Steckbrief

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Timo Glock

Rennfahrer

Vorname: Timo
Nachname: Glock
Spitzname: k.A.
Webseite: www.timoglock.de
Twitter: realTimoGlock
Nationalität: Deutschland
Geburtsdatum: 18.03.1982 in Lindenfels, Deutschland (37 Jahre, 8 Monate und 24 Tage)
Familienstand: Verheiratet
Wohnort: Thurgau
Größe: 169 cm
Gewicht: 67 kg
Hobbys: Radfahren, Tennis, Schach, Kart, Ski, Autos, Filme, Musik
Lieblingssportart(en): Motorsport
Lieblingsstrecke: Singapur
Lieblingsspeise(n): Ein gutes Stück Filet, Pasta, Salat
Lieblingsmusik: Alles, was in den Charts rauf und runter läuft, Guns N' Roses

Erste Erfahrungen sammelte Glock 1996 im Motocross-Sport. 1997 stieg er dann auf vier Räder um und fuhr bis 1999 Kartrennen. Danach folgte ein Wechsel in den Formel-Sport. Er fuhr in der Formel BMW, die er auf Anhieb sowohl in der Juniorenklasse als auch ein Jahr später in der höheren Klasse gewann.

2002 wechselte Glock in die Formel 3 und wurde bereits in seiner ersten Saison Dritter, um danach 2003 in der Formel-3-Euroseries Fünfter der Gesamtwertung zu werden. 2004 wurde er zu Saisonbeginn Test- und Ersatzfahrer beim Formel-1-Team Jordan. Sein Renndebüt in der Königsklasse gab er am 13. Juni 2004 beim Grossen Preis von Kanada, um Georgio Pantano zu ersetzen. Glock war somit in der 2004er-Saison neben Michael Schumacher, Ralf Schumacher und Nick Heidfeld der vierte deutsche Formel-1-Pilot. Er sammelte mit einem siebten Platz bei seinem Debütrennen zwei WM-Punkte. Weitere Platzierungen in den Punkten blieben ihm aber verwehrt.

2005 wechselte Glock in die amerikanische Champ Car World Series. In Montreal konnte er sein erstes Podium feiern, er wurde Zweiter. Am Ende der Saison wurde er als Rookie of the Year ausgezeichnet.

In der Saison 2006 ging Timo Glock in der GP2-Serie an den Start. Er fuhr für das spanische BCN Competición Team. Glock wurde oft durch technische Probleme eingebremst. Er wechselte noch während der laufenden Saison das Team und fuhr für das britische iSport Team. Er machte dem späteren Meister Lewis Hamilton das Leben schwer. Die beiden lieferten sich tolle Kämpfe. Glock wurde trotz der anfänglichen Schwierigkeiten noch Vierter im Endklassement.

2007 blieb Glock bei iSport. Er war der beste Fahrer im Feld und fuhr zeitweise in einer anderen Liga. Auf Grund von einigen technisch bedingten Ausfällen und unverschuldeter Unfälle musste Glock bis zum letzten Rennen in Valencia warten, bevor er sich den Meistertitel endgültig sichern konnte.

Neben seinem GP2-Engagement war Glock 2007 zweiter Testfahrer des BMW-Sauber-Formel 1-Teams. Nach dem Wechsel von Sebastian Vettel zum Toro-Rosso-Rennstall übernahm er die Rolle des offiziellen Ersatzfahrers.

Für 2008 bekam Glock von Toyota Racing einen Vertrag angeboten. Da Glock noch einen Vertrag als Ersatzfahrer mit BMW-Sauber hatte, musste eine Schiedsentscheidung des Contract Recognition Boards (CRB) her. Diese entschieden zu Gunsten Toyotas, und so bestätigten diese im November 2007 die Verpflichtung Glocks für drei Jahre.

Glock war der fünfte deutsche Fahrer, der 2008 in der Formel 1 an den Start ging. Nach Lewis Hamilton und Nico Rosberg gelang es ihm, als dritter GP2-Champion, direkt in die Königsklasse aufzusteigen. Seine erste komplette Saison beendete Glock als Zehnter der Gesamtwertung. Bestes Ergebnis war ein zweiter Platz beim Grand Prix von Ungarn.

Aufsehen erregte er beim Saisonfinale in Brasilien, als er in der vorletzten Kurve der letzten Runde von Lewis Hamilton überholt wurde, der dadurch mit einem Punkt Vorsprung auf Felipe Massa Weltmeister wurde. Die Fans des Südamerikaners unterstellten Glock Absicht und beschimpften den Deutschen.

2009 ging Glock ebenfalls im Toyota an den Start. Ein dritter Platz beim zweiten Rennen in Malaysia war ein guter Einstieg. Nach weiteren Platzierungen in den Punkten fuhr Glock beim Rennen in Singapur das beste Resultat seiner Karriere ein, er wurde Zweiter.

Da Toyota Ende 2009 seinen Rückzug aus der Formel 1 bekanntgab, musste Glock sich ein neues Team suchen. Die Top-Teams hatten ihre Fahrerpaarungen bereits zusammengestellt. Glock musste sich entscheiden, ob er die Formel 1 verlässt oder für eines der neuen Formel-1-Teams an den Start gehen soll. Er entschied sich, für das Virgin-F1-Team. Es wurde ein schwarzes Jahr für Glock: Nach vielen technischen Problemen sah er selten das Ziel und holte nicht einen WM-Punkt.

Glock blieb dem Team bis 2012 treu, das mittlerweile als Marussia F1 Team antrat. Der Erfolg stellte sich auch mit dem neuen Chassis nicht ein: Nach zwei Saisons ohne zählbare Ergebnisse trennte sich die Partner einvernehmlich.

Für die Motorsportsaison 2013 fand Glock eine neue Herausforderung in der Deutschen Torwarenwagenmeisterschaft (DTM) mit BMW. In einer insgesamt harzigen Saison erzielte er bei seinem dritten DTM-Rennen einen dritten Platz eine Podest-Platzierung sowie den Sieg beim Saisonfinale in Hockenheim. Glock wurde Neunter der Gesamtwertung.

Timo Glock © DTM Timo Glock

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