Petrov gewinnt Chaosrennen in Istanbul

Von Stefanie Szlapka
GP2
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Vitaly Petrov sicherte sich souverän den Sieg. Hinter ihm tobte der Kampf um die Positionen, der für manchen im Aus endete.

Vitaly Petrov führt die gute Form seines Barwa-Teams weiter, in dem er im Hauptrennen der GP2 einen souveränen Sieg einfuhr. Der Russe kam sechs Sekunden vor dem Italiener Luca Filippi und sieben Sekunden vor Davide Valsecchi ins Ziel.

Hülkenberg erwischte nur einen eher mittelmässigen Start und musste sich in den ersten Kurven gegen den Franzosen Romain Grosjean erwehren, der ihn mächtig unter Druck setzte. Doch Grosjean übertrieb es und schickte sich selbst ins Aus und zurück auf die zehnte Position. Doch das bedeutete immer noch keine Ruhe für Hülkenberg.

Nun war es Filippi, der dem Deutschen im Nacken hing. Doch auch der Italiener wollte etwas zu viel des Guten und rutschte beinahe in den Führenden. Die beiden konnten zwar eine Kollision vermeiden, machten mit dieser Aktion aber ein Geschenk an Petrov. Der Russe nutzte die Situation, um an beiden vorbeizuziehen und die Führung zu übernehmen. Die gab er auch bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab.

Um das Pech für Hülkenberg zu vollenden, zog auch noch Filippi an ihm vorbei. So fand er sich innerhalb kürzester Zeit auf dem dritten Rang wieder. Die beiden an der Spitze zogen davon und liessen ein hart kämpfendes Feld hinter sich liegen. Schliesslich fand auch noch Andreas Zuber seinen Weg an Hülkenberg vorbei und es war an Alvaro Perente den Deutschen unter Druck zu setzen, der im Rennen bis dahin keine ruhige Minute hatte.

Doch auch dieses portugisische Problem löste sich von selbst. Bei einem Angriff drehte sich Parente und löste damit eine Safety Car Phase aus. Petrov nutzte diesen Moment, um seinen Boxenstopp zu erledigen und seine Führung damit behielt. Auch viele andere Piloten kamen um obligatorischen Stopp. Am meisten profitierte aber Valsecchi von dem Chaos: er verbesserte sich durch die Stopps von Rang zehn auf vier. Zuber allerdings wurde in den folgenden Runden immer weiter nach hinten durchgereicht.

Alberto Valerio, der nach dem Safety Car noch auf dem fünften Rang hinter Villa und Hülkenberg lag, nutzte einen kleinen Fehler von Hülkenberg, um den Deutschen zu überholen. Eine Runden später musste auch noch Villa dran glauben. Auch Hülkenberg konnte den Italiener kassieren. Den hatte diese Situation so durcheinander gebracht, dass auch noch Maldonado und Van der Garde vorbei kamen.

Petrov bekam davon vorne nichts mit und siegte souverän. Zweiter wurde Filippi vor Valsecchi. Überraschungsvierter war am Schluss Valerio, der vor dem enttäuschten Hülkenberg ins Ziel kam. Maldonado, van der Garde und Villa beschlossen die Punkte. Einziger Trost für den Italiener dürfte sein, dass er morgen von der Pole Position aus ins Rennen geht.

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