Steckbrief

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Loris Capirossi

Rennfahrer

Vorname: Loris
Nachname: Capirossi
Spitzname:
Webseite: www.loriscapirossi.net
Twitter: LorisCapirossi1
Nationalität: Italien
Geburtsdatum: 04.04.1973 in Castell San Pietro, Italien (47 Jahre, 4 Monate und 11 Tage)
Familienstand: Verheiratet
Wohnort:
Größe: 165 cm
Gewicht: 59 kg
Hobbys: Motocross, Auto
Lieblingssportart(en):
Lieblingsstrecke:
Lieblingsspeise(n):
Lieblingsmusik:

Die Karriere von Loris Capirossi begann bereits im zarten Kindesalter von vier Jahren. Lebensjahr. Er fuhr zunächst Offroad-Motorräder und bestritt 1986 mit 12 Jahren seine ersten Motocross-Rennen.

1987 wechselte der Teenager aber bereits in den Strassenrennsport. Er ging bei einem offenen Strassenrennen im italienischen Magione an den Start und holte im selben Jahr Rang 6 in der italienischen 125-ccm-Meisterschaft auf einer Honda NS 125. Im Jahr darauf belegte er den neunten Rang. Schon 1989 strebte Capirossi in internationale Wettbewerbe. In der 125er-Europameisterschaft holte er vier Siege und wurde Gesamtvierter.

Loris Capirossi war einer der ersten Teenager, die den GP-Sport aufmischten. Er debütierte 1990 mit 16 Jahren beim Grand Prix von Japan in der 125er-Weltmeisterschaft auf einer Honda. Schon im dritten Rennen in Misano fuhr er das erste Mal aufs Podest. Beim England-GP folgte sein erster WM-Sieg, es folgten weitere Siege. Am Ende wurde in seiner ersten Saison 125er-Weltmeister. Capirossi etablierte sich als feste Grösse im GP-Zirkus. Mit fünf Siegen und 12 Podestplätzen wurde er 1991 erneut Weltmeister.

Der Wechsel in die 250-ccm-Klasse 1992 läutete einen neuen Karrieabschnitt ein. Im Debütjahr noch Zwölfter, steigerte sich Capirossi 1993 auf WM-Rang 2. 1994 wurde er Dritter.

1995 und 1996 versuchte sich Loris Capirossi an der 500-ccm-WM mit Honda und Yamaha. Doch der erfolgsverwöhnte Italiener schaffte nur vereinzelte Top-Platzierungen. Er entschied sich zur Rückkehr in die Viertelliterklasse.

Sein Comeback-Jahr in der 250er-WM liess jedoch zu wünschen übrig. Er wurde nur WM-Sechster. Im Folgejahr, 1998, konnte er jedoch seinen ersten und einzigen 250er-WM-Titel gewinnen. Den Titel gewann er allerdings am «grünen Tisch». Er ging beim Saisonfinale an seinem Teamkollegen und WM-Rivalen Tetsuya Harada mit einem gefährlichen Manöver vorbei und wurde dafür disqualifiziert, so dass Harada Weltmeister war. Die Disqualifikation wurde jedoch später aufgehoben und Capirossi war doch Weltmeister. 1999 ging er für das Team von Fausto Gresini auf einer Honda in der 250er-Weltmeisterschaft an den Start und wurde Dritter der WM.

Im Jahr 2000 wechselte Loris Capirossi wieder und endgültig in die 500er-Klasse, diesmal fuhr er eine Honda im Team von Sito Pons. Beim Grand Prix von Italien feierte er seinen zweiten Sieg in der Königsklasse. In der Gesamtwertung belegte der Italiener Platz 7. Mit neun Podestplätzen, aber ohne Sieg, steigerte sich «Capirex» im folgenden Jahr auf Rang 3.

In der Saison 2002 musste der damals 29-Jährige mit einem unterlegenen 500er-Zweitakter gegen die neu eingeführten Viertakter mit 990-ccm kämpfen. Um so erstaunlicher war, dass er trotzdem regelmässig in die Top 10 fuhr und sogar zweimal auf dem Podest stand (jeweils als Dritter).

