Toto Wolff Steckbrief

Toto Wolff

Toto Wolff

Management
  • Vorname: Torger Christian
  • Nachname: Wolff
  • Spitzname: Toto
  • Nationalität: Österreich
  • Geburtsdatum: 12.01.1972 in Wien, Österreich (51 Jahre und 25 Tage)
  • Familienstand: Verheiratet
  • Wohnort: Ermatingen
Torger Christian «Toto» Wolff wurde am 12. Januar 1972 in Wien geboren und startete seine Karriere im Motorsport 1992 in der österreichischen Formel Ford. 1993 und 1994 startete er zusätzlich auch in der deutschen Formel Ford. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wurde er 1994 Klassensieger.

2002 wurde er Sechster in der N-GT-Klasse der FIA-GT-Meisterschaft und feierte 2003 in Italien einen Sieg in der GT1-Klasse. 2004 fuhr Wolff als Teamkollege von Karl Wendlinger in der FIA-GT-Meisterschaft, zwei Jahre später, 2006, gewann er das 24-Stunden-Rennen von Dubai und wurde Vizemeister in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Im April 2009 markierte Wolff in einem Porsche 997 GT3 RSR einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife für Fahrzeuge ohne Turboaggregat.

1998 begann Wolff, sich auf dem Finanzsektor zu engagieren und gründete das Venture-Capital-Unternehmen Marchfifteen, 2004 folgte das Beteiligungsunternehmen Marchsixteen Investments, über die er in Internet- und Technologieunternehmen investierte, später auch in Industrieunternehmen und an der Börse. Investitionen im Rennsport beinhalteten unter anderem 49% Anteile an der HWA AG, bei der Wolff bis 2013 als Stellvertreter des Vorsitzenden Hans-Werner Aufrecht im Aufsichtsrat saß.

Außerdem ist er an BRR Rallye Racing beteiligt und besitzt gemeinsam mit dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen eine Sportmanagementgesellschaft, die sich unter anderem auch um das Management von Piloten wie Valtteri Bottas, Alexandre Prémat und Bruno Spengler kümmert.

Ende November 2009 kaufte sich Marchsixteen mit einer Minderheitsbeteiligung bei Williams F1 ein. 2012 wurde Wolff zum Geschäftsführer von Williams F1 ernannt, ein Amt, das bis zu seinem Wechsel zu Mercedes am 21. Januar 2013 innehatte.

Bei Mercedes wurde Wolff Nachfolger von Norbert Haug als Motorsportchef und ist als Geschäftsführer auch mit 30% am Formel-1-Team beteiligt. Die Anteile an Williams hat er schrittweise verkauft.

Toto Wolff ist verheiratet mit der ehemaligen DTM-Pilotin und Williams-Testfahrerin Susie, die beiden leben in Ermatingen am Bodensee, wenn sich Toto nicht in England um den Formel-1-Rennstall kümmert.

Die Arbeit von Toto Wolff wurde mit dem Schritt in die Turbo-Ära belohnt, in welcher Mercedes-Benz so lange ungeschlagen blieb wie kein Rennstall zuvor: WM-Titel für Lewis Hamilton 2014 und 2015, Nico Rosberg komplettierte 2016 den Mercedes-Hattrick, dann war die Reihe 2017 bis 2020 wieder an Hamilton. Mercedes hat dazu acht Mal in Folge den Konstrukteurs-Pokal gewonnen, erst 2022 wurde die Serie gebrochen.

Im dramatischen WM-Finale von Abu Dhabi 2021 verlor Lewis Hamilton den WM-Titel an Max Verstappen. Der Ärger von Toto Wolff war gross, als die letzte Safety Car-Phase im GP von Abu Dhabi vor dem Rennende beendet wurde. Formel-1-Rennleiter Michael Masi wollte den Titelkandidaten Lewis Hamilton und Max Verstappen die Gelegenheit geben, den Kampf um die WM-Krone mit Vollgas zu entscheiden. Deshalb liess er nur einen Teil der Überrundeten am Führungsfahrzeug vorbei.

