Kamui Kobayashi Steckbrief

Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi

Rennfahrer
  • Vorname: Kamui
  • Nachname: Kobayashi
  • Spitzname: Cowboyashi, Mr. Excitement
  • Webseite: www.kamui-kobayashi.com
  • Twitter: kamui_kobayashi
  • Nationalität: Japan
  • Geburtsdatum: 13.09.1986 in Amagasaki, Japan (34 Jahre, 2 Monate und 19 Tage)
  • Familienstand: Ledig
  • Wohnort: Monte Carlo
  • Größe: 170 cm
  • Größe: 63 kg
  • Hobbys: Ausspannen
  • Lieblingssportart(en): Wassersport
  • Lieblingsstrecke: Spa-Francorchamps
  • Lieblingsspeise(n): Japanisch, aber keinen rohen Fisch
  • Lieblingsmusik: House und Pop
Kamui Kobayashi begann seine Karriere im Alter von neun Jahren im Kartsport und holte in den folgenden sieben Jahren vier Titel in verschieden Kart-Serien. 2001 wechselte er in die Esso Formula Toyota Racing School und startete 2002 in der europäischen Kartserie der Toyota Schule. 2003 wechselte Kobayashi in die japanische Formel Toyota, die er als Zweiter beendete.

2004 wurde Kamui Kobayashi in die Toyota Driver Academy, das Förderprogramm von Toyota, aufgenommen und trat in der asiatischen, deutschen, italienischen und niederländischen Formel Renault an. In Italien holte er mit dem Prema Powerteam zwei Siege und wurde am Ende des Jahres in der italienischen und europäischen Serie mit insgesamt sechs Siegen Meister.

2005 blieb Kobayashi beim Prema Powerteam und holte im Formel Renault 2.0 Eurocup und in der italienischen Formel Renault beide Titel. Im darauffolgenden Jahr fuhr er in der Formel 3 Euroserie und wurde als Achter zum besten Rookie gekürt. Intern verlor er allerdings gegen seine drei Teamkollegen Giedo van der Garde, Paul di Resta und Sebastian Vettel, wobei di Resta Meister und Vettel Vizemeister wurde. Nach Saisonende dufte Kobayashi an drei Tagen an Formel-1-Testfahren für Toyota Racing teilnehmen.

2007 folgte in Magny Cours der erste Sieg im Eurocup, am Ende der Saison war der Japaner Vierter und setzte sich intern gegen Tom Dillmann durch. Gegen seine beiden anderen Teamkollegen Romain Grosjean und Nico Hülkenberg hatte er allerdings das Nachsehen.

2008 war Kamui Kobayashi offizieller Ersatzfahrer des Toyota-Formel-1-Teams und startete mit DAMS in der GP2-Asia- und der GP2-Serie. Mit zwei Siegen und einem dritten Platz in Malaysia und Bahrain wurde er Sechster in der Asia-Serie. In der Hauptserie der GP2 lief nach einem Sieg im Sprintrennen in Spanien nicht mehr viel nach Wunsch und am Ende der Saison hatte Kamui Kobayashi drei Platzierungen in den Punkterängen, zehn außerhalb der Punkte, sieben Ausfälle und ein 16. Gesamtrang zu Buche stehen. In der Asia-Serie hatte er dagegen mehr Glück und sicherte sich mit 20 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Jérôme D’Ambrosio den Meistertitel.

2009 bestritt Kobayashi als Ersatz für den verletzten Timo Glock in Brasilien sein erstes Formel-1-Rennen und wurde Neunter. In Abu Dhabi holte er mit Platz 6 seine ersten Punkte in der Königsklasse.

Nach dem Rückzug von Toyota aus der Formel 1 engagierte Sauber den Japaner für 2010 als Stammpilot. Nach zwei Ausfällen wegen technischer Probleme und zwei Kollisionen, kam er beim fünften Saisonrennen zum ersten Mal ins Ziel und holte später in der Türkei als Zehnter seinen ersten Punkt für Sauber. Nach einem weiteren Ausfall in Montreal schien der Knoten aber geplatzt zu sein und in den restlichen Rennen der Saison fuhr Kobayashi noch sieben Mal in die Punkteränge. Seine beste Platzierung erzielte er in Silverstone als Sechster, sorgte aber bei seinem Heimrennen in Suzuka für Schlagzeilen, als er einige Konkurrenten in der Haarnadelkurve überholte und schließlich als Siebter ins Ziel kam. Am Ende des Jahres lag er mit 32 WM-Punkten auf Platz 12 der Fahrerwertung. Teamintern schlug er sowohl Pedro de la Rosa als auch Nick Heidfeld, der den Spanier gegen Saisonmitte ersetzte.

2011 blieb Kobayashi bei Sauber und bekam mit Sergio Pérez einen neuen Teamkollegen. Das Jahr begann auch gut, denn in den ersten zehn Rennen fuhr Kamui Kobayashi sieben Mal in die Punkte und feierte in Monaco mit Platz 5 sein bis dahin bestes Ergebnis. Ab dem Grand Prix von Ungarn klappte aber nicht mehr viel und erst in den letzten beiden Saisonrennen in Abu Dhabi und Brasilien holte er als Zehnter und Neunter wieder WM-Punkte. In der WM belegte er wieder Platz 12 und setzte sich mit 30 zu 14 Punkten gegen Pérez durch.

2012 war Kamui Kobayashis drittes Jahr bei Sauber und zum dritten Mal wurde er Zwölfter in der Wertung. In diesem Jahr stand er allerdings auch zum ersten und bisher einzigen Mal auf dem Podium: Bei seinem Heimrennen in Suzuka kam er als Dritter ins Ziel. Das Stallduell gegen Pérez verlor der Japaner jedoch mit 60 zu 66 Punkten und sein Vertrag bei Sauber wurde nicht verlängert.

2013 wechselte Kobayashi mangels eines Platzes in der Formel 1 in die Langstrecken-WM und trat dort für AF Corse an. Schon beim ersten Rennen in Silverstone stand er als Zweiter auf dem Podium, weitere Platzierungen auf dem Podest folgten in Spanien, den USA und Bahrain. Er schloss die Saison auf Rang 7 ab und gab auch sein Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans.

2014 kehrte Kamui Kobayashi als Stammpilot bei Caterham in die Formel 1 zurück. Vor der Saison hatte er nach einem Spendenaufruf an seine Fans etwa eine Million Euro gesammelt.

Kamui Kobayashi lebt in Monte Carlo und ist mit der Japnerin Yu Abiru befreundet.

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