Geitner: Byebye Moto3 – Hallo IDM Supersport

Von Esther Babel
IDM Supersport
Jonas Geitner bleibt der IDM treu. Aber in einer anderen Klassen. Ab 2016 ist er bei der IDM Supersport dabei.

Jonas Geitner bleibt der IDM treu. Aber in einer anderen Klassen. Ab 2016 ist er bei der IDM Supersport dabei.

In der IDM Moto3 GP holte Jonas Geitner mit dem Team Freudenberg den Meistertitel 2015. Doch seine Zukunft sieht er nicht mehr in der kleinsten Klasse.

Die letzten IDM Rennen hatte Jonas Geitner in der Saison 2015 gefehlt. Der 19-jährige hatte mit der KTM des Team Freudenberg bereits in Assen vorzeitig den Titel geholt und wollte anschliessend sein restliches Budget zusammenhalten. Die letzten Rennen der Junior-WM in Spanien waren das Ziel. Doch auch da tauchte Geitner nicht auf.

«Ja», bestätigt er, «das haben wir ausfallen lassen. Dafür ist der Aufstieg in die Supersport-Klasse inzwischen beschlossene Sache. Da jetzt noch nach Spanien zu fahren, hätte keinen Sinn gemacht.» Mit 19 Jahren zählt Geitner beim Moto3-Nachwuch schon zu der älteren Abteilung. In diesem Jahr sind noch die letzten Zentimeter an Körpergrösse dazugekommen und auch das Gewicht bei unter 60 Kilogramm zu halten, ist Geitner zwar auch in diesem Jahr gelungen, doch das fällt dem Teenager immer schwerer. Zudem hatte er bei seinem Wildcard-Einsatz auf dem Sachsenring gemerkt, wie heftig einem im GP der Wind ins Gesicht weht. Ganze sechs Stürze musste der KTM-Pilot wegstecken, bevor das Rennen überhaupt losging. «Am Rennsonntag wären wir mit dem Motorrad konkurrenzfähig gewesen», sagte er damals. «Aber ganz ehrlich, der Kopf hat nicht mehr mitgespielt. Ich habe versucht, die Stürze zu vergessen, aber das war nicht so einfach. Und wenn Du hier nicht von Anfang an rein hältst, ist der Zug abgefahren.»

Auch in der Junior-WM herrschen ähnliche Verhältnisse wie in der WM. «Wenn man da auf die Zeitenlisten schaut, sind die an der Spitze so schnell wie die in der WM unterwegs», weiss Geitner. Auch seine ehemaligen Kollegen wie Max Enderlein und Maximilian Kappler mühen sich in Spanien redlich, doch so wirklich vorwärts geht es da nicht.

Doch gemeinsam mit dem Team Freudenberg wurde bereits vor der Saison 2015 an einem Plan B gearbeitet. «Wir wussten ja nicht», so Geitner, «ob die IDM Moto3 überhaupt zustande kommt. Daher war ich schon mal mit der Vorjahres-Yamahe R6 von Lukas Trautmann testen.» Dieser Plan soll nun, ein Jahr später, umgesetzt werden.

«Ganz ehrlich», ist sich der Umsteiger bewusst, «der Moto3-Zug ist für mich abgefahren. Weltmeister werd ich da nicht mehr, da müsste ich ein paar Jahre zurückgehen. Die Spanier, die in der Junior WM unterwegs sind, sind vielleicht 15 Jahre alt und schalten beim Fahren oftmals den Kopf aus. Bei mir mit meinen 19 Jahren wird da unheimlich viel Erfahrung vorausgesetzt.»

Doch der Spaßfaktor stimmt auch mit dem Supersportler. «Sie hat viel mehr Leistung», stellte Geitner fest, «und mehr Leistung heißt auch, mehr Spaß. Gerne würde ich diesen Plan mit dem Team Freudenberg umsetzen. Jetzt heißt es für mich also wieder Sponsoren suchen und alles für die IDM Supersport 2016 zu planen.»

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