Daniel Sutter: Keine Chance als Krummenacher-Ersatz

Von Esther Babel, Matthias Dubach
IDM Superstock 1000

Den Titelgewinn in der IDM Superstock verpasste Daniel Sutter um wenige Zentimeter. Der Schweizer hätte sich gerne in der Moto2-WM bewiesen. Wie es weitergeht ist unklar.

Erst im letzten Rennen verpasste Daniel Sutter den Titel in der IDM Superstock um wenige Zentimeter. Mit zwei Punkten weniger als der Meister Bastien Mackels blieb dem Kawasaki-Piloten der Vizetitel. Sechs Siege und sieben zweite Plätze zieren sein Konto.

Wie es weitergeht, weiss der Schweizer noch nicht. Nach dem IDM-Finale ging es wieder ganz normal zur Arbeit. «An eine Zukunft in der Moto2-WM denke ich nicht», stellt der 27-Jährige fest. «Das ist zu weit weg und kostet einfach zu viel Geld. Aber ich wäre gerne für meinen Landsmann Randy Krummenacher eingesprungen.»

Moto2-WM-Pilot Krummenacher muss wegen eines Sturzes am Trainings-Freitag in Silverstone mit einer Gehirnerschütterung pausieren. Weil der Suter-Pilot aus dem Technomag-carXpert-Team aber in Silverstone und in Misano noch fuhr, wurde die Verletzung verschleppt und braucht nun viel Zeit zur Rehabilitation. Mit Robin Mulhauser kam in Aragón ein anderer Schweizer zu seinem Moto2-WM-Debüt. Sutter: «Ich würde einfach mal gerne wissen, wie es da ist. Denn da geht es wirklich zur Sache.»

Technomag-Teamchef Fred Corminboeuf erklärt: «Ich kenne Sutter. Aber unser Plan war, mit Mulhauser in Aragón und in Japan zu fahren. Denn er hatte Anfangs September bei uns in Le Castellet getestet. Wir hoffen, dass Randy in Valencia wieder fahren kann. Sonst kann dort Robin nochmals antreten. Sutter habe ich aber auf der Liste, falls wir wieder mal einen solchen Sichtungstest wie im September machen.»

Ob Sutter ein weiteres Jahr in der IDM Superstock in Angriff nimmt, ist offen. «Da sind einfach zu wenig Fahrer unterwegs und dann macht das nicht so richtig viel Spass», überlegt er. «Die IDM Superbike und ihre Fahrer findet immer Gehör. Uns dagegen fragt keiner.»

«Die Klasse ist eine gute Idee», ist sich der Kawasaki-Pilot sicher. «Aber sie ist einfach zu unbekannt. Und nur über die IDM-Homepage wird man sicherlich keine neuen Fahrer auftreiben. Bei der Schweizer Meisterschaft werden die Fahrer direkt angeschrieben. In der Post sind der Terminkalender und die Höhe der Kosten, die auf einen zukommen. Die IDM-Organisatoren haben doch auch alle Adressen. Im letzten Jahr kam alles extrem spät.»

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