Jan Bühn: Kein Supersport-Hattrick in Österreich

Von Esther Babel
IDM Supersport

Auf dem Red Bull Ring verpasst Jan Bühn vom Team Freudenberg den Sprung aufs Podest. In Zolder und Oschersleben war dem Yamaha-Piloten das noch gelungen.

Bei den vorangegangenen IDM-Wochenenden tauchte Supersport-Pilot Jan Bühn immer bei einem Lauf auf dem Podest. Auf dem Red Bull Ring hätte er gerne den Dreifach-Erfolg komplett gemacht. Doch mit den Plätzen 4 und 7 gab es für Bühn am vergangenen Wochenende keinen Pokal.

In der Qualifikation hatte sich Jan Bühn auf seiner Yamaha R6 mit einer Zeit von 1:33,084 den siebten Startplatz gesichert. Doch es geht eng her in der IDM Supersport. «Beim Blick auf die beiden Zeittrainings sieht man», erklärt Bühn, «dass Rang 1 bis 9 nur durch neun Zehntel Sekunden getrennt sind.»

Ins erste Rennen war Bühn gut gestartet und kämpfte mit einigen Piloten um die Podestränge. In der vorletzten Runde des Rennens lieferte Bühn die schnellste Rennrunde des gesamten Feldes ab. Trotzdem reichte es am Ende nicht ganz für das Podium und Bühn musste sich mit Rang 4 zufrieden geben. «Schade, dass mir bei Halbzeit ein Fehler passiert ist, sonst wäre noch etwas mehr drin gelegen, da bin ich mir sicher», gab Bühn zu. «Rennen 1 geht klar auf meine Kappe. Nach dem Quali hatten wir noch einen Schritt im Set-up gemacht und ich war selber überrascht, wie gut ich die Pace gehen konnte. Dadurch wurde ich ein bisschen zu aggressiv und beim Versuch die Führung zu übernehmen, machte ich einen kleinen Fehler, der einige Sekunden gekostet hat. Ich versuchte zwar noch alles um ran zu kommen, nur leider war das Rennen zwei Runden zu kurz.»

Im zweiten Rennen sah Jan Bühn als Siebter die Zielflagge, gerade Mal 1,390 Sekunden hinter Sieger Stefan Kerschbaumer aus Österreich. Alle sieben Piloten hatten bis zur letzten Runde Chancen auf Sieg und Podest. Bühn machte sich das Leben selbst schwer, nachdem er den Start nicht optimal erwischte.

«Ich bin in der ersten Kurve eingeklemmt worden und war dann in der ersten Runde nur Elfter oder Zwölfter», so Bühn. «Ich habe mich aber relativ schnell wieder nach vorn gekämpft und bin an die Spitzengruppe ran gefahren. Da waren sieben Mann im Kampf um den Sieg. Es hat dann aber vom Fahrwerk her nicht ganz so gepasst wie im ersten Rennen. Daher konnte ich mich nicht weiter nach vorn kämpfen. Ich hatte viel mehr zu tun, dass ich an der Gruppe überhaupt mit dran bleibe und es hat leider nicht zu mehr gereicht.»

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