Oscar Piastri Steckbrief

Oscar Piastri

Oscar Piastri

Rennfahrer
  • Vorname: Oscar
  • Nachname: Piastri
  • Webseite: https://oscarpiastri.com/
  • Twitter: OscarPiastri
  • Nationalität: Australien
  • Geburtsdatum: 06.04.2001 in Melbourne, Australien (22 Jahre, 10 Monate und 26 Tage)
17 Fahrer aus Australien traten von 1950 bis 2022 in der Königsklasse an, vier davon haben Formel-1-WM-Läufe gewonnen – Jack Brabham (14), Alan Jones (12), Mark Webber (9) und Daniel Ricciardo. Brabham wurde drei Mal Formel-1-Weltmeister (1959, 1960, 1966), Alan Jones holte den Titel 1980.

Viele aus der Vollgasbranche sind sich einig: Der nächste neue GP-Sieger aus Australien wird Oscar Piastri heissen. Der junge Piastri hat in drei aufeinanderfolgenden Jahren in drei verschiedenen Formel-Kategorien auf Anhieb den Titel geholt – 2019 den Formel Renault Eurocup, 2020 die Formel-3-Meisterschaft, 2021 dann den Sieg in der Formel 2. Ein Expresszug Richtung Königsklasse!

Der tolle Trend kam erst Ende 2021 ins Stocken: Denn im November 2021 gab Alpine zwar bekannt, dass Piastri Test- und Reservefahrer wird, aber da war klar, dass es für den aufstrebenden Piloten in der Saison 2022 kein Renncockpit geben würde. Piastri wurde auf 2023 vertröstet, und das Alpine-Management war sich sicher – dieses Juwel haben wir in der Tasche.

Leider unterschätzte Alpine, dass sich Superstar Fernando Alonso mir nichts, dir nichts zu Aston Martin abseilen würde. Noch immer sahen die Franzosen keinen Grund zur Sorge, sie hatten ja Piastri. Nein, hatten sie eben nicht, wie sich kurz nach dem Alonso-Coup zeigte. Alpine verkündete, 2023 Piastri an den GP-Start zu bringen. Doch postwendend kam vom jungen Piloten ein Dementi.

Denn vor dem Hintergrund des ganzen Vertragsgezerres mit Alonso hatte Piastri-Berater Mark Webber die berechtigte Frage gestellt, wie entschlossen Alpine wirklich sein würde, Oscar für 2023 einen Platz zu geben. Die Variante von zwei Lehrjahren bei Williams fanden weder Webber noch Piastri berauschend.

Also unterzeichnete Oscar einen Vertrag bei McLaren, um 2023 an der Seite von Lando Norris zu fahren. Es folgte eine öffentliche Schlammschlacht, in welcher Piastri mangelnde Loyalität unterstellt wurde. Der Wahrheit näher kommt: Das ist Formel 1, ein Pilot ergreift eine Chance, wenn er sie bekommt.

Piastri sagte: «Meine Entscheidung, zu McLaren zu wechseln, wurde schon lange vor dem Abgang von Alonso getroffen, und das machte die Ankündigung von Alpine noch verwirrender und ärgerlicher, denn wir hatten dem Team längst mitgeteilt, dass ich nicht bleiben würde.»

Er habe sich für McLaren entschieden, weil er das Angebot der Briten als grosse Chance empfand, erklärte Piastri weiter. «Sie waren sehr direkt, interessiert und begeistert, mich an Bord zu holen. Und um ganz ehrlich zu sein, war meine Zukunft im Team von Alpine unklar. Sie haben öffentlich erklärt, dass sie mit Fernando noch mindestens ein oder zwei Jahre weitermachen wollen. Das respektiere ich. Aber nachdem ich das Jahr als Zuschauer verbracht hatte, hoffte ich fest auf ein Cockpit bei ihnen. Und angesichts der fehlenden Klarheit und – ähnlich wie bei Fernando – eines etwas seltsamen Gefühls bei den Verhandlungen, hatte ich nicht das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung für mich war, dort zu bleiben.»

Die FIA-Schiedsstelle für Vertrags-Angelegenheiten schätzte die Lage so ein – das Abkommen mit McLaren ist rechtens und basta. Schon beim Nachsaisontest 2022 in Abu Dhabi rückte Piastri im McLaren aus.

Kurioses Detail für den WM-Auftakt 2023 in Bahrain: Als Fernando Alonso im März 2001 sein GP-Debüt gab, da war in der GP-Stadt Melbourne Mama Piastri im achten Monat schwanger mit Oscar ...

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