Racing-Raritäten - Unser Foto-Spiel
Aus dem Archiv der Agentur LAT stellen wir jeden Dienstag-Morgen ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis.

Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der gleichen Woche, 23.59 Uhr.

Das Bild der Vorwochen (6. bis 11. April 2021):

Die Auflösung vom letzten Mal: Der Franzose Nicolas Prost pilotiert in Goodwood 2012 einen Lotus-Renault. Der heute 39-Jährige ist einer jener Rennfahrer, die immer in Schatten ihrer Väter standen – sein Papa Alain Prost wurde in der Formel 1 vier Mal Weltmeister und gewann 51 WM-Läufe. Heute ist der Sonderberater des GP-Rennstalls Alpine.

Nicolas Prost begann seine Karriere 2003 als Spätzünder, erst im Alter von 21 Jahren in der französischen Formel Renault Campus. Bis dahin war er vorwiegend im Golfsport aktiv. Ab 2004 startete er zwei Jahre lang in der Formel Renault, der Erfolg war überschaubar.

Prost junior ging für zwei Jahre nach Spanien, wurde in der Formel 3 in den Jahren 2006 und 2007 Gesamtvierter und Gesamtdritter. Es harzte mit der Einsitzerkarriere, trotz Einsätzen 2009 in der A1GP. Prost schuf sich ein zweites Standbein im Langstreckensport, am 2009 war er in den Le Mans Series unterwegs.

2010 blieb Prost in den Le Mans Series und startete mit seinem Teamkollegen Neel Jani und Marco Andretti bei den 24 Stunden von Le Mans, kam allerdings nicht ins Ziel. Zusätzlich startete er bei vier Rennen in der FIA-GT-Weltmeisterschaft. Im Winter 2010/2011 gewann Prost erneut die Andros-Electrique-Meisterschaft.

2011 wurden Prost und Jani Dritte in der Le Mans Series und fuhren ebenfalls im Intercontinental Le Mans Cup und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im Winter 2011/2012 fuhr Prost erneut in der Trophée Andros, dieses Mal jedoch in der Benzinerkategorie.

2012 starteten Prost und Jani mit ihrem langjährigen Team Rebellion Racing in der neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und landeten in Le Mans auf dem dritten WM- und vierten Gesamtrang. Ausserdem durfte Prost für Lotus an Formel-1-Testfahrten teilnehmen.

2013 blieb Prost bei Rebellion Racing in der WEC und fuhr zusätzlich mit Nick Heidfeld und Neel Jani bei zwei ALMS-Rennen. 2014 wurde Prost mit Rebellion Le-Mans-Klassensieger und Gesamtvierter (mit Nick Heidfeld und Mathias Besche). Bei Lotus war Prost mittlerweile offizieller Test- und Ersatzfahrer. Aber auch das erwies sich als Sackgasse Richtung Formel 1. 2017 schloss Prost die LMP2-Klasse auf Gesamtrang 3 ab, sein bislang bestes Schlussergebnis.

Prost pendelte nun zwischen Langstrecke und der neuen Formel E (2015/2016 Gesamtdritter, Siege in London). Nicolas Prost hat sich zu einem verlässlichen Racer entwickelt, aber ein Ausnahmerennfahrer wie sein Vater ist er nie geworden.

Damit zum neuen Rätsel: Dieser Fahrer errang seine grössten Formel-1-Erfolge, als er das Lenkrad abgab..

Hier das neue Fotospiel (13. bis 18. April 2021)
Wer war es?
Wo war es?
Wann ist das Bild entstanden?

Max Verstappen gegen Lewis Hamilton: FIA versagt

Mathias Brunner
​Viele Fans waren angewidert: Max Verstappen musste nach seiner Attacke gegen Lewis Hamilton die Führung an den Briten zurückgeben, auf Druck der Rennleitung. Die FIA versagt anhaltend.
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