Philipp Öttl Steckbrief

Philipp Öttl

Philipp Öttl

Rennfahrer
  • Vorname: Philipp
  • Nachname: Öttl
  • Spitzname: k.A.
  • Webseite: www.philippoettl.de/
  • Twitter: PhilippOettl65
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtsdatum: 03.05.1996 in Bad Reichenhall, Deutschland (26 Jahre, 3 Monate und 11 Tage)
  • Familienstand: Ledig
  • Wohnort: Ainring
  • Größe: 174 cm
  • Gewicht: 58 kg
  • Hobbys: Supermoto, Motocross, Mountenbike, RC-Car
  • Lieblingssportart(en): Motorsport
  • Lieblingsstrecke: Indy
  • Lieblingsspeise(n): "Alles, das gut ist"
  • Lieblingsmusik: Calvin Harris, Zedd, Imagine Dragons, Steel Sun

Philipp Öttl wurde am 03. Mai 1996 in Bad Reichenhall geboren und ist der Sohn des ehemaligen deutschen Grand Prix-Piloten Peter Öttl.

Öttl entwickelte sich im Supermoto zu einem Spitzenfahrer in den Nachwuchs-Meisterschaften. Er eroberte sich 2008 in der Österreichischen Supermoto Junioren-Meisterschaft mit sieben Laufsiegen den Titel. Bei seinen Gastauftritten in Deutschland stand er bei allen Rennen ganz oben auf dem Podest. Parallel dazu nahm er an acht Rennen zur Deutschen Minibike-Meisterschaft teil. In dieser vom ADAC durchgeführten Rennserie gewann er vier Läufe, zweimal belegte er den zweiten Rang. Der DMSB entdeckte das Talent für sich und nahm ihn in den Förderkader auf.

2009 nahm Philipp am ADAC Junior Cup teil. Mit zwei Siegen und drei weiteren Podesträngen verfehlte er den Gesamtsieg nur um drei Punkte. Aufgrund seiner Leistungen durfte er an der Talentsichtung von ADAC und Red Bull teilnehmen. Beide Einrichtungen fördern ihn in den nächsten Jahren. In seiner IDM 125-Rookiesaison erreichte er 2010 den vierten Gesamtrang mit zwei Podiums-Platzierungen. Im Red Bull Moto GP Rookies Cup belegte Öttl den 18. Rang. Dabei konnte er viele Erfahrungen auf internationalen Niveau sammeln.

2011 begann für Philipp Öttl vielversprechend. Gleich beim Auftakt zum Red Bull Moto GP Rookies Cup in Jerez überraschte er mit einen Sieg und zweiten Rang. Doch nur eine Woche später stürzte er bei einen Test auf dem Lausitzring und brach sich das Schlüsselbein. Es dauerte einige Zeit, bis er sich davon erholte. Zu Saisonmitte war er wieder in Form und bewies dies mit einen weiteren Sieg bei seinen Heimrennen auf dem Sachsenring. Nach einen zweiten Platz in Misano verbesserte er sich noch auf den vierten Endrang. Den gleichen Platz erreichte er in der Gesamtwertung der IDM 125. Mit zwei zweiten Rängen schob er sich im Endspurt noch vom neunten Platz nach vorne.

2012 wechselte sein Team in die Spanische Meisterschaft und in die damals neue Moto3-Klasse. Sensationell gewann Philipp auf seiner Kalex-KTM das Auftaktrennen in Jerez. Mit fünf weiteren Spitzenrängen holte er sich am Ende den vierten Gesamtrang in der härtesten nationalen Meisterschaft.

Auch im Red Bull Moto GP Rookies Cup gab es in Silverstone einen Sieg und weitere drei Podiumsränge, die ihn zu Saisonhalbzeit an die Spitze der Gesamtwertung brachten. Ein technischer Ausfall, krankheitsbedingtes Fehlen in Brünn und Pech in Aragon ließen ihn jedoch auf den vierten Platz zurückfallen. Ein Highlight setzte Philipp bei seiner WM-Premiere in Valencia, als er sich mit Rang 11 seine ersten WM-Zähler sicherte.

