Sébastien Ogier rast in der Rallye-Weltmeisterschaft weiter von Sieg zu Sieg. Beim dritten Saisonlauf in Mexiko erzielte der Doppel-Champion seinen dritten Saisonsieg in Folge und seit dem letzten September seinen sechsten Triumph in Serie. Nach 21 Prüfungen der ersten Schotterrallye des Jahres lag der 31-jährige Titelverteidiger im VW Polo R WRC 1:18,8 Minuten vor Mads Östberg im Citroën DS3 WRC. «Das war eine meiner besten Rallyes. Ich mag die Prüfungen in Mexiko», jubelte Ogier über seinen dritten Erfolg hintereinander in Mittelamerika. In der Tabelle führt der 27malige Gesamtsieger souverän mit 81 Punkten und 34 Zählern vor seinem VW-Kollegen Andreas Mikkelsen, der in León mit einem Rückstand von 1:25,1 Minuten den letzten Podiumsplatz belegte.  

«Ich denke, wir können sehr stolz sein. Das Team hat an diesem Wochenende einen ausgezeichneten Job gemacht. Es hätte nicht besser sein können», ergänzte ein stolzer Ogier, der vor Mikkelsen und Thierry Neuville, der nach seinem Pech im Hyundai i20 WRC noch Achter wurde, gewann.  

«Das war eine sehr gute Rallye. Ich freue mich, hier mit einem großen Resultat ins Ziel gekommen zu sein. Ich habe das ganze Wochenende gekämpft, auch mit mir selbst», gestand Östberg.

Mikkelsen hat in diesem Jahr die Drei gebucht. Zum dritten Mal in Folge erreichte er den dritten Rang. «Ich bin zufrieden. Ich hatte auf der langen Prüfung leider einen Fehler gemacht. Ich hoffe, ich bin nächstes Jahr besser», meinte Mikkelsen.  

Elfyn Evans egalisierte sein bestes WM-Ergebnis aus dem Vorjahr. Er kam im Ford Fiesta RS WRC auf einem sicheren vierten Rang (3:40,2 Minuten Rückstand) an. «Es war für uns ein positives Wochenende, aber manchmal auch hart. Viele Fahrer hatten Probleme. Wir haben versucht eine saubere Rallye zu fahren und haben eine gutes Resultat erreicht», merkte Evans an.

1:21,6 Minuten hinter ihm erreichte Dani Sordo im besten Hyundai i20 WRC den fünften Platz. «Wir hatten einige Probleme, aber das Auto wird immer besser und wir werden auch weiter pushen», äußerte sich Sordo.  

Auch in der Herstellerwertung dominiert das Meisterteam aus Wolfsburg. Mit dem 26. Gesamtsieg erreichte der Titelverteidiger Volkswagen 97 Punkte und rangiert nach drei WM-Läufen 26 Zähler vor dem im unterfränkischen Alzenau ansässigen WM-Team des koreanischen Automobilherstellers Hyundai.  

Die WRC2-Wertung gewann der Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah im Ford Fiesta RRC um klare 7:56,3 Minuten vor Nicolas Fuchs und 8:17,5 Minuten vor Jari Ketomaa, beide im Ford Fiesta R5.  

Endstand nach 21. Prüfungen:

1. Ogier/Ingrassia (F), VW Polo R WRC, 4:19:13,4 h.
2. Östberg/Andersson (N/S), Citroën DS3 WRC, + 1:18,8 min.
3. Mikkelsen/Floene (N), VW Polo R WRC, + 1:25,5
4. Evans/Barritt (GB), Ford Fiesta RS WRC, + 3:40,2
5. Sordo/Marti (E), Hyundai i20 WRC, + 5:01,8
6. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Fiesta RS WRC, + 6:36,1
7. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Ford Fiesta RRC, + 14:52,7
8. Neuville/Gilsoul (B), Hyundai i20 WRC, + 22:43,3
9. Fuchs/Mussano (PE/RA), Ford Fiesta R5, + 22:49,0
10. Ketomaa/Lindström (FIN), Ford Fiesta R5, + 23:10,2

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Mathias Brunner
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