Steckbrief

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Stoffel Vandoorne

Rennfahrer

Vorname: Stoffel
Nachname: Vandoorne
Spitzname: k.A.
Webseite: www.stoffelvandoorne.com
Twitter: svandoorne
Nationalität: Belgien
Geburtsdatum: 26.03.1992 in Kortrijk, Belgien (27 Jahre, 8 Monate und 16 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Rumbeke
Größe: 176 cm
Gewicht: 65 kg
Hobbys: Kart, Sim-Racing
Lieblingssportart(en): Radfahren
Lieblingsstrecke: Spa-Francorchamps
Lieblingsspeise(n): Italienisch
Lieblingsmusik: Modern

Der Belgier Stoffel Vandoorne fuhr von 1998 bis 2009 im Kartsport und wurde 2008 belgischer KF2-Meister und 2009 Zweiter in der KF2-CIK-FIA-Kartweltmeisterschaft. 2010 wechselte der Belgier in den F4 Eurocup, den er mit sechs Siegen auf Anhieb gewann.

2011 wurde Stoffel Fünfter im Formel Renault 2.0-Eurocup und fuhr darüber hinaus in der nordeuropäischen Formel Renault, wo er die Saison als Dritter beendete. 2012 blieb Vandoorne im Formel Renault 2.0 Eurocup, wechselte aber zu Josef Kaufmann Racing. Am Ende der Saison wurde er Meister vor dem Russen Daniil Kvyat. Weiterhin startete Vandoorne bei drei Veranstaltungen der nordeuropäischen Formel Renault.

2013 wechselte Vandoorne in die Formel Renault 3.5. und gewann in Monza und Spa-Francorchamps je ein Rennen und beide Veranstaltungen auf dem Moscow Raceway. Mit zehn Podestplatzierungen wurde er am Saisonende Zweiter hinter dem Dänen Kevin Magnussen. Wie der Däne wurde auch Vandoorne daraufhin in das Nachwuchsprogramm von McLaren aufgenommen. Außerdem startete er bei zwei Rennen der FIA-GT-Serie.

Der Aufstieg von Vandoorne scheint unaufhaltsam: Gesamtzweiter in der GP2-Serie 2014, dazu gute Leistungen bei Testfahrten für McLaren. Schnell wurden Gerüchte laut, wonach Vandoorne vielleicht 2015 an die Seite von Fernando Alonso rücken könnte, auf jenes Cockpit, das auch Magnussen für sich erhoffte. Doch beide jungen Piloten wurden enttäuscht: Auf Drängen von Honda erhielt Jenson Button einen neuen Vertrag. Dieses Spiel wiederholte sich im Herbst 2015, dieses Mal ohne Magnussen (der später zu Renault wechselte). Erneut zog Vandoorne den Kürzeren, weil der routinierte Button bleibt. Inzwischen hatte sich Vandoorne überlegen den GP2-Titel 2015 geholt.

Stoffel Vandoorne behielt für 2016 den Platz als Test- und Ersatzfahrer, in der Super Formula (der Top-Kategorie im japanischen Monopostosport) verfeinerte er sein Rennhandwerk – mit zwei Siegen schloss er die Saison nur sechs Punkte hinter Meister Yuji Kunimoto ab, als Gesamtvierter.

Vandoorne gilt als grosse belgische Hoffnung, als dritter Belgier nach Jacky Ickx und Thierry Boutsen eines Tages Grands Prix zu gewinnen.

Der schwere Unfall von Fernando Alonso beim Australien-GP 2016 öffnete Vandoorne die Formel-1-Tür: Grand-Prix-Debüt in Bahrain. Vandoorne bedankte sich mit dem ersten Punkt des Teams in der Saison, Rang 10.

2017 erhielt Vandoorne den Platz von Jenson Button, um seine erste komplette GP-Saison zu bestreiten. Es wurde ein schwieriges Jahr. Erst beim elften WM-Lauf in Ungarn konnte Stoffel in die Top-Ten fahren, nur drei Mal gab es überhaupt Punkte, mit zwei siebten Rängen in Singapur und Malaysia als Highlight.

2018 war Vandoorne der einzige Fahrer, der gegen seinen Stallgefährten jedes einzelne Quali-Duell verlor. Mit 0:21 gegen Fernando Alonso war eine weitere Verpflichtung sinnlos, der Belgier konnte nur zwölf Punkte zusammenklauben, Alonso holte vier Mal so viele Zähler. Für 2019 fand Stoffel Vandoorne keinen Stammplatz mehr in der Formel 1. Er versucht, seine Karriere als Simulator-Fahrer bei Mercedes und in der Formel E frisch aufzubauen.



Stoffel Vandoorne © LAT Stoffel Vandoorne

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