Franz Wöss: Trophy mit Maximilian Hackl

Von Vanessa Georgoulas
ATS Formel-3-Cup
Spitze im Visier: Maximilian Hackl kämpft für Franz Wöss Racing in der ATS Formel 3 Trophy.

Spitze im Visier: Maximilian Hackl kämpft für Franz Wöss Racing in der ATS Formel 3 Trophy.

Franz Wöss Racing wird mit Maximilian Hackl in der ATS Formel 3 Trophy antreten.

Maximilian Hackl sorgte im August 2012 für eine kleine Sensation. Nicht nur im Franz Wöss Racing Team, sondern auch in der ATS Formel 3 Trophy feierte der Bayer einen äusserst gelungenen Einstand. Als Gaststarter fuhr der 20-Jährige aus Ruderting in Bayern gleich auf den ersten Platz. Es folgten drei zweite Plätze hinter dem späteren Meister André Rudersdorf.

Mit diesen Top-Platzierungen holte Maxi, wie ihn seine Freunde und Fans nennen, den sechsten Platz in der Trophy-Wertung. In der Rookie-Wertung schaffte er es auf den neunten Platz.

Auch im Heimatland seines Teams holte Hackl mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen den zweiten Gesamtrang in der Österreichischen Formel-3-Meisterschaft. Auf Platz 1 fuhr sein eigener Teamchef. «Maxi ist ein sehr ruhiger und zielstrebiger junger Bursche, der genau weiss, wo er hin will und dies auch konsequent verfolgt», erzählt Franz Wöss. «Er kann sich im Rennen steigern, hat stets den Überblick und macht keine unsinnigen Aktionen.»

Mit zwei Aufgaben im ATS Formel 3 Cup
Franz Wöss stellt 2013 nicht nur ein eigenes Team, sondern fungiert zum ersten Mal auch in der Rolle des zweiten Vorsitzenden bei der Formel-3-Vereinigung. Der 55-Jährige Schwarzenberger weiss, worauf es bei Teams und Fahrer ankommt, denn als bisheriger Leiter des Austria Formel 3 Cup weiss er genau, was an der Rennstrecke gebraucht wird. «Ich bringe sehr viel Erfahrung mit und kann im Vorstand bei Entscheidungen und Planung gut unterstützen und beraten.»

Hackl wird auf einem Dallara 307 Opel OPC in der ATS Formel 3 Trophy antreten. Dieses Chassis ist das Weltmeisterauto von Lucas di Grassi von 2005 in Macau. «Ich denke, damit wir ein ganz gutes Paket, Dallara Chassis, Spiess OPC Motor und ein Drexler-Getriebe», berichtet Franz Wöss.

Spitzenplätze im Visier
Derzeit wird noch überlegt, ein zweites permanentes Auto einzusetzen. In einzelnen Rennen wird Christopher Höher aus Spittal an der Drau zum Zug kommen. Der Kärntner Nachwuchsfahrer hat 2012 für das Franz Wöss Racing Team die Österreichische Staatsmeisterschaft für Formel-1400-Autos gewonnen.

Hackl kommt Anfang März von seinem Auslandspraktikum in Australien zurück: «Ich will unbedingt wieder aufs Podest. Zwar kann ich die Gegner noch nicht so richtig einschätzen, doch mein Ziel ist es, vorne mit dabei zu sein», erklärt er kämpferisch.

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