Dadurch stand nichts mehr zwischen Leader Hamilton und Verfolger Verstappen. Und es blieb genug Zeit für einen letzten Angriff des Red Bull Racing-Stars. Der Niederländer liess sich nicht zwei Mal bitten und schnappte sich die Führung in der letzten Rennrunde und fuhr seinem ersten WM-Titel entgegen.

Mercedes handelte und protestierte doppelt. Einmal stand das Verhalten von Verstappen bei der Fahrt hinter dem Safety-Car im Fokus, denn Max hatte vor dem Ende der Safety-Car-Phase für eine Millisekunde die Nase vorn, als er hinter Hamilton alles unternahm, um die Reifen aufzuwärmen.

Beim zweiten Protest ging es um die Abwicklung der Safety Car-Phase und die Tatsache, dass nur ein Teil der überrundeten Fahrer an Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer vorbeiziehen konnte, bevor er die Strecke verliess. Beide Proteste wurden von den Regelhütern abgeschmettert und Mercedes kündigte die Absicht an, in Berufung zu gehen.

Am Donnerstagvormittag nach dem kontroversen WM-Finale erklärte Mercedes, dass man davon absehe, in Berufung zu gehen. Denn keiner wolle den Titel vor Gericht gewinnen, wie Wolff sagte: «Wir denken, dass wir juristisch gesehen fast sicher gewonnen hätten, wäre die Angelegenheit vor einem normalen Gericht verhandelt worden. Aber das Problem ist, dass es nicht vor einem normalen Gericht verhandelt worden wäre, und die FIA kann schlecht ihre eigenen Handlungen bewerten. Es gibt einen Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen.»

Viele Mercedes-Fans waren ausser sich, dass der Rennstall die Niederlage von Hamilton in der Fahrer-WM damit akzeptiert hatte. Wolff zeigte Verständnis: «Ich kann die Frustration vieler verstehen, und ehrlich gesagt bin auch ich hin- und hergerissen zwischen meiner Sichtweise und Einschätzung der Rechtslage und der realistischen Erwartung zum Ausgang eines solchen Verfahrens.»

«Deshalb haben wir schweren Herzens beschlossen, keine Berufung einzulegen, weil wir das Ergebnis nicht bekommen hätten, das wir uns wünschen. Ich denke, wir haben jetzt die richtigen Werkzeuge in der Hand, um sicherzustellen, dass die Entscheidungsfindung in Zukunft besser ist. Und wir werden die FIA und die Entscheidungsträger zur Rechenschaft ziehen, um den Sport und die Entscheidungsfindung robuster und konsistenter zu gestalten.»

Der WM-Titelkampf wurde 2021 nicht nur zwischen Red Bull Racing-Star Max Verstappen und Mercedes-Ass Lewis Hamilton auf der Strecke ausgetragen. Auch daneben wurde eifrig gezankt und sowohl Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff als auch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner hielten sich nicht zurück mit teils saftigen Angriffen.

Rückblickend bereut Toto Wolff, dass sich das Verhältnis zum Teamoberhaupt der Rivalen derart verschlechterte: «Ich bedauere das wirklich. Ich versuche immer, professionell zu bleiben und die Dinge professionell anzugehen. Aber es stimmt, irgendwann wurde es dann persönlich.»
 «Er hat mir gesagt, ich solle die Klappe halten, und ich habe ihn dann einen Schwätzer genannt, der zu viel vor der Kamera redet. Das hätte ich nicht tun sollen. Man weiss, dass selbst der schlimmste Feind einen besten Freund hat, also muss man diese Person respektieren, auch wenn man sich in einem professionellen Umfeld einen harten Zweikampf liefert.»

«Mir war klar, dass Lewis Hamilton Zeit brauchen würde, um zu verarbeiten, was in Abu Dhabi 2021 passiert ist. Das war für ihn nicht einfach und für uns auch nicht. Aber er hat sehr schnell zu sich selber gefunden, und er hat die Einstellung – die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen, der Pokal steht nun mal woanders, zu Recht oder zu Unrecht. Nun muss man nach vorne schauen.»

