Carl Fogarty Steckbrief

Carl Fogarty

Carl Fogarty

Rennfahrer
  • Vorname: Carl
  • Nachname: Fogarty
  • Webseite: www.carlfogarty.com
  • Twitter: carlfogarty
  • Nationalität: Großbritannien
  • Geburtsdatum: 01.07.1965 in Blackburn, Großbritannien (55 Jahre, 2 Monate und 27 Tage)
  • Familienstand: Verheiratet
  • Wohnort: Blackburn, Lancashire
  • Größe: 179 cm
  • Größe: 66 kg
  • Hobbys: Fußball, Fishen, Motocross

Der Brite Carl Fogarty ist insbesondere wegen seiner Erfolge in der Superbike-WM berühmt. Seine Rennfahrerkarriere begann allerdings im Motocross. Schon früh wollte der junge Carl aber in die Fußstrapfen seines Vaters treten, der ebenfalls Motorradrennfahrer war. Mit 14 Jahren bestritt Fogarty sein erstes Rennen, bereits mit 23 Jahren gewann er die Formula 1 TT. Auch in den folgenden Jahren lieferte «Foggy» bei der Isle of man aussergewöhnliche Leistungen ab, weshalb er sich ab 1991 der Superbike-WM zuwendete.

Nach den WM-Rängen sieben (1991) und neun (1992) kam 1993 der Durchbruch. Mit elf Laufsiegen wurde Fogarty mit Ducati hinter Scott Russell (USA/Kawasaki) Vizeweltmeister. Im Jahr darauf drehte der Brite den Spiess um und verwies Russell auf Platz 2. 1995 liess Fogarty den zweiten WM-Titel folgen.

Anschliessend dockty «Foggy» bei Honda an und war auch siegfähig, zu mehr als Platz 4 reichte es jedoch nicht. Zur Saison 1997 ging der charismatische Brite zurück zu Ducati und wurde WM-Zweiter. In den beiden darauf folgenden Jahren folgten seine WM-Titel drei und vier.

Die Saison 2000 begann dramatisch. Schon beim zweiten Meeting auf Phillip Island/AUS krachte Fogarty dem Österreicher Robert Ulm ins Heck und stürzte schwer. Mehrere Brüche und eine langwierige Schulterverletzung setzten der Karriere des mittlerweile 35-Jährigen ein abruptes Ende. Mit vier WM-Titeln und 109 Podien aus 220 Rennen (59 Siege) ist Carl Fogarty der erfolgreichste Pilot in der Geschichte der Superbike-WM.

Fortan probierte sich Fogarty als Teamchef. 2002 stieg er mit dem nach ihm benannten Foggy-Petronas in die Superbike-WM ein. Doch das Bike mit einem ungewöhnlichen Dreizylinder-Motor erwies sich als wenig konkurrenzfähig, die Petronas-Piloten konnten nur einige wenige Highlights setzen. Nach der Saison 2006 wurde das Projekt eingestampft.

Heute macht Carl Fogarty vor allem mit provozierenden Kommentaren zum aktuellen Geschehen von sich reden. 2014 nahm 'King Carl' an der britischen Version von 'Das Dschungelcamp' teil - und wurde auch hier der König!

Zu Ducati hat Carl Fogarty nur wenig Beziehungen, er arbeitet seit 2016 als Markenbotschafter für die britische Motorradmarke Triumph.

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