Tom Lüthi Steckbrief

Tom Lüthi

Tom Lüthi

Rennfahrer
  • Vorname: Thomas
  • Nachname: Lüthi
  • Spitzname: Tom
  • Webseite: www.tomluethi.ch/
  • Twitter: ThomasLUTHI
  • Nationalität: Schweiz
  • Geburtsdatum: 06.09.1986 in Oberdiessbach, Schweiz (34 Jahre, 5 Monate und 23 Tage)
  • Familienstand: Ledig
  • Wohnort: Linden
  • Größe: 172 cm
  • Größe: 64 kg
  • Hobbys: Skifahren, Kitesurfen, Biken, Essen, Lesen, Eishockey
  • Lieblingssportart(en): Motocross
  • Lieblingsstrecke: Le Mans
  • Lieblingsspeise(n): Fleisch und Teigwaren
  • Lieblingsmusik: "Eine Mischung aus harten und sanften Tönen", Linkin Park

Thomas «Tom» Lüthi wurde am 6. September 1986 in Oberdiessbach geboren. Im ländlichen Linden aufgewachsen wohnt er auch heute noch im selben 1300-Seelen-Dorf im schönen Kanton Bern. Das Motorradfahren hat der Schweizer im Blut, dank seines Vaters, der selber bereits an regionalen Motorradrennen teilnahm. Schon früh versucht sich Tom erstmals auf einem Pocket-Bike und startete so seine Karriere, als er mit neun Jahren sein erstes Rennen bestritt.

In der Saison 2002 wurde er Dritter in der IDM und Zweiter in der Europäischen Meisterschaft. 2003 fuhr er seine erste volle Saison in der Weltmeisterschaft, mit dem Highlight eines zweiten Platzes in Katalonien. Seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der Motorrad-WM feierte Lüthi beim Großen Preis von Frankreich 2005 in Le Mans. Am 6. November 2005 gewann Lüthi in Valencia auf einer Honda den Weltmeister-Titel in der 125ccm-Klasse. Er wird der sechst-jüngste Weltmeister der Geschichte.

In der Folge wurde er zum Schweizer Sportler des Jahres 2005 gewählt und gewann im Rahmen der Wahl zum Schweizer des Jahres den «Swiss Award» in der Kategorie Sport. In der Saison 2006 erreichte er als Titelverteidiger den achten Gesamtrang.
2007 wechselte er schließlich in die 250ccm-Klasse, was auch einen Wechsel von der vertrauten Honda auf Aprilia bedeutete. Drei Jahre in der hart umkämpften 250er-Kategorie war Lüthi anschließend auch beim Wechsel zur 600ccm-Moto2-Klasse mit von der Partie. Während acht Jahren war Tom Lüthi konstant auf hohem Niveau in der Moto2-WM dabei, sichert sich in den Saisons 2010-2017 insgesamt 45 Podiumsplätze, 11 Siege sowie zweimal den Titel als Vizeweltmeister (2016 und 2017).

Dann ging für Tom Lüthi ein Traum in Erfüllung: 2018 stieg der Schweizer Mit dem Team EG 0,0 Marc VDS in die MotoGP-WM auf und trat mit einer Honda RC213V in der Königsklasse an. Die folgenden Monate liefen allerdings viel schwieriger als erwartet, möglicherweise auch aufgrund einer langen Verletzungspause in der Wintersaison 2017/2018 und der somit fehlenden Vorbereitungszeit. Lüthi holte in der gesamten MotoGP-WM-Saison 2018 keinen einzigen Punkt.

2019 kehrte Tom Lüthi in die Moto2-WM zurück, wo er im Team Dynavolt Intact GP mit Marcel Schrötter als Teamkollegen eine Kalex pilotierte. Der mittlerweile 33-jährige Schweizer hatte lange Zeit Titelchancen, er erreichte insgesamt acht Podiumsplätze und gewann dabei den Großen Preis der USA in Austin. Am Ende der Saison 2019 landete Lüthi mit 250 Punkte knapp geschlagen hinter Alex Márquez (Kalex/262 Punkte) und Brad Binder (KTM/250) auf dem den dritten Platz in der Moto2-WM-Gesamtwertung.

In der Saison 2020 geht Tom Lüthi erneut mit Marcel Schrötter als Teamkollege für die Intact-Crew um Teammanager Jürgen LIngg auf Titeljagd in der Moto2-Weltmeisterschaft gehen. Eine Neuerung gibt es allerdings, bei der Teamvorstellung wurde Liqui Moly, seit 2013 Premium-Partner von Intact GP, als neuer Titelsponsor für 2020, 2021 und 2022 präsentiert. Die Moto2-Truppe aus Deutschland wird somit auf den Rennstrecken dieser Welt als Liqui Moly Intact GP in Erscheinung treten.

«Für mich war es etwas ganz Spezielles, dass ich nach dem Desaster-Jahr in der MotoGP zu diesem Team gefunden habe», erklärte Lüthi auf der Teampräsentation Ende November 2019. «Sie haben mir wirklich von Anfang an Vertrauen gegeben, auch wenn ich da noch nicht wusste, was mich erwartet. Ich wusste nicht, wie ich abschneiden werde. Ich war schon etwas nervös, aber ich wurde sofort angenommen und wir haben direkt mit unserer Arbeit losgelegt. Ich habe von Beginn an gespürt, dass es eine sehr professionelle Truppe ist, dass alle motiviert sind. Das hat schließlich auch die tolle Saison ausgemacht. Darum muss ich allen ein großes Dankeschön aussprechen. Für mich war das ein ganz tolles Jahr. Wir können alle stolz sein darauf, was wir diese Saison erreicht haben. Jeder einzelne hat seinen Beitrag dazugetan. Wir hatten vor allem über den Sommer eine harte Zeit, wo wir viele Punkte verloren haben. Aber es war wichtig für uns alle, dass wir zum Schluss wieder um den Sieg kämpfen konnten. Wir sind top aufgestellt und haben gute Chancen für nächstes Jahr»

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