Erstes F3-Podest für Walter Grubmüller

Von Annette Laqua
F3 British
Podestbesetzung nach dem ersten Lauf

Podestbesetzung nach dem ersten Lauf

Walter Grubmüller, einziger Österreicher in der britischen Formel-3-Meisterschaft, eroberte am Osterwochenende in Oulton Park seinen ersten F3-Podestplatz, der Sieg ging an Daniel Ricciardo.

Eigentlich hatte Ricciardos Teamkollege Max Chilton die besten Voraussetzungen, sich den ersten Siegerpokal der neuen Saison in der britischen F3 zu holen. Doch dem jungen Engländer unterlief ein Frühstart und damit waren seine Chancen auf den ersten Sieg des Jahres dahin. «Ich hatte gesehen, dass Max zu früh losgefahren ist», gab Ricciardo hinterher zu Protokoll. «Deshalb war mir auch egal, dass er vor mir lag. Mir war ja klar, dass für ihn eine Strafe folgen würde.»
Stattdessen bekam der Carlin-Pilot, der 2008 Vize-Champion im Formel Renault Eurocup und Meister in der Formel Renault WEC wurde, gegen Rennmitte Druck von hinten. Nick Tandy wollte mit seinem Mygale-Renner mehr als nur den zweiten Rang. «Nick war wirklich schnell und es war alles andere als einfach, ihn hinter mir zu halten. Aber nun bin ich happy, ein Einstand wie dieser in die neue Saison ist einfach genial.»

Nick Tandy bemängelte später vor allem seinen Start, den er als den schlechtesten seiner gesamten F3-Karriere bezeichnete. Doch die eine Position, die der JTR-Fahrer dabei an Daisuke Nakajima verlor, holte er sich in Runde zwei schon wieder. «Er machte einen kleinen Fehler, den ich nutzen konnte.» Auch Tandy wusste vom Frühstart des vermeidlichen Leaders Max Chilton. «Ich hatte damit gerechnet, dass er eine Strafe erhalten würde und mein Team hat mir das über Funk auch bestätigt. Mir war also voll bewusst, dass ich mit Daniel um den Sieg kämpfte.»

Kurz nach der erfolgreichen Attacke von Tandy musste Nakajima auch den Österreicher Walter Grubmüller ziehen lassen. Damit durfte sich der Wiener, der in diesem Jahr als Solist für HiTech unterwegs ist, erstmals über einen Podestplatz in der britischen Formel-3-Meisterschaft freuen. «Nachdem ich Nakajima überholt hatte und Dritter war, konnte ich mein Rennen sehr gut einteilen. Daniel Ricciardo und Nick Tandy waren aber für mich außer Reichweite.»

Der Triumph von Daniel Ricciardo war der erste Sieg des neuen Volkswagen-Motors in der britischen F3-Meisterschaft. Die Wolfsburger sind erst seit diesem Jahr wieder auf der Insel vertreten und freuten sich beim ersten Rennen bereits über den ersten Siegerpokal.

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