Wildcard-Pilot Niki Tuuli: Besser als Kenan Sofuoglu?

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Niki Tuuli (66) hielt Kenan Sofuoglu bemerkenswert in Schach

Niki Tuuli (66) hielt Kenan Sofuoglu bemerkenswert in Schach

Mit drei zweiten Plätzen aus drei Rennen fuhr sich Yamaha-Pilot Niki Tuuli ins Rampenlicht der Supersport-WM. Das Meeting in Jerez war aber sein letzter Auftritt 2016.

Man darf sich bereits auf 2017 freuen, wenn Kallio Racing mit der neuen Yamaha R6 und Niki Tuuli als Fixstarter an der Supersport-WM teilnehmen wird. Schon in dieser Saison als Wildcard-Pilot fuhr der 20-jährige Finne bei seinen drei Einsätzen auf dem Lausitzring sowie in Magny-Cours und Jerez konstant an der Spitze – drei zweite Plätze können sich sehen lasssen!

Seine starke Performance nahm Tuuli typisch finnisch entgegen – ganz cool und eher emotionslos. «Mein Start war gut», sagte Tuuli analytisch. «Ich hatte denselben Plan wie in der Lausitz und Magny-Cours und wollte einfach Kenan und Randy folgen, weil ich dann wieder eine gute Chance haben würde, aufs Podium zu kommen.»

Tuuli folgte dem mittlerweile fünffachen Weltmeister nicht nur wie ein Schatten, er führte das Rennen sogar während sieben der 19 Runden an. «Als ich hinter Kenan fuhr, fühlte ich mich schneller – ich glaube als ich vorne war, dachte er umgekehrt dasselbe», huscht dem Yamaha-Piloten ein kurzes Lächeln übers Gesicht. «Bei Rennmitte hatte ein wenig Probleme mit den Reifen, aber das Bike war sonst perfekt. In der letzten Runde habe ich am Ende der Geraden in den falschen Gang geschaltet.»

Erstaunlich: In seinen drei Rennen holte Tuuli mehr Punkte als Supersport-Dominator Kenan Sofuoglu und fuhr dreimal die schnellste Rennrunde! Mit 60 Punkten belegt er jetzt Platz 10 der Gesamtwertung und ist damit bester Yamaha-Pilot.

Auch Teamchef Vesa Kallio war die Begeisterung über seinen Schützling nicht anzumerken, Zufriedenheit schon. «Insgesamt haben wir uns in den drei Rennen ziemlich gut geschlagen», sagte Kallio. «In jedem Rennen fuhren wir wie geplant an der Spitze mit. Wir haben unsere Ziele erreicht und das ist ein guter Stil, die Saison zu beenden. Jetzt beginnen wir mit den Vorbereitungen auf die nächste Saison.»

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