205 Starter, 13 Nationen, 47 Marken

Von Philipp Wyss
Frankel Jaguar600

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Die17. Ennstal-Classic wartet Mitte Juli mit einem Top-Starterfeld auf

Wenn am 16. Juli in Gröbming die Flagge zur 17. Ennstal-Classic fällt, setzt sich ein Starterfeld so wertvoll und hochkarätig wie nie zuvor in Bewegung. Keine Spur also von einer Krise in der Oldtimer-Szene, denn sonst hätten sich auch nicht weit über 250 Teams um einen Startplatz bei der Ennstal-Classic beworben. 205 Teams wurden mit ihren Autos der Baujahre 1924 bis 1972 ausgewählt. Sie vertreten 13 Nationen: Belgien, Deutschland, England, Finnland, Italien, Liechtenstein, Irland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Rumänien, Schweiz und Tschechien.

Die Markenvielfalt ist sagenhaft: Nicht weniger als 47 Marken sind im Starterfeld vertreten, darunter längst verblichene Automobilfirmen wie AC Ace, Alvis, Bristol, Austro Daimler, Denzel, HWM, Invicta, Jensen, Lagonda, Iso Rivolta, Lea Francis, Morgan, Railton, Steyr-Puch, Talbot, Tatra, Triumph und Veritas.

Porsche hat mit 33 Wagen die höchsten «Marktanteile» im Feld, dann folgt Jaguar mit 25 Wagen. Highlight ist der legendäre Rennsportwagen XKC aus dem Jahre 1952; das Originalauto, mit dem Stirling Moss in Reims gewann. Es war der erste Sieg eines Rennautos mit Scheibenbremsen.
Allein das 17 Wagen starke Ferrari-Aufgebot stellt einen Marktwert von über 13 Mio. Euro dar... Mercedes-Benz hat 13 Autos im Feld, die Spannweite reicht vom 500K aus dem Jahre 1936, über den 300SL bis zum 280SE des Jahres 1970. Alfa Romeo und Lancia sind mit je 10 Wagen vertreten, Alfa Romeos «Disco Volante» Rennsportwagen aus dem Jahre 1952 zählt zu den aufregendsten Konstruktionen der Mailänder Marke. Nicht weniger als 9 BMW werden am Start stehen: vom legendären Vorkriegssportwagen 328, über den bis zu 700 000 Euro geschätzten BMW 507 Roadster, bis zum 2002 TI des Jahres 1969.

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