"Es wird eine gute zweite Saisonhälfte"

Von Stefanie Szlapka
GP2
Bei Racing Engineering erwartet man eine gute zweite Saisonhälfte

Bei Racing Engineering erwartet man eine gute zweite Saisonhälfte

Alfonso de Orleans-Borbon über die Ziel und Aussichten von Racing Engineering, Dani Clos und Christian Vietoris in der GP2.

Die Hälfte der Saison ist vorbei und die beiden Racing Engineering Piloten Dani Clos und Christian Vietoris haben bisher unterschiedliches Glück erfahren. In der Teammeisterschaft steht Engineering auf dem vierten Rang und Clos auf Rang zwei in der Fahrerwertung. Der Präsident des spanischen Teams erzählt im Interview über die bisherige und die noch folgende Saisonhälfte.

Wie sehen Sie die momentane Situation des Teams und wie ist sie im Vergleich zu den gesetzten Saisonzielen?
Wir hatten bisher immer einen Rookie neben einem erfahrenen Piloten. Deswegen gibt es für uns keine Überraschung. Trotzdem denke ich, dass wir in der Teammeisterschaft besser dastehen würden, wenn Christian mehr Glück gehabt hätte, denn er ist ein sehr talentierter Fahrer.

Clos konnte einen Sieg und einige Podiumsplätze einfahren und ist derzeit Zweiter der Meisterschaft, 19 Punkte hinter Pastor Maldonado. Wie hat sich Clos in dieser Saison entwickelt, speziell im Vergleich zum vergangenen Jahr?

Ich denke, er könnte die Meisterschaft anführen, wenn er etwas aggressiver wäre. Sein Speed und seine Konstanz sind beeindruckend. Vielleicht der Fahrer, der da draussen am meisten seinen Kopf einsetzt. Jetzt muss er in jedem Rennen um die Führung kämpfen. Podiumsplätze sind toll, aber nicht mehr gut genug, wenn er die Meisterschaft gewinnen will. Aber ich bin sicher, dass er das kann. Er hat sich als Fahrer komplett verändert und auch als Person. Wir wussten alle, dass er talentiert ist, aber er musste alles zusammenbringen und das ist ihm perfekt gelungen.

Vietoris hatte viel Pech dieses Jahr, speziell bei technischen Defekten. Wie hat sich das auf das Team und auf ihn ausgewirkt?
Nun, ich muss sagen, dass Christian unglaublich viel Pech hatte mit Problemen, die nicht in unserer Hand lagen. Das macht es noch frustrierender. Er könnte als Fahrer leicht in den Top drei fahren, aber so ist es leider nicht. Aber das liegt nun hinter uns und er wird eine tolle zweite Saisonhälfte haben. Er ist sehr motiviert, seit er weiss, dass er das Talent für sehr gute Resultate hat.

In Silverstone war er in der Lage den Speed mitzugehen, hat das seinem Selbstbewusstsein auf die Sprünge geholfen?
Er war immer zuversichtlich, wenn auch frustriert durch die vielen Tiefschläge. In Silverstone hat er gezeigt, was möglich ist. Das heisst, dass die zweite Saisonhälfte wirklich zeigen wird, was er kann. Man darf nicht vergessen, dass er alle Stecken, auf denen wir bisher gefahren sind, nicht kannte. Das machte es für ihn noch schwieriger. Aber mit dem Start in Hockenheimring wird sich alles ändern.

Racing Engineering ist momentan Vierter in der Teammeisterschaft. Denken Sie, dass Sie noch Chancen auf Titel haben?
Natürlich muss das unser Ziel sein, auch wenn es nicht unser vorrangiges Ziel ist. Zu allererst müssen die Fahrer in der Meisterschaft ganz vorne fahren.

Auf der anderen Seite kämpft Dani Clos mit Pasto Maldonado um die Meisterschaft. Wie sieht die Strategie für den Rest der Saison aus?
Dani sollte das tun, was er schon die ganze Zeit gemacht hat, nur mit etwas mehr Aggressivität im Kampf um den Sieg. Er hat das Talent, den Speed und die Konstanz einen Mann mit vielen Jahren Erfahrung zu schlagen.

Als nächstes geht es zum Hockenheimring. Was sind die Ziele für dieses Wochenende?
Wir wollen, dass beide Fahrer gewinnen können. Dani war schon ganz da oben und es gibt keinen Grund, warum es ihm nicht noch einmal gelingen sollte. Christian fährt zum ersten Mal in dieser Saison auf der einer Strecke, die er kennt und auf der er schon gewonnen hat. Es sollte ein gutes Wochenende werden.

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