Steckbrief

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George Russell

Rennfahrer

Vorname: George
Nachname: Russell
Spitzname:
Webseite: www.georgerussellracing.com/
Twitter: GeorgeRussell63
Nationalität: Großbritannien
Geburtsdatum: 15.02.1998 in Kings Lynn, Norfolk, Großbritannien (22 Jahre und 5 Tage)
Familienstand: k.A.
Wohnort:
Größe: 186 cm
Gewicht: 70 kg
Hobbys:
Lieblingssportart(en):
Lieblingsstrecke:
Lieblingsspeise(n):
Lieblingsmusik:

George Russell kam mit einer makellosen Bilanz in die Formel 1: GP3-Titel 2017, Formel-2-Champion 2018, besser kann das ein junger Fahrer nicht machen, um sich für die Königsklasse zu empfehlen. Passend dazu die Heimatstadt des Mercedes-Schützlings, das englische King’s Lynn. Witziges Detail: Aus dieser 43.000-Einwohner-Stadt kam auch ein anderer Grand-Prix-Fahrer – der heutige Sky-F1-Experte Martin Brundle.
 
George Russell durchlief die klassische moderne Rennschule: Er sass mit acht Jahren im Kart und gewann im Laufe der Zeit dreizehn Meistertitel. Dabei war er der erste Fahrer, der einen EM-Titel in der Klasse KF3 erfolgreich verteidigen konnte.
 
Ab 2014 sass Russell im Rennauto. Im Finale eroberte er gegen seinen direkten Gegner Arjun Maini den Titel in der britischen Formel 4. Parallel dazu trat er in der Formel Renault an und wurde Gesamtvierter. Für seine guten Leistungen im ersten Jahr als Autorennfahrer gewann George den «McLaren Autosport BRDC Award» und erhielt neben 100.000 Pfund einen Test im Formel-1-McLaren.
 
Russell war bereit für den nächsten Schritt und der hiess Formel 3. Schon am ersten Wochenende der Formel-3-EM in Silverstone konnte er einen Laufsieg erringen, aber der Rest des Jahres verlief nicht ganz so mühelos: Sechster Schlussrang. Ein Jahr später verbesserte er sich auf Gesamtrang 3, mit zwei Siegen.
 
Richtig durchgestartet ist Russell, als er ab 2017 für den erfolgreichen ART-Rennstall antrat: Titel gleich im ersten Jahr GP3, das brachte auch einen Platz im Junioren-Team von Mercedes-Benz.
 
George Russell fuhr auf Mercedes-Vermittlung erste Freitagtrainings im Rahmen der GP-Wochenenden, in einem Force India. 2018 fuhr er zum Formel-2-Titel, parallel dazu begleitete er das Weltmeister-Team Mercedes zu vielen Rennwochenenden, da er inzwischen zum dritten Mann bei den Silberpfeilen befördert worden war.
 
Mercedes war auch Steigbügelhalter für die Saison 2019: WM-Debüt mit Williams. Russell hat einen mehrjährigen Vertrag mit dem Traditionsrennstall aus Grove abgeschlossen. Teamchefin Claire Williams: «Wir waren bei Williams schon immer bestrebt, junge Talente zu fördern und George passt perfekt zu diesem Anspruch. Er geniesst bereits jetzt einen hervorragenden Ruf im Fahrerlager und wir haben seine Entwicklung nun schon eine Weile beobachtet. In dieser Zeit haben wir festgestellt, dass er perfekt in unser Team passt – seine Hingabe, Leidenschaft und sein Engagement sind genau das, was wir jetzt brauchen, um die Weichen für eine positive Zukunft zu stellen.»
 
Russell selbst schwärmte: «Es ist eine riesengrosse Ehre für mich, für ein so prestige- und geschichtsträchtiges Team wie Williams zu fahren. Die Formel 1 war immer mein grosser Traum, und es fühlt sich unwirklich an, dass ich 2019 in der Startaufstellung neben jenen Fahrern stehen werde, die ich seit Jahren bewundere.»

Aus dem Traum wurde ein Alptraum: Zum zweiten Mal in Folge baute Williams das mit Abstand schlechteste Auto. Russell schlug in der Regel seinen Stallgefährten Robert Kubica, aber ausgerechnet in jenem Rennen, in welchem Williams punkten konnte, machte der Pole seinen Job besser – Rang 10 in Hockenheim. Damit blieb Mercedes-Zögling Russell 2019 punktelos.

Die Probleme begannen schon vor dem Saisonstart 2019: Das Williams-Team brachte es nicht fertig, den Renner FW42 rechtzeitig zum Start der Vorsaisontestfahrten fertigzustellen. Doch auch nach dem verspäteten Roll-out wurden die Probleme nicht kleiner. Im Gegenteil: Der britische Traditionsrennstall kämpfte mit rätselhaften Performance-Problemen, die den Ingenieuren in Grove bis zur Saisonmitte Kopfzerbrechen bereiteten.

Und auch in der zweiten Saisonhälfte gelangen dem Williams-Team keine grossen Sprünge, bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi schaffte man speziell im Vergleich zur Konkurrenz nur Mini-Fortschritte.

Dennoch ist sich George Russell sicher, dass Williams in diesem Jahr einen grossen Fortschritt erzielen wird. Seine Ziele bleiben trotzdem realistisch, schliesslich weiss der junge Brite, dass auch die Konkurrenz nicht schläft. «Ich denke, es ist schon ein Erfolg, im Mittelfeld mitkämpfen zu können. Realistisch gesehen ist das wohl das bestmögliche Ergebnis, das wir 2020 erreichen können», erklärte der 21-Jährige gegenüber Motorsportweek.com.

«Wir werden sicherlich einen grossen Schritt nach vorne machen können, aber wir wissen natürlich nicht, was alle anderen Teams erreichen werden. Ich hoffe wirklich, dass wir 2020 wieder den Anschluss ans Mittelfeld finden werden. Es wird nicht wie vor vier, fünf Jahren werden, aber wir werden hoffentlich in der Lage sein, an jedem Rennwochenende wenigstens die Chance zu haben, es ins Q2 zu schaffen», machte sich Russell Mut.

George Russell © Williams George Russell

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