Steckbrief

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Nico Rosberg

Rennfahrer

Vorname: Nico
Nachname: Rosberg
Spitzname: Rosbeef («So nennen mich meine Freunde»)
Webseite: www.nicorosberg.com
Twitter: nico_rosberg
Nationalität: Deutschland
Geburtsdatum: 27.06.1985 in Wiesbaden, Deutschland (34 Jahre, 5 Monate und 8 Tage)
Familienstand: Verheiratet
Wohnort: Monte Carlo
Größe: 178 cm
Gewicht: 67 kg
Hobbys: Lesen, Sport, Brettspiele (Backgammon und Schach), Ausgehen mit Freunden, Karaoke, Fotografie, Reisen (am liebsten Bali)
Lieblingssportart(en): Triathlon, Fußball, Tennis, Snowboarden, Jetskifahren
Lieblingsstrecke: Monaco
Lieblingsspeise(n): Pasta Aglio Olio
Lieblingsmusik: Rock, 3 Doors Down, U2, Bob Marley, Jack Johnson

Nico Rosberg wuchs in Deutschland, auf Ibiza und in Monaco auf. Sein Abitur legte er 2002 mit einer Durchschnittsnote von 1,2 ab. Rosberg spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Die Muttersprache seines finnischen Vaters, Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg, beherrscht er dagegen nicht.

Rosberg saß mit sechs Jahren das erste Mal in einem Kart. Mit elf Jahren startete er in diversen lokalen Kart-Meisterschaften und gewann seine ersten Titel. Seine eigentliche internationale Rennkarriere begann 2000 und 2001. Er wurde Vize-Europameister in der Formel A (2000) und startete in der Weltmeisterschaft der Formel Super A (2001). 2002 fuhr er im Team seines Vaters in der Formel BMW ADAC und wurde auf Anhieb Meister. Im selben Jahr durfte er als 17-Jähriger und bis dahin jüngster Fahrer überhaupt einen Formel-1-Boliden des Williams-Teams testen. Es folgten zwei Jahre mit zahlreichen Siegen in der Formel-3-Euroserie. Das beste Resultat in dieser Klasse war der vierte Schlussrang 2004. 2005 wechselte Rosberg in die GP2-Serie und wurde mit dem Team ART Grand Prix auf Anhieb Meister. Im Oktober 2005 unterschrieb Rosberg seinen ersten Formel-1-Vertrag – beim Traditionsrennstall Williams.

Im März 2006 gab Rosberg sein Formel-1-Debüt beim Großen Preis von Bahrain. Von der zwölften Position startend musste er nach einer Kollision in der ersten Runde einen frühzeitigen Boxenstopp einlegen. Er kämpfte sich jedoch mit einer furiosen Aufholjagd zurück, erreichte noch Platz 7 und damit seine ersten WM-Zähler. Bemerkenswert war dabei vor allem, dass Rosberg die schnellste Runde des Rennens gefahren hatte.

2007 fuhr Nico Rosberg weiter für das Williams-Team, das sich nun mit Toyota-Motoren ausgerüstet hatte. Direkt zu Saisonbeginn war deutlich zu sehen, dass Williams sich verbessert hatte und regelmäßig um Punkteplatzierungen kämpfen kann. Zahlreiche Defekte kosteten Rosberg wertvolle Punkte, wie schon im Vorjahr. In der zweiten Saisonhälfte erwies sich der Williams als zuverlässiger und Rosberg konnte regelmäßig unter die ersten Acht fahren. Nico Rosberg schloss das Jahr als Neunter der Fahrerwertung ab.

Das erste Rennen 2008 begann für Rosberg beim Grand Prix von Australien mit einem dritten Rang. Es folgten zahlreiche Top-10-Plätze. Die Saison 2008 schloss Rosberg mit 17 Punkten und dem 13. Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft ab.

Nach einem weiteren Jahr bei Williams wurde Rosberg 2010 Teamgefährte des wieder in die Formel 1 zurückgekehrten Michael Schumacher im neuen Mercedes-Werksteam und Rosberg stand in Malaysia, China und Großbritannien als Dritter auf dem Podium. Am Saisonende belegte er Platz 7 in der Fahrerwertung und schlug Michael Schumacher mit 142 zu 72 WM-Punkten.

2011 wurde Nico Rosberg zum dritten Mal in Folge Siebter der Fahrerwertung und setzte sich intern abermals mit 89 zu 76 Punkten gegen Michael Schumacher durch.