Wolff gab sich vor der Saison 2022 mit den neuen Flügelautos kämpferisch: «Wir haben nach einer langen und intensiven Saison 2021 kaum drei Monate Zeit gehabt, um in die Rekordsaison mit 22 Läufen zu gehen. Das bedarf viel Disziplin und kluger Vorbereitung, um das zu verkraften. Uns im Team und auch mir persönlich geht es gut, die Batterien sind aufgeladen. Denn wir alle wissen: Wir haben noch eine Rechnung offen. Dazu kommt das neue Reglement, das alles auf Null stellt, und wir sehen das als tolle Gelegenheit. Daher sind hier alle Hebel auf Volldampf voraus gestellt.»

Formel-1-Champion Lewis Hamilton hatte im Rahmen der Wintertests in Spanien gesagt: «Zum WM-Finale von Abu Dhabi 2021 ist alles gesagt. Ich will das hinter mir lassen und nach vorne sehen.»
Das war ein frommer Wunsch, denn viele Hamilton-Fans sind bis heute davon überzeugt, dass ihrem Lieblingsfahrer bei der umstrittenen WM-Entscheidung auf dem Yas Marina Circuit der Titel geraubt worden sei. Die Fans regten sich erneut auf, als Sky Sports die Formel-1-Doku «Duel: Hamilton vs Verstappen» ausstrahlte, denn darin machte Mercedes-Teamchef Toto Wolff dem früheren Rennleiter Masi schwere Vorwürfe.

Der Wiener gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass es zwischen Masi und Red Bull Racing-Teammanager Jonathan Wheatley eine besondere Verbindung gab, die eher als Freundschaft zu bezeichnen ist und nicht wie der professionelle Umgang zwischen dem Mitglied eines Rennstalls und einem Fachmann der FIA. Wolff: «Jonathan Wheatley hat seinen Job gemacht. Er hat Michael Masi umgedreht, nicht nur in Abu Dhabi, schon zuvor, und Max schuldet ihm wohl eine Menge.»

Zum kontroversen letzten Rennen sagt Wolff: «Es kommt mir vor wie ein Fussballspiel, in dem es 1:0 für dich steht, und dann sagt der Schiedsrichter auf einmal: ‘So, nun haben wir Golden Goal, es steht wieder 0:0, wer den nächsten Treffer landet, der gewinnt. Ach ja, und ihr spielt übrigens ohne Schuhe.’»

Allerdings sah der Österreicher den entmachteten Rennleiter Masi eher als Opfer des Systems. «Seine Entscheidungen waren falsch, und ich bin sicher, er bereut sie. Die FIA hätte früher erkennen müssen, dass es ein Problem gibt, ein Problem mit der Struktur, ein Problem mit den Persönlichkeiten.»

2022 kam es für Mercedes-Benz beim Schritt zur neuen Flügelwagen-Epoche knüppeldick – nur ein Saisonsieg, mit George Russell beim zweitletzten Rennen der Saison in Brasilien, Lewis Hamilton ging erstmals überhaupt in seiner Karriere als Autorennfahrer sieglos aus.

Mercedes Ende April in Imola: Bestzeit im zweiten freien Training in Imola für den jungen George Russell, Rang 4 für Lewis Hamilton. Aber beim Sprintrennen im Autodromo Enzo e Dino Ferrari erwies sich das Licht am Ende des Tunnels als entgegenkommender Zug – Russell und Hamilton hatten keine Chance, sich unter die ersten Acht zu arbeiten und damit Punkte zu holen.

George Russell kam als Elfter ins Ziel, Lewis Hamilton nur auf Rang 14. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt: «Imola ist der Tiefpunkt der ersten vier Rennwochenenden, aktuell ist es für uns unrealistisch, über den WM-Titel nachzudenken.»

«Wir haben zwar eine Richtung, in die wir gehen müssen, um das Potenzial des W13 zu entfalten, aber wir haben gewissermassen den Schlüssel dazu nicht. Heute war der Wagen schlicht nicht schnell genug, um Gegner zu überholen.»

