GP2-Sprint: James Calado setzt sich durch

Von Vanessa Georgoulas
GP2
James Calado feierte auf dem Circuit de Spa-Francorchamps den ersten Saisonsieg

James Calado feierte auf dem Circuit de Spa-Francorchamps den ersten Saisonsieg

Mit nur 0,4 Sekunden Vorsprung sicherte sich James Calado auf dem Circuit de Spa-Francorchamps seinen ersten Saisonsieg.

«Puh, das war ein hartes Stück Arbeit», funkte James Calado an die Box, nachdem er in einem hart umkämpften GP2-Sprintrennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps seinen ersten Saisonsieg erobert hatte. Der Brite schaute in den letzten Runden des Sprintrennens öfters in den Rückspiegel als nach vorne, denn dort wurde der Racing-Engineering-Renner von Julián Leal immer grösser. Am Ende fehlten dem Kolumbianer nur vier Zehntelsekunden auf den Sieger. Trotzdem strahlte der 23-Jährige, denn mit dem zweiten Rang hatte er sich das erste GP2-Podest seiner Karriere gesichert.

Den dritten Rang sicherte sich Adrian Quaife-Hobbs, der den Grundstein dafür mit einem ansehlichen Start legte. Der Hilmer-Pilot schoss von Startplatz 8 nach vorne und drückte sich auf der Kemmel-Geraden an Fabio Leimer vorbei. Nur Meisterschafts-Leader Stefano Coletti, der von Startplatz 13 losfuhr, kam noch besser weg. Auch er drückte sich in der Bus Stop-Schikane am Schweizer vorbei. Erst in Runde 9 schaffte es Leimer, den Monegassen in der La Source-Kurve zu überholen. Doch der Racing-Engineering-Pilot hatte da schon zu viel Zeit verloren, um auf die Spitze aufzuschliessen.

Calado setzte sich früh mit einer Reihe von schnellen Runden vom Rest des Feldes ab, doch Leal, der seine Reifen in den ersten Runden geschont hatte, holte zur Mitte des Rennens schnell auf und sorgte dafür, dass dem Führenden nicht langweilig wurde.

Hinter dem Spitzentrio sicherte sich Stéphane Richelmi, der nach einem verhaltenen Start ein einsames Rennen fuhr, den vierten Platz vor Leimer. Carlin-Pilot Jolyon Palmer, Arden-Fahrer Johnny Cecotto jr. und Tom Dillmann im Russian-Time-Renner komplettierten die Punkteränge. Der Schweizer Simon Trummer kreuzte die Zielline als Elfter, Daniel Abt kam auf Platz 16 ins Ziel. Der Tiroler René Binder musste sich mit dem 20. Rang begnügen.

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