2003 stieg Ducati in die MotoGP-WM ein, Loris Capirossi setzte bis 2007 auf das Projekt mit der Desmo-Technik. Im ersten Jahr konnte er mit der neuen Ducati Desmosedici in Barcelona ein Rennen gewinnen, drei Pole-Positions und eine schnellste Rennrunde einfahren. Capirossi landete mit 177 Punkten auf Rang 4 der Gesamtwertung, und Ducati wurde in der Debüt-Saison Gesamt-Zweiter. Die Saison 2004 war nicht so erfolgreich für Capirossi und Ducati, ein dritter Platz beim Grand Prix von Australien war das beste Saisonresultat. Mit 117 Punkten wurde er WM-Neunter.

2005 wechselte Ducati den Reifenhersteller. Man fuhr nun Bridgestone-Reifen, die Qualität der Reifen war von Strecke zu Strecke so unterschiedlich, dass Capirossi zeitweise vorne mitfuhr (zwei Rennsiege), auf der anderen Seite aber oft nicht unter die Top-10 fuhr. Im freien Training zum Grand Prix von Australien stürzte Capirex sehr schwer und zog sich dabei innere Verletzungen zu. Mit dem Verletzungspech sprang am Ende der Saison Rang 6 heraus.

In der darauf folgenden Saison führte der Italiener zeitweise die WM-Wertung an und wurde zu den Titelanwärtern gezählt. Erneut verhinderte aber eine Verletzung eine starke Saison. Bei einem schweren Sturz, bei dem ihm sein Teamkollege Sete Gibernau aufs Hinterrad fuhr, verletzte sich Capirossi so schwer, dass er bei den nächsten Rennen nur mit starken Schmerzen antreten konnte. In der WM-Wertung fiel er weit zurück. Zum Saisonende konnte er sich jedoch mit einem souveränen Sieg in Tschechien und Japan noch auf Platz 3 der WM-Wertung vorkämpfen.

Die für die Saison 2007 vorgeschriebene Hubraum-Reduktion auf 800 ccm bereitete Capirossi anfangs grosse Schwierigkeiten. Nachdem das Motorrad nach und nach an Capirossis Fahrstil angepasst wurde, feierte er einen zweiten Platz auf dem Sachsenring und in Austalien und gewann zum dritten Mal in Folge den Grossen Preis von Japan. Capirossi wurde nur WM-Siebter.

Die Stimmung zwischen Ducati und Loris Capirossi wurde schlechter, der zu dem Zeitpunkt 34-Jährige unterzeichnete daraufhin einen Vertrag beim Rizla-Suzuki-Team. Für drei Jahre mühte sich der Italiener mit dem japanischen Motorrad ab, doch erneut prägten unzählige Stürze und Verletzungen seine Saisons. Hier und da setzte er dennoch Achtungserfolge wie Platz 3 in Brünn 2008. Die Saison 2008 beendete auf Rang 10, 2009 als Neunter. Der Tiefpunkt war die Saison 2010. Nachdem er verletzt einige Rennen auslassen musste, reichte es am Ende noch zu Rang 16 von 17 permanent gestarteten Piloten.

Ein Wechsel ins Pramac-Ducati-Team war 2011 für den mittlerweile 37-Jährigen die letzte Möglichkeit, seine Karriere fortzusetzen. Doch Capirossi musste am Ende der Saison einsehen, die er als schlechtester der Fixstarter auf Position 17 beendete, dass er jüngeren Piloten im Wege steht. Er erklärte seinen Rücktritt und arbeit seitdem beim MotoGP-Veranstalter Dorna als Sicherheitsberater.

Seinen Spitznamen «Capirex» bekam Loris Capirossi übrigens von Kenny Roberts jr. Weil er zwei Jahrzehnte auf WM-Level fuhr und zu seiner aktiven Laufbahn der dienstälteste Pilot war, wurde der Italiener von einigen als «Dinosaurier» bezeichnet. So ergab sich der Spitzname «Capirex» (in Anlehnung an den Tyrannosaurus rex).

Loris Capirossi © Gold & Goose Loris Capirossi

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