IDM Supersport

Suzuki Laux: «Jammern hilft nicht»

Von Esther Babel - 22.05.2015 16:12

Für Sarah Heide verlief das IDM Supersport-Wochenende in Zolder nicht besonders toll. Auch wenn sie zwei Mal gut punktete, sind sie und ihr Teamchef Stefan Laux nicht zufrieden.

Für Sarah Heide lief es am Freitag beim freien Training zum IDM-Lauf im belgischen Zolder zäh und das Zeittraining am Samstag war von der Kategorie „zum Vergessen“. Morgends regnete es, dann trocknete die Strecke langsam ab. Heide kam in die Box, um von Regen- auf Trockenreifen zu wechseln und schaffte danach noch eine gezeitete Runde. Da es im zweiten Zeittraining mit dem Regen immer schlimmer wurde, blieb Heide gleich ganz in der Box.

«Da es laut Wetterradar während des Rennens aufhören sollte zu regnen», berichtet Teamchef Stefan Laux, «entschied man sich bei Sarah für den härteren Regenreifen, was sich leider als Flop herausstellte. Der Reifen baute keinen Grip auf und sie kam auf Platz 9 ins Ziel.»

«Im zweiten Rennen tat sich Sarah sehr schwer», meint Laux weiter. «Sie kam zwar auf dem sechsten Platz ins Ziel, der Rückstand zur Spitze war aber mehr als unakzeptabel. Zuerst hing sie hinter einem Kontrahenten fest. Als der dann vor ihr stürzte, fuhr die Spitze davon, weil Sarah einen Bogen fahren musste, um nicht mit dem gestürzten Fahrer zu kollidieren. Sie fand dann einfach keinen Rhythmus mehr und kam auf keine vernünftige Zeit.»

«Es ist das Beste, wenn ich das Wochenende abhake», fasst Heide den Belgien-Ausflug zusammen. «Ich war einfach schlecht drauf und durch die wechselhaften Wetterbedingungen am Samstag konnten wir das Fahrwerk auch nicht optimal einstellen. So tat ich mich gerade im zweiten Sektor sehr schwer. Woran es gelegen hat, weiss ich selber nicht so genau. Letztes Jahr fuhr ich mit dem gleichen Fahrwerk über eine Sekunde schneller. Ich lege dieses Wochenende ad acta und konzentriere mich auf Lausitz.»

«Wir sind wieder zu Hause und haben in beiden Rennen gepunktet», so Laux. «Zufrieden bin ich nicht, da der Rückstand von Sarah viel zu gross war. Jammern hilft jetzt aber auch nichts mehr, wir hätten besser arbeiten müssen. Jetzt freue ich mich auf Lausitz, wo wir das erste Mal mit der DTM starten. Ich denke, das wird sehr interessant vor der grossen Kulisse und hoffe, dass es dort besser läuft.»

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