MotoGP: KTM zur Personalie Marc Marquez

Racing-Raritäten - Unser Foto-Spiel
Meist aus dem Archiv der Agentur LAT stellen wir jeden Dienstag-Morgen ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis.

Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der gleichen Woche, 23.59 Uhr.

Das Bild der Vorwoche (7. bis 12. Mai 2024):

Die richtige Lösung vom letzten Mal: Motorrad-Legende Giacomo Agostini beim nicht zur WM zählenden Formel-1-Rennen von Imola 1979, beim «Dino Ferrari Grand Prix» wurde Ago im Williams FW06-Rennwagen diskreter Zehnter.

Der in Brescia geborene Italiener, heute 81 Jahre alt, errang 13 seiner 15 WM-Titel auf MV Agusta, sechs in der Klasse bis 350 ccm und sieben in der Halbliter-Kategorie. Je einen weiteren errang Giacomo Agostini am Ende seiner Karriere auf Yamaha. Mit 122 Grand-Prix-Siegen ist «Ago nazionale» der erfolgreichste Motorrad-Rennfahrer aller Zeiten.

Wie vor ihm John Surtees oder Mike Hailwood versuchte sich auch Agostini auf vier Rädern. Aber er kam nie an die Erfolge mit dem Motorrad heran. Schon zwischen den Rennsaisons 1966 und 1967 kam Agostini einer Einladung von Enzo Ferrari nach, um auf der Rennstrecke von Modena einen Ferrari Dino 206 S Berlinetta zu testen. Verblüffenderweise erreichte Agostini dabei bessere Rundenzeiten als die späteren Formel-1-Fahrer Ignazio Giunti und Andrea De Adamich.

Enzo Ferrari legte Agostini einen Vertrag vor, forderte jedoch, dass Ago mit dem Zweiradsport aufhört. Giacomo blieb lieber MV Agusta treu.

Erst mehr als zehn Jahre später trat Agostini tatsächlich zu Autorennen an, mit einem Chevron B42-BMW in der Formel-2-EM 1978 (keine Punkte) sowie mit einem Williams FW06 in der britischen Formel-1-Serie Aurora 1979 und 1980.

Die Ergebnisse waren durchzogen: Keine Punkte in der Formel 2, in der Aurora-Serie wurde er Meisterschafts-Achter 1979, mit Platz 2 in Snetterton hinter Sieger Guy Edwards als Highlight.

1980 verbesserte sich Agostini auf den fünften Schlussrang, mit dritten Rängen in Monza, Brands Hatch, Thruxton und Silverstone. Danach beendete er seine Karriere als Autorennfahrer.

Damit zum neuen Rätsel: In der Heimat dieses Pilotenwurden bislang erst drei Formel-1-Piloten geboren..

Hier das neue Fotospiel (14. bis 19. Mai 2024)
Wer war es?
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