Die Motorradbranche in Zeiten der Corona-Krise

Von Andreas Gemeinhardt
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Die Motorradbranche befürchtet massive Einbrüche

Die Motorradbranche befürchtet massive Einbrüche

Massive Einschränkungen im öffentlichen Leben durch den Corona-Virus treffen die Motorradbranche hart und dämpfen die Erwartungen, die der ausgezeichnete Saisonstart 2020 noch vor kurzem versprach.

Der Industrieverband Motorrad Deutschland e.V. erläutert in seiner neuesten Veröffentlichung mit einem klaren Statement die augenblickliche Situation der deutschen Motorradbranche vor dem Hintergrund der weltweit grassierenden Corona-Krise. Die «IVM Performance online» erscheint monatlich als Newsletter mit aktuellen Neuzulassungszahlen und Informationen aus dem IVM.

Ein wirtschaftlicher Rettungsschirm nie gekannten Ausmaßes seitens der schnell handelnden Politik, der Hersteller und Banken - gerade auch für Einzel- und Kleinunternehmen - wird für hoffentlich viele Unternehmen zur Existenzrettung. Allein 10 Milliarden Euro sollen in diesem Geschäftsbereich als direkte Zuschüsse alleine vom Bund vergeben werden. Die Länder legen weitere direkte Hilfsprogramme auf, deren Details soeben in Berlin und mit den Ländern festgelegt werden.

Die Covid-19-Pandemie ist eine enorme Belastung, die Gesundheit der Bürger und die globale wirtschaftliche Stabilität ist bedroht. Die europäische Politik und die nationalen Behörden arbeiten Hand in Hand, um den beiden großen Herausforderungen auf gesundheitlicher und wirtschaftlicher Ebene zu begegnen. Viele Industriezweige sind betroffen - darunter auch die Motorradindustrie und der Motorrad- und Rollerhandel.

Die sogenannten Soforthilfen für Solounternehmer bzw. Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) in Höhe von bis zu Euro 15.000 werden vom Bundeskabinett ab sofort bereitgestellt. Viele Klein- und Kleinstunternehmen der Motorrad- und Rollerbranche leiden unter der Corona-Krise bis hin zur Existenznot und sind dringend darauf angewiesen.

Bis Anfang März strahlte über dem Motorrad- und Rollermarkt so intensiv die Sonne, dass wir die heranziehenden dunklen Wolken von Covid-19 genauso beiseiteschoben, wie Dauerregen und die kalten null bis zehn Grad Außentemperaturen. Der Motorradmarkt boomte und wird sich hoffentlich wieder erholen. Lassen Sie uns trotz aller Widrigkeiten, die nun auch unserer Branche brachial widerfahren, optimistisch bleiben.

Der Rückblick auf ein durchweg positives Jahr 2019 der deutschen Motorrad- und Rollerbranche mag aus momentaner Krisensicht anachronistisch wirken. Dennoch ist es das nahezu unbeschwerte Jahr vor den europäischen Auswirkungen der Corona-Krise. 2021 wird das Jahr nach Corona. Und möglicherweise atmen wir ja alle schon im Mai oder Juni erleichtert auf. Sicher ist jedenfalls, dass die Mobilität eines der bestimmenden Zukunftsthemen unserer Zeit ist und bleibt.
Quelle: IVM

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