«Dieses Wochenende können wir glatt abschreiben. Das ist eine ernüchternde Erfahrung. Nun müssen wir am Sonntag froh sein, wenn wir Punkte erobern, und das entspricht natürlich hinten und vorne nicht unseren Erwartungen.»

«Wir müssen das alles als Lehrstunden hinnehmen, etwa bei der Art und Weise, wie Reifen besser aufgewärmt werden können. Wunder sollte von uns im Grand Prix keiner erwarten, auch wenn es möglich sein, muss einige Ränge gutzumachen.»

«Da wir nicht testen können, ist jedes Rennwochenende leider ein kleines Live-Experiment. Man kann das Hüpfen, das wir auf der Strecke haben, nicht im Windkanal nachstellen. Deshalb ist es ein bisschen wie in den alten Tagen, man muss alles ausprobieren.»

Toto Wolff im Mai in Miami: «Der Wagen hüpft noch immer wie ein Känguru, die Fahrer sind überhaupt nicht zufrieden, und jeder kann sehen, wieso wir Zeit einbüssen.Was gut ist – wir verstehen langsam besser, was mit dem Wagen passiert. Wir hatten am Freitag ein gutes Auto, dann haben wir es verschlimmbessert, Einiges davon verstehen wir, Anderes nicht.»

Das Ziel für den Miami-GP gemäss Wolff: «Best of the Rest zu sein, im Idealfall kommen wir hinter den Autos von Ferrari und Red Bull Racing ins Ziel.»

Es folgten Evo-Pakete, die nicht den grossen Durchbruch brachten, auch wenn die Silberpfeile in den Niederlanden hätten gewinnen können. Aber letzlich setzte sich Max Verstappen durch, wieder einmal.

Im Oktober 2022 dachte Toto Wolff längst an die folgende Saison: «Klar ist es das Ziel und die Erwartung, dass wir 2023 wieder um Siege mitreden können, aber ich habe keine hundertprozentige Zuversicht, hier zu behaupten – nächstes Jahr werden wir bei der Titelvergabe wieder ein Wörtchen mitreden.»

«Wir haben sehr viel Arbeit vor uns. Wenn du in dieser Branche das Ruder herumwerfen willst, so ist das ein wenig wie mit einem Öltanker.» Übersetzung: Ein Richtungswechsel dauert.

«Zuerst einmal muss man detailliert begreifen, was die Ursachen sind für die mangelnde Konkurrenzfähigkeit. Dann muss man sich durch verschiedene Schichten dieser Probleme arbeiten. Und genau daran sind wir derzeit. Haben wir dabei wirklich schon die Antworten auf alle? Nein, haben wir nicht. Wir haben einen grossen Teil unseres Rückstands wettmachen können, aber eben nicht alles. Und wir haben viele Entscheidungen schon im Hinblick auf das kommende Jahr getroffen.»
«Es geht da um kleine Details, die wir am Auto aerodynamisch verbessern können, um eine stabilere Basis fürs nächste Jahr zu schaffen. Es sind mehrere Faktoren die dazu führten dass dieses Auto schlicht nicht gut genug war. Wenn wir in der Lage sind, diese Faktoren in den Griff zu bekommen und in der Winterpause die entsprechenden Lösungen zu finden, dann können wir eine gute Ausgangslage schaffen, um die Weiterentwicklung voranzutreiben.»

Und dann doch noch ein Lichtblick: George Russell gewann im Sprint von São Paulo sein erstes Formel-1-Rennen und legte 24 Stunden später beim WM-Lauf nach.

Wolff über Russell: «George hat dem Druck am Ende standgehalten, und der Sieg ist so verdient. Er sagte nach dem Rennen, dass er auf dem Weg zur Box an seine Kart-Tage dachte und es ist unglaublich, wie weit er gekommen ist. Nun hat er seinen ersten Sieg eingefahren und hoffentlich ist das der erste von vielen Siegen.»

«In dieser Saison ging es ein bisschen hin und her für ihn. Er hatte einen sehr starken Start in die Saison und dann ein kleines Tief. Aber unsere Fahrer treiben sich gegenseitig an und arbeiten auch zusammen, wenn es erforderlich ist. Sie sind auf einem sehr ähnlichen Niveau unterwegs und so muss es auch sein.»

