Bergrennen: Spannung in Luxemburg

Von Thomas Bubel
Guy Demuth im ex-Matthias Lauda Lola Zytek F3000, Baujahr 2002.

Guy Demuth im ex-Matthias Lauda Lola Zytek F3000, Baujahr 2002.

Nach wie vor ist die Meisterschafft noch offen. Trotz Rückstand noch alles drin für Guy Demuth.

Die Luxemburger Bergmeisterschaft legt zur Zeit eine Sommerpause ein und Formel 3000-Pilot Guy Demuth wird sich am kommenden Wochenende die freie Zeit, als Gaststarter beim Berg DM-Lauf in Osnabrück vertreiben. Der Ingenieur einer Luxemburger Gasgesellschaft liegt zur Zeit auf dem vierten Tabellenplatz in der Meisterschaft und besitzt noch alle Chancen erneut, nach 2005, den Titel im Großherzogtum zu gewinnen. F3000-Kollege Frank Maas hat seine Saison vorzeitig beendet, da er nach den beiden Ausfällen in Trier und Wolsfeld keine Chancen mehr gehabt hätte und daher auch keine neuen Reifen mehr kaufen wollte. Ob der ACL-Mitarbeiter nächstes Jahr noch einmal im F3000 sitzen wird, bleibt abzuwarten. Maas wird den ex-Hauser Reynard Cosworth auf alle Fälle erst mal zum Verkauf inserieren.

Das wiederum kommt nun Guy Demuth zugute, der so im Prinzip bei den zwei noch ausstehenden Rennen (6.9.- Turckheim/F und 20.9. - Tros-Marets/B) beide Male eher leicht zum Luxemburger Sieg kommen müsste. Derzeit liegt er - zieht man bei Tabellenführer Leon Linden (Dallara Formel 3) ein Streichresultat in Betracht - nur einen Punkt hinter Linden. Behauptet sich Demuth jeweils direkt vor Linden bei den beiden noch ausstehenden Rennen, wäre Guy Demuth dann am Ende mit einem klitzekleinen Pünktchen Vorsprung Meister. Demuth muss beide Male unbedingt ins Ziel kommen, da er ja bereits sein Streichresultat in Abreschviller/F in Anspruch genommen hat - es bleibt also spannend.

Hier die aktuellen Punktestände: 1. Linden 411, 2. Bob Kellen 392, 3. Joe Schmitz 377, 4. Demuth 342, 5. Manu Seguin 313, 6. George Keipes 307, 7. Jean-Paul Uhres, Yves Kremer und Canio Marchione 291, 10. Marc Tordy 223.

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