Vincon: «Man muss in der IDM Superstock reinhalten»

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000
Im ersten Rennen auf dem Nürburgring stürzte der BMW-Pilot bereits in der Startkurve. Lauf 2 endete mit einem zweiten Platz. Der Rückstand zur Tabellenspitze verkürzt.

Die Anreise an den Nürburgring zählt bei Dominik Vincon vom Team BMW Stilgenbauer mit 250km schon ein wenig als zweites Heimrennen, denn auch einige Sponsoren, Gönner, Freunde und Fans verfolgten live vor Ort das Geschehen um den jungen Schwaben.

Am Ende der freien Trainings am Freitag lagen elf Fahrer der IDM Superstock 1000 innerhalb einer Sekunde. Kurz vor dem Start ins ersten Qualifying begann es zu regnen. «Die Wetterprognosen waren eindeutig und glasklar, es sollte am Nachmittag wieder trocken sein», erklärte Bruder und Chefmechaniker Patrick Vincon. Daher drehte sich beim Team BMW Stilgenbauer im ersten Qualifying kein Rad. Im zweiten Training holte er sich in der Gesamtwertung der IDM Superike und Superstock den elften Rang. In der Superstock 1000 Wertung belegte er die dritte Position.

Im ersten Rennen ging es bei einem Teilnehmerfeld von 39 Fahrern in der ersten Kurve sehr eng zu. Vincon war etwas spät auf der Bremse und touchierte den BMW-Kollegen Bastien Mackels aus der Superbike-Klasse. Beide Fahrer gingen zu Boden. Trotz allem konnte der Schwabe seine BMW S1000RR wieder aufrichten und die Verfolgung aufnehmen. Vom 39. Platz kämpfte er sich immerhin noch auf den 15. Gesamtplatz nach vorne und beendete das Rennen als Neunter in der Klasse Superstock 1000.

«Man muss in der IDM Superstock nach dem Start schon ordentlich reinhalten», erklärte er anschliessend. «Denn später hat man von der reinen Motorleistung keine Chance mehr, an den Superbikes vorbeizukommen.»

Im zweiten Rennen fuhr Dominik Vincon die Startkurve von ganz aussen an, um eine weitere Kollision zu verhindern. Dieser Plan ging auf und der BMW Fahrer konnte sich direkt mit Roman Stamm und Matthieu Gines absetzen.

«Gines konnte sich direkt absetzten», beschreibt Vincon das Rennen. «Danach sind Roman und ich auf den Superbike-Fahrer Matej Smrz aufgelaufen und konnten kein sauberes Rennen mehr fahren. Dies habe ich mir bis kurz vor Rennende angeschaut, als Roman jedoch einen Fehler machte und einen weiten Bogen fahren musste, nutze ich die Gelegenheit, um zu überholen.»

Mit dem zweiten Platz im Rennen konnte das Team BMW Stilgenbauer den vierten Platz in der Meisterschaft weiter halten und sogar den Rückstand auf die dritte Position verringern.

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