Diego Nunes holt ersten GP2-Sieg

Von Stefanie Szlapka
GP2 Asia
Diego Nunes freut sich über seinen Sieg

Diego Nunes freut sich über seinen Sieg

Souveräner Sieg von Nunes. Meisterschaftsführender Kobayashi wird Zweiter.

Schon der Start zum ersten Rennen hatte es in sich. Bevor es überhaupt richtig los ging, musste Pole-Sitter Jerome D'Ambrosio mit Problemen an der Antriebswelle die Box ansteuern. So fand sich Diego Nunes auf der «Pole» wieder, vor James Jakes.

Beim Start kamen Nunes und Jakes nur langsam los und Javier Villa würgte den Motor gleich ganz ab. Glück für Vitaly Petrov, der sich von der sechsten Startposition auf Rang zwei vorarbeiten konnte. Jakes hingegen rutschte auf den sechsten Rang zurück. Kamui Kobayashi konnte seinen vierten Platz vor Yelmer Buurman halten. «Ich wollte in dieser Situation kein Risiko eingehen», so Kobayashi. «Ich habe eher an die Meisterschaft gedacht.»

Nunes konnte trotz des schlechten Starts seine Führung behaupten und sogar ausbauen. Der zu dem Zeitpunkt drittplatzierte Pastor Maldonado kam von der Ideallinie ab und gab damit Kobayashi, Buurman und Jakes die Möglichkeit zum Überholen. Alle drei setzten im Anschluss Petrov stark unter Druck. Der behauptete tapfer seine Position. Kobayashi hingegen kam bereits nach sieben Runden zum Boxenstopp. «Petrov ist nur sehr schwer zu überholen», erklärte der Japaner. «Zudem waren meine Hinterreifen schon im Eimer, da ich zuvor zu hart gepusht hatte.» In der Zwischenzeit war es Jakes gelungen, sich schon auf den dritten Rang vorzuarbeiten und nutzte einen kleinen Fehler von Petrov, um Platz zwei zu übernehmen. Nur zwei Runden später musste sich der Russe auch Buurman geschlagen geben.

Die Querelen spielten dem Führenden Nunes in die Hände: Er absolvierte in Runde 13 seinen Boxenstopp und kam noch vor seinen Rivalen wieder auf die Strecke. Vor ihm lag nur noch Hamad Al Fardan, der allerdings in Runde 18zu seinen Stopp antrat. Nunes war wieder Erster und sicherte sich seinen ersten GP2-Sieg. «Das ist fantastisch», jubelte Nunes nach dem Rennen. «Das Auto lief perfekt.» Mit ihm auf dem Treppchen standen Kobayashi, der sich für den Rest des Rennens gegen am Ende drittplatzierten Jakes wehren musste.
 

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