«James Vowles war sehr wichtig, als George in unserer Nachwuchsmannschaft war und er ist es heute noch für unsere Talente. Aber es sind so viele Leute, die während seiner bisherigen Karriere wichtig waren und sind. Ich weiss noch, dass Niki Lauda nur einmal in einer Nachwuchsklasse aufs Podest ging, als George in der Formel 3 siegte, und er sagte hinterher: ‚Das wird ein Guter.‘»

Lewis Hamilton ging leer aus – zum ersten Mal in seiner Karriere als Autorennfahrer, seit 2002.

Hand aufs Herz: Hätte sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach all den erfolgreichen Jahren in der Turbohybrid-Ära der Formel 1 vorstellen können, dass die Saison 2023 so schwierig werden würde? Toto Wolff sagt: «Ich hatte immer die Sorge, dass wir uns einmal im Mittelfeld oder noch weiter hinten wiederfinden werden. Wir haben uns in der Entwicklungsrichtung vertan. Es kam dann 2022 tatsächlich so, wir kämpften im Mittelfeld. Das war eine Ernüchterung.»

«Da das Reglement für 2023 im Wesentlichen gleichbleibt, wissen wir, wo wir in der Rangordnung stehen. Wir verstehen auch, wo wir die Fehler machten und an Leistung zulegen müssen. Deshalb hoffen wir, den Anschluss an die Spitze herstellen zu können. Das ist aber nicht gegeben. Wir müssen uns weiter strecken, denn wir sind weiter nur dritte Kraft, auch wenn es zuletzt vielleicht nicht so aussah.»

Superstar Lewis Hamilton jagt weiter seinen achten WM-Titel. Toto Wolff verrät: «Ich sehe Lewis absolut motiviert und voller Energie. Er hat noch eine Rechnung offen, auch wenn er 2023 als 38-Jähriger wird. Wenn ich mir Tom Brady anschaue, der ist mit 45 noch mitten im Spiel, wird niedergeworfen, wirft Bälle – da hat Lewis noch viel Potenzial, schnell Auto zu fahren. Und Alonso zeigte das auch mit 41.»

«Lewis kann noch einige Jahre aktiv bleiben. Es kann aber plötzlich passieren, dass er aufhört, wenn er eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Das könnte bei ihm sein, wie es bei Niki Lauda war.»

Wolff weiter: «Wir haben in den vergangenen acht Jahren immer wieder darüber gesprochen, wie wir reagieren werden, wenn wir wieder verlieren. Es war klar, dass dies irgendwann einmal passieren würde, und das tat es dann auch. Mit Blick auf die Performance kann man sagen, dass wir uns erst daran gewöhnen mussten, eine halbe Sekunde zu langsam zu sein – und mit dieser Zahl bin ich eher auf der optimistischen Seite – nachdem wir acht Jahre in Folge die Konstrukteurs-WM für uns entschieden haben.»

«Ich bin besonders stolz auf das Team und darauf, wie wir es gemeinsam geschafft haben, im Lauf der Saison zu verbessern, denn wir erlebten nicht einfach nur ein schlechtes Rennen. Es war nicht so, dass es nur nach oben ging. Wir hatten gute Rennen und hatten dann wieder Rückschläge, die wir verkraften mussten. Ich denke, dass wir am Ende viel näher an unseren Rivalen an der Spitze dran waren als am Anfang der Saison.»

«Das Scheitern gehört zum Erfolg dazu – man muss sich irren, um auf die Erfolgsspur zu finden. Letztlich kann man sagen: Die Tage, an denen wir verlieren, sind jene, die unsere Kontrahenten bedauern werden, weil wir dann am meisten lernen. Ich hoffe, dass die Zukunft den Beweis dafür liefern wird.»

«Ich hoffe, dass wir wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden, Siege feiern und um den WM-Titel mitkämpfen können. Aber eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht.»

 

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Mathias Brunner
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