Roman Stamm: Langstrecke? Ja! IDM? Vielleicht!

Von Esther Babel
IDM Supersport
Der Schweizer Roman Stamm holte 2013 den Vizetitel in der IDM Supersport. Über seine Zukunft macht sich der Kawasaki-Pilot viele Gedanken und setzt Prioritäten.

«Jetzt kommt erst Mal der Ski-Urlaub», lautete der alljährlich Spruch von Roman Raschle kurz nach dem Fallen der letzten Zielflagge. Denn auf seinen Ski kann sich der Schweizer, der im Team Kawasaki Schnock Shell Advance für die Technik verantwortlich ist, von den Strapazen der IDM-Saison erholen.

Roman Stamm hat gemeinsam mit Roman Raschle den Vizetitel in der IDM Supersport eingefahren. Konkrete Verhandlungen führen die Landsleute über eine gemeinsame Zukunft noch nicht.

«Ich würde auch die IDM Superbike fahren», stellt Stamm fest. «Aber Roman Raschle möchte kein Superbike machen, da der technische Aufwand doch recht gross ist. Die IDM Superstock fahre ich aber auf keine Fall. Die neue Klasse interessiert doch keinen so wirklich. Ich konnte es bei meinem Teamkollegen Daniel Sutter ja erleben. Auch eine Berichterstattung über diese Klasse ist nicht wirklich vorhanden.»

«Nochmals die IDM Supersport zu fahren wäre aber auch spannend», überlegt der Kawasaki-Pilot weiter. «Denn wenn mit dem neuen Reglement die Elektronik von fremden Anbietern wegfällt, kann ich genauso fahren, wie ich schon dieses Jahr gefahren bin. Ich fahre mit der Kit-Elektronik wie sie jeder Hobby-Pilot einsetzt.»

«Aber dieser Weg ist richtig», glaubt Stamm bezüglich des neuen Reglements. «Nur so bekommt man die Leute in die Klasse. Die ganze Sache wird dann auch billiger.»

Doch auch das Ende seiner IDM-Laufbahn ist für Roman Stamm ein Thema. Der Langstrecken-WM will der Schweizer auf jeden Fall treu bleiben. In diesem Jahr musste er allerdings auf zwei der lediglich vier WM-Rennen verzichten, da sich diese mit IDM-Läufen überschnitten. Stamm ist in Zukunft bei diesem Punkt wenig kompromissbereit.

«Vielleicht schafft es die IDM-Organisation», wünscht sich der Supersport-Vize, «den Terminkalender so zu gestalten, dass es auch mit der Langstrecken-WM passt.»

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