Sir Stirling Moss: «Lewis Hamilton ist nicht dumm»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sir Stirling Moss und Lewis Hamilton

Sir Stirling Moss und Lewis Hamilton

Formel-1-Ikone Sir Stirling Moss betont, dass die WM «so spannend wie noch nie» sei und betont, dass Weltmeister Lewis Hamilton seinen ausschweifenden Lebensstil nicht ändern muss, um seinen Titel zu verteidigen.

Drei Mal konnte Sir Stirling Moss den prestigeträchtigen Grand Prix in Monte Carlo für sich entscheiden: 1956, 1960 und 1961 siegte der heute 86-Jährige, der in seiner Karriere 16 GP-Siege aber keine Titel gewinnen konnte. Dennoch ist er überzeugt: Weltmeister Lewis Hamilton muss seinen Lebensstil nicht ändern, um seinen WM-Titel zu verteidigen.

Der Mercedes-Pilot, der derzeit den dritten Zwischenrang in der Gesamtwertung belegt und nach fünf Rennen bereits 43 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Nico Rosberg hat, wird wegen seines ausschweifenden Privatlebens immer häufiger kritisiert.

Doch Moss ist überzeugt: «Es gibt keinen Zweifel daran, dass Lewis einer der schnellsten Piloten da draussen ist und ich denke, dass er sein Leben neben der Strecke so gestalten kann, wie es ihm gefällt.» Im PA-Sport-Interview betont er: «Er ist kein dummer Mensch, sondern einfach nur ein schneller Rennfahrer.»

Und die GP-Legende fügt an: «Junge, wir haben noch so viele Rennen in diesem Jahr, 16 GP sind eine ganze Menge. Lewis kann die WM also durchaus noch gewinnen. Er bremst immer sehr spät, was unglaublich spektakulär aussieht. Er hat das richtige Selbstvertrauen und das Auto ist enorm schnell. Nico ist jetzt in Führung, doch das könnte sich ändern. Was wir mit Sicherheit sagen können: Die Formel-1-WM ist so spannend wie noch nie.»

Moss erinnert sich noch gut an seinen letzten Monaco-Sieg von 1961: «Damals dauerte das Rennen fast drei Stunden, die haben so gesehen ein relativ leichtes Spiel. Sie sind ja auch alle sehr, sehr fit, und auch die Autos gehen nur noch mit sehr viel Pech kaputt. Früher war das so: Man wusste nicht, ob man gewinnen oder ausfallen würde. Du warst sehr viel stärker von der Standfestigkeit abhängig, heute ist das nicht mehr so schlimm.»

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Mathias Brunner
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