Mick Doohans Sohn gibt Gas: Jack Doohan in der F4

Von Otto Zuber
ADAC Formel 4

Nach Mick Schumacher und Harrison Newey tritt nun ein weiterer Spross einer Motorsport-Grösse in der ADAC Formel 4 an: Jack Doohan, Sohn der Motorrad-Legende Mick Doohan, bestreitet einige Läufe in diesem Jahr.

Der Vater ein Virtuose auf zwei Rädern, der Sohn ein hoffnungsvolles Talent auf vier: Jack Doohan, der Sohn des fünfmaligen Motorrad-Weltmeisters Mick Doohan, wird in der vierten Saison der ADAC Formel 4 an ausgewählten Rennwochenenden als Gaststarter teilnehmen. Der 15 Jahre alte Australier startet für das Prema Powerteam, er nimmt auch an den Formel 4-Serien in Italien und Grossbritannien teil.

«Ich fiebere der neuen Herausforderung bereits entgegen», sagt der Red Bull-Junior Jack Doohan. «Für so ein renommiertes und erfolgreiches Team wie Prema zu fahren, ist etwas, von dem ich nur träumen konnte. Seit ich acht Jahre alt bin, fahre ich Kart, dadurch habe ich mir eine solide Basis erarbeitet. Jetzt aber ist es an der Zeit, den nächsten Schritt in meiner Motorsportkarriere zu tätigen.»

Bei Prema hat Doohan einen Teamkollegen mit einem ebenso klangvollen Nachnamen: Für die Teamchampions der beiden vergangenen Formel-4-Jahre startet auch Enzo Fittipaldi, der Enkel der zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi. Bei welchen Rennen der Formel 4 Doohan in diesem Jahr teilnehmen wird, ist noch offen.

Jack Doohan war bislang erfolgreich im Kartsport unterwegs, zunächst in seiner Heimat Australien und anschliessend auch in Europa. Er wird mit Prema seine ersten Schritte im Formelsport tätigen. «Es wird sehr interessant sein, mit Jack zu arbeiten. Mit Blick auf seine Familiengeschichte bin ich davon überzeugt, dass er sich sehr schnell in der neuen Umgebung zurechtfindet», sagt Prema-Teamchef Angelo Rosin. «In diesem Jahr ist es wichtig, dass er viel Erfahrung sammelt und lernen kann, um sein Profil für 2019 zu schärfen.»

Jack ist der Sohn einer wahren Motorsport-Legende: Sein Vater Mick wurde von 1994 bis 1998 fünf Mal in Folge Weltmeister in der 500-ccm-Klasse. Der heute 52-Jährige feierte 54 GP-Siege in 137 Rennen, von denen er bei 58 von der Pole-Position startete. Insgesamt 95 Mal durfte er aufs Podium – was einer beachtlichen Podest-Quote von 69,34 Prozent entspricht. Letztmals startete der Australier beim WM-Lauf in Japan 1999.

Die neue Saison der ADAC Formel 4 beginnt am Wochenende vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Sport1, TV-Partner der ADAC Formel 4, überträgt die Rennen im Fernsehen.

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