelona-Tests: Ferrari 18 Zentimeter vor Mercedes

Formel 1

Australien-GP Melbourne: Die stärksten Erinnerungen

Formel 1

Ferrari ohne Mission Winnow – McLaren zieht nach!

Formel 1

Bernie Ecclestone: «Vettel und Ferrari Champion 2019»

Formel 1

Ross Brawn: «Das würde Formel-1-Fans vertreiben»

Formel 1

Charles Leclerc (Ferrari): «2018 war ich nervöser»

Formel 1

Daniel Ricciardo: Helm, Agentur, Rennauto – alles neu

Formel 1

Lewis Hamilton (Mercedes): «Ich rede keinen Müll»

Formel 1

Sebastian Vettel: Wahrheit zur Ferrari-Stallorder

Formel 1

Tod von Charlie Whiting: Formel-1-Gemeinde bestürzt

Formel 1

Charlie Whiting tot: Lungen-Embolie in Melbourne

Formel 1

Sebastian Vettel (Ferrari): Wieso er Melbourne liebt

Formel 1

Vor Australien-GP: Wintertests verraten nicht alles

Formel 1

Kimi Räikkönen: Ersatzmann heisst Marcus Ericsson

Formel 1

History: Achtung, Fake News – umbenannte Motoren

Formel 1

Sergio Pérez (Racing Point): Baff wegen Lance Stroll

Formel 1

Neues Rätsel Racing-Raritäten: Der einsame Wolf

Formel 1

Alex Albon (Toro Rosso): Melbourne aus der Konserve

Formel 1

Das lange Warten: Grand-Prix-Pilot acht Jahre sieglos

Formel 1

Daniel Ricciardo: Hartes Brot beim Australien-GP

Formel 1

So funktioniert ein Lenkrad in der Formel 1

Formel 1

Liberty Media-CEO: «Bernie Ecclestone ist schuld»

Formel 1

Ferrari in Australien: Vettels Neue heisst Lina!

Formel 1

Saison 2019: Was Sie vor Australien-GP wissen müssen

Formel 1

Sebastian Vettel: Der Ferrari-Star am Scheideweg

Formel 1

Die Kimi-Räikkönen-Methode: Nach Party immer besser

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Formel 1

F1 2019 Melbourne - Strategie Analyse mit James Vowles

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Ducati-Flügel: Was sagt Alfa Romeo-F1-Aerodynamiker?

Der englische Formel-1-Aerodynamiker Ali Rowland-Rouse hat keinen Zweifel: Der Ducati-Flügel erzeugt Downforce. Kalex-Designer Alex Baumgärtel sagt: «Jedes Bauteil an einem Motorrad hat einen aerodynamischen Einfluss.»

» weiterlesen

 

tv programm

car port

Sa. 23.03., 16:15, Hamburg 1


Monster Jam Championship Series

Sa. 23.03., 16:30, Motorvision TV


Go! Das Motormagazin

Sa. 23.03., 17:00, Sat.1


sportarena

Sa. 23.03., 17:30, SWR Fernsehen


Sportschau

Sa. 23.03., 18:00, Das Erste


Formula E Street Racers

Sa. 23.03., 18:00, ORF Sport+


Formel E 2018/2019

Sa. 23.03., 18:45, ORF Sport+


car port

Sa. 23.03., 18:45, Hamburg 1


Servus Sport aktuell

Sa. 23.03., 19:15, ServusTV Österreich


car port

Sa. 23.03., 20:15, Hamburg 1


Zum TV Programm
15