2012 war Nico Rosbergs drittes Jahr mit Michael Schumacher als Teamkollegen. Beim Grand Prix von China stand der zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere auf der Pole-Position und feierte einen Tag später in seinem 111. Rennen in der Königsklasse seinen ersten Sieg. In Monaco stand er als Zweiter wieder auf dem Podium. Am Saisonende war Rosberg mit 93 WM-Zählern Neunter der Fahrerwertung und war zum dritten Mal besser platziert als Michael Schumacher, der sein letztes Jahr in der Formel 1 als Dreizehnter abschloss.

2013 blieb Nico Rosberg bei Mercedes und bekam mit Lewis Hamilton einen neuen Teamkollegen. Beim Grand Prix von Malaysia gab es bereits dicke Luft, als Rosberg vom Team angewiesen wurde, den vor ihm fahrenden Hamilton in der Schlussphase des Rennens nicht anzugreifen. Rosberg wurde Vierter und nahm die Team-Entscheidung knirschend hin. In Bahrain, Spanien, und Monaco stand Nico Rosberg drei Mal in Folge auf der Pole-Position, konnte diese gute Ausgangslage aber erst im Fürstentum auch in einen Sieg ummünzen. Zwei Rennen später, in Großbritannien, folgte der zweite Saisonsieg. In der zweiten Saisonhälfe konnte Rosberg in Greater Noida/Indien (Platz 2) und Abu Dhabi (Platz 3) weitere Highlights setzen. Die Saison beendete er als Sechster.

2014 lieferte sich Rosberg beim Schritt in die neue Turbo-Ära der Formel 1 mit seinem Mercedes-Stallgefährten Lewis Hamilton ein atemraubendes Duell: Zur Verblüffung der Fachwelt war der Deutsche in den Abschlusstrainings öfter vorne (mit 12:7), doch fünf Siege waren gegenüber elf GP-Triumphen zu wenig. Im WM-Finale von Abu Dhabi wurde Rosberg überdies von der Technik im Stich gelassen. Nico wurde WM-Zweiter.

Ein Jahr später setzte Lewis Hamilton zu einem beispiellosen Erfolgslauf an. Mit beinharter Fahrweise nach den Starts von Suzuka und Austin setzte er sich jeweils an die Spitze und eroberte seinen zweiten Titel in Folge (den dritten insgesamt).

Nico Rosberg deutete aber mit sechs Pole-Positions sowie drei GP-Siegen zum Schluss der Saison an, dass er durchaus in der Lage ist, auf Augenhöhe mit Hamilton zu fahren. Er setzte die Siegesserie mit vier Erfolgen zu Beginn der Saison 2017 fort. Dabei profitierte er gleichzeitig vom Pech Lewis Hamiltons, der regelmässig von der Technik im Stich gelassen wurde.

Nach ihrer spektakulären Kollision beim Spanien-GP setzte Hamilton zu einem Höhenflug an: Sechs Siege in sieben Rennen, nur in Baku konnte ihm Nico dazwischen funken. Doch in Belgien, Italien und Singapur machte Nico erneut alles richtig. Nach einem weiteren Sieg in Japan verwaltete er clever seinen Vorsprung – vier zweite Ränge hintereinander hinter Hamilton reichten zum WM-Titel beim Finale von Abu Dhabi.

Wenige Tage später verblüffte Nico Rosbergs Fans und Fachleute gleichermassen: Er erklärte in Wien seinen Rücktritt aus der Formel 1, mit nur 31 Jahren. «Ich habe mein grosses Ziel erreicht», sagte der 23fache GP-Sieger, «und die Intensität der letzten drei Jahre mit diesem gewaltigen Duell gegen Lewis haben wir gereicht. Jetzt will ich mich um meine Familie kümmern.»

Die Reaktionen auf den verblüffenden Schritt fielen grösstenteils positiv aus: Die meisten Kommentare bezeichneten den Schritt als mutig und nachvollziehbar.

2017 tauchte Rosberg nur bei einer Handvoll Rennen auf, aber die Arbeit mit RTL und Sky als Formel-1-Experte macht ihn so viel Spass, dass er immer wieder an den Rennstrecken auftaucht.

Nico Rosberg © Twitter/Nico Rosberg Nico Rosberg Nico Rosberg 2008 © LAT Nico Rosberg 2008 Nico Rosberg 2006 © LAT Nico Rosberg 2006 Nico Rosberg 2005 © LAT Nico Rosberg 2005

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