Racing-Raritäten - Unser Foto-Spiel
Meist aus dem Archiv der Agentur LAT stellen wir jeden Dienstag-Morgen ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis.

Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der gleichen Woche, 23.59 Uhr.

Das Bild der Vorwoche (14. bis 19. September 2021):

Die Auflösung vom letzten Mal: Laurent Redon testet am 24. Januar 1999 in Jerez de la Frontera einen Benetton B199-Playlife. Der heute 48-Jährige aus Saint-Chamond ist einer der zahlreichen Piloten aus der jahrelang vorbildlichen französischen Nachwuchsförderung.

Redon kletterte die klassische Rennleiter hoch: Kartsport, ab 1994 sass er im Rennwagen, schon im zweiten Jahr (1995) eroberte er den französischen Formel-3-Titel. Nur drei Jahre nach Abschluss seiner Kartkarriere trat Redon in der Formel 3000 an, der Sprungbrettklasse zur Formel 1 (heute Formel 2 genannt). Laurent fuhr für seine Landsleute von DAMS und wurde solider Gesamtachter – mit zwei vierten Rängen in Magy-Cours und Hockenheim als Highlight.

Ein Jahr später wechselte er in der Formel 3000 zu Super Nova, neben dem Brasilianer Ricardo Zonta. Während der Südamerikaner zum Titel strebte, reichte es für Redon nur zum neunten Gesamtrang.

Trotzdem hatte Redon 1998 einen Fuss in der Formel 1, zunächst bei Minardi, ein Jahr später bei Benetton. Aber eine echte Chance in der Königsklasse eröffnete sich nicht, Laurent Redon suchte nach einer Alternative. Die fand er in der Sparte Sportwagen.

Der frühere Formel-1- und Sportwagenpilot Henri Pescarolo holte Redon in seine Mannschaft, in den European Le Mans Series und in der FIA-Sportwagenmeisterschaft bedankte sich Laurent mit Laufsiegen, in Spa-Francorchamps, Estoril und Magny-Cours.

Dann witterte Laurent Redon eine Zukunft in den USA, er trat Ende 2001 erstmals in der Indy Racing League an und wurde im ersten Rennen für Conquest Racing gleich Siebter, die Saison 2002 schloss er als Zwölfter ab, mit Rang 3 in Fontana als Höhepunkt. Er wurde zum Neuling des Jahres gewählt, aber aus der grossen Karriere in Amerika wurde nichts – weil seine Frau schwanger wurde, kehrte Redon nach Frankreich zurück und hängte den Helm an den Nagel, mit nur 29 Jahren.

Redon kümmet sich heute um eine eigene Firma (LRS Formula) mit Sitz in Magny-Cours, welche Testfahrten in verschiedenen Rennfahrzeugen anbietet und sich um die Restaurierung von Rennwagem kümmert.

Damit zum neuen Rätsel: Manchmal bietet sich einem Rennfahrer in seiner Laufbahn die eine grosse Chance, die Frage ist dann, was er daraus macht. Dieser Pilot erhielt die Möglichkeit, für ein Top-Team zu fahren, aber er konnte zu wenig daraus machen.

Hier das neue Fotospiel (21. bis 26. September 2021)
Wer war es?
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