Marvin Fritz (Yamaha): Sturz im IDM-Superstock-Stau

Von Esther Babel
Auf dem Lausitzring lief es für den IDM-Piloten nicht ganz rund. Im ersten Rennen stürzte er, im zweiten erreichte er trotz Krampf im rechten Arm den fünften Platz.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastierte die IDM am vergangenen Wochenende auf dem Lausitzring. Für IDM Superstock-Pilot Marvin Fritz vom Bayer-Bikerbox Rennstall war es nach dem Gewinn der IDM Supersport-Meisterschaft 2015 der dritte Lauf nach seinem Umstieg in die höhere Klasse.

Beim ersten Rennen des Wochenendes am Samstag gelang ihm ein guter Start. Mit Kurs auf die Innenlinie kam es aber noch in der ersten Kurve zum Abflug. «Die erste Linkskurve ist sehr eng», erläutert Fritz das durch die ebenfalls anwesenden Piloten der DTM geänderte Strecken-Layout. «Es kam zum Stau, ich musste auf rund 50 km/h runterbremsen, um keinen Fahrer abzuschiessen. Die Drehzahl sauste aber dadurch in den Keller. Noch in Schräglage wollte ich rausbeschleunigen, um den Anschluss nicht zu verlieren, als die R 1 hinten ausbrach und mich abwarf.»

Unverletzt rannte Fritz seiner Yamaha hinterher, richtet diese in Windeseile auf und jagte als Letzter dem Feld hinterher. «Trotz verbogenem Bremshebel und beschädigter Fußraste gelang mir eine super Aufholjagd», hält er fest. «Ich arbeitete mich in 19 Runden rund zehn Positionen nach vorne und konnte meine Trainingsbestzeit um drei Zehntel Sekunden verbessern.»

Beim zweiten Rennen am Sonntag strahlte die Sonne. Nach dem Start begann wieder ein Gedrängel beim Einbiegen in die Linkskurve. Es kam mehrfach zu Berührungen, die Fritz einige Plätze kosteten. Als Siebter von der ersten Runde zurück, schob sich der 22jährige zwei Plätze nach vorne und heftete sich ans Hinterrad von Roman Stamm (Kawasaki).

Bis zum letzten Renndrittel machte der Yamaha Pilot nochmals einige Meter gut, lag auf Platz 4, als er einen Krampf in der rechten Hand bekam. Marvin Fritz überquerte dann als Fünfter die Ziellinie und freute sich über die drittschnellste Rundenzeit von 1.20.886, hinter der des Siegers des Rennens Mathieu Gines/Yamaha und Lucy Glöckner/BMW.

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