Oettl stieg 2013 in die Moto3-WM auf. Er schloss seine erste Saison mit 34 Punkten auf dem 18. Gesamtrang ab. Zu den Höhepunkten zählte der sechste Platz in Aragon mit einem neuen Rundenrekord. Insgesamt erreichte er vier Top10-Platzierungen. In der Rookies-Wertung kam er auf den zweiten Rang.

2014 konnte er erstmals seine hochgesteckten Ziele nicht erreichen. Mit nur zehn WM-Punkten belegte er den 24. Endrang. Hohe Erwartungshaltungen und starke Konkurrenz erschwerten die Situation. Rang 11 bei seinem Heimrennen auf dem Sachsenring war das beste Resultat.

Mit einer positiven Saisonbilanz beendete Philipp Öttl 2015 im Schedl GP Racing Team seine dritte WM Saison. Der konstanteste Fahrer im Feld belegte mit 73 Punkten den 15. Gesamtrang. In 13 Rennen holte der KTM Fahrer Punkte. In Indianapolis fuhr er erstmals mit Platz 3 auf das Podium und bestätigte mit sechs weiteren Top10-Rängen seine steigende Form.

Trotz Verletzungspech in der Saison 2016 erreichte Oettl 85 WM-Punkte und mit Rang 12 seine bis dahin beste Gesamtplatzierung. In Austin startete er erstmals von der Pole-Position und kam im Rennen auf Platz 4 in das Ziel. Dieses Ergebnis wiederholte er in Japan und sein Heimrennen in Zeltweg beendete er auf dem fünften Rang. Mehrmals verpasste er das Podium nur knapp. Wiederholt wer er einer der Konstantesten Fahrer im WM-Feld.

2017 gelangen ihm vier Top6-Ergebnisse und ein zweiter Rang bei seinen Heimrennen in Spielberg brachten Philipp 105 WM-Punkte und als Zehnter erstmals in die Top10-Gesamtwertung. In seiner letzten Moto3-WM- Saison feierte der KTM-Fahrer 2018 in Jerez seinen ersten Grand Prix Sieg. Der Rest des Jahres verlief eher unglücklich und es reichte nur für den 16. Gesamtrang.

Sein Aufstieg in die Moto2-Klasse war 2019 auch verbunden mit einen Teamwechsel. Nach zehn Jahren im Team seines Vaters, trat er nun für das Team Red Bull KTM Tech3 an. Der Klassenwechsel war aufgrund von Abstimmungsproblemen und einer zweimonatigen Verletzungspausen nicht von Erfolg gekrönt, er blieb punktelos.

2020 stand ein weiterer Klassen- und Teamwechsel an. Philipp startete für das Kawasaki Puccetti Racing-Team in der Supersport-Weltmeisterschaft. Bereits beim zweiten Rennen in Jerez stand er erstmals auf dem Podium, drei weitere Top3-Platzierungen folgten. Mit einam zweiten Rang beim Finale in Estoril schob er sich noch auf den dritten Platz in der Gesamtwertung nach vorn. In der Teamwertung gewann Kawasaki mit seinen beiden Fahrern den Titel.

Auch seine zweite Saison in der Supersport-WM bestritt Öttl 2021 für das Kawasaki Puccetti Racing Team. Mit sieben Podiums-Platzierungen erreichte er als bester Kawasaki-Fahrer den fünften WM-Rang. In Jerez schaffte er seine erste Pole Position und bei neun Rennen startete er aus der ersten Startreihe. Insgesamt legte er 37 Führungsrunden zurück.

Philipp Öttl steigt zur Saison 2022 nach zwei Jahren in der Supersport-WM mit dem Team Go Elven in die Superbike WM auf und pilotiert dort eine Ducati Panigale